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Valencia Carter
Ehemalige Ravenclaw / Studentin
Beiträge: 461 | Punkte: 883 | Zuletzt Online: 08.08.2026
Registriert am:
24.06.2020
Beschreibung


Name:
Valencia Carter
(kurz einfach nur Val)
Alter:
18 Jahre
Geburtstag:
10. Oktober 1976
Avatar:
Zendaya
Aussehen:
Val ist eine recht große und junge Frau, deren Größe sich auf 1,78 m messen lässt und eine schlanke Figur besitzt. Weibliche Kurven sind bei ihr eher etwas rar ausgeprägt und unter ihrem Umhang meist gar nicht zu sehen. Ihr Hautton ist von einem gebräunten Teint. Sie hat dunkle Augen, die von einem warmen Schokoladenbraun durchzogen sind. Ihr Haar ist dunkelbraun und dicht gelockt und meist hängt ihr eine Haarsträhne übers rechte Auge. Ihre Haare sehen oftmals etwas wirr aus, da sie nicht einfach zu bändigen sind. Meist trägt sie ihre Haare deswegen offen, aber bindet sie manchmal hinten zusammen.
Charakter:
Aufgrund ihrer Familiensituation musste Val schon früh erwachsen und reif werden. Sie hatte deswegen noch nie viel Kindlichkeit oder kindisches Verhalten an sich gehabt, sondern war schon immer eine eher ernste Persönlichkeit. Auf Hogwarts widmete sie sich schon früh dem Lernen und kümmerte sich eher wenig um Freundschaften. Das lag einfach daran, dass sie es in ihrem Leben zu etwas bringen wollte, weshalb sie sich einfach auf die Schule konzentrierte. So erlangte sie aber auch den Ruf einer Musterschülerin, die stets gute Noten hervorbrachte. Val hat aber auch den Vorteil, dass sie ein überdurchschnittlich gutes Gedächtnis besitzt und sie sich in der Regel alles merkt, was sie jemals gelesen oder gehört hat und so so gut wie niemals etwas vergisst. In diesem Falle kann man also sagen, dass Val im Besitz eines fotographischen Gedächtnisses ist. Ihre Schulleistungen danken es ihr auf alle Fälle. Doch nicht nur das, sie versteht und lernt auch schnell. Sollte sie mal etwas nicht verstehen, dann lernt sie es solange, bis sie es schlussendlich verstanden hat. Das spricht für ihren immensen Ehrgeiz, den sie in der Schule an den Tag legt. Sie ist eben sehr gewillt, gute, wenn nicht sogar die besten Noten dafür hervorzubringen. Deswegen macht sie auch immer sogleich ihre Hausaufgaben, sobald der Unterricht zu Ende ist. Sie hasst es geradezu, Dinge aufschieben zu müssen und erledigt diese am liebsten so schnell wie möglich. Daran erkennt man, wie diszipliniert Val auch ist, da sie durchaus weiß, wo ihre Prioritäten liegen.
Ihr soziales Umfeld hingegen ist jedoch ziemlich leer. Val hatte noch nie viele Freunde, schon damals als Kind nicht. Doch auch wenn sie es früher gestört hatte, so tut sie es heute nicht mehr. Sie hat irgendwann gemerkt, dass sie lieber für sich ist und hält deswegen andere Leute auf Abstand. Das soll aber nicht heißen, dass sie nicht mit anderen Menschen kann und somit einfach nur sozial inkompetent ist. Nein, daran liegt es nicht. Wenn sie will, dann kann Val durchaus hilfsbereit und zuvorkommend sein, aber sie achtet immer darauf, dass sie Leute nie zu nahe an sich heranlässt. Selbst wenn sie anderen erlaubt, ihr näher zu kommen, dann wird sie stets eine gewisse Distanz zu ihnen pflegen, um keine allzu enge Bindung mit irgendjemanden einzugehen. Sie ist einfach jemand, der gerne für sich ist und seine Ruhe hat. So meidet sie auch meist große Menschenansammlungen, wenn es sich vermeiden lässt.
Doch Val hat ihre Posten als ehemalige Vertrauensschülerin sowie derzeitige Schulsprecherin nicht umsonst erhalten. Wie bereits erwähnt, ist Val sehr diszipliniert und hält sich eigentlich immer an die Regeln. Sie sieht Regeln als einen wichtigen Bestand von Ordnung an und schätzt diese auch. Sie ist ein Ordnungsmensch. Für sie muss alles immer ein System haben, Unordnung geht also gar nicht. Sie hat schon immer darauf geachtet, dass sich auch andere an die Regeln halten. Dafür wird sie auch von den Lehrern geschätzt.
Lehrern gegenüber begegnet Val stets mit Respekt. Sie ist eigentlich nie unhöflich, auch wenn es bestimmte Lehrer sein sollten. Im Unterricht ist sie aufmerksam und stellt kluge Fragen. Wenn ihre Mitschüler Probleme haben sollte, dann hilft sie diesen. Sie ist ziemlich gut im Erklären und ist auch recht geduldig. Ihre Geduldsgrenze ist ziemlich hoch angesetzt und so dauert es eine ganze Weile, bis man Val wirklich aufregt und sie gereizt reagiert. Allerdings muss man sagen, dass Val oftmals etwas abwesend erscheint, da sich in ihrem Gesicht meist ein desinteressierter Blick abzeichnet. Sie wirkt manchmal so, als ob es sie nicht interessieren, was um sie herum passiert, aber das täuscht nur. Denn in Wahrheit ist Val wirklich sehr aufmerksam und beobachtet oft ihre Umgebung. So bemerkt sie auch mal Dinge, die anderen nicht sofort auffallen.
So erschließen ihr auch recht schnell bestimmte Dinge, da Val unter anderem auch eine ausgeprägte Auffassungsgabe besitzt und diese in Kombination mit ihrer Beobachtungs- und Kombinationsgabe gut arbeitet.
Zudem ist sie ziemlich gut organisiert. Mit ihren Hausaufgaben kommt sie nie in Verzug, auch weil sie so früh wie möglich anfängt, hat aber auch die perfekte Balance zwischen Lernen und Hausaufgaben gefunden, sodass sie sich auch nur äußerst selten mal überarbeitet. Val hat einfach gerne den Überblick und mag es, wenn alles geordnet und organisiert vorangeht. In solcher Hinsicht kann sie manchmal auch etwas herrisch wirken, wenn ihr Ordnungstick mit ihr durchgeht. Andererseits kann man sich aber auch auf Val verlassen. Wenn man ihr eine Aufgabe überträgt, dann kann man davon ausgehen, dass sie diese auch zuverlässlich erfüllen wird.
Andererseits ist ihr Sinn für Humor eher wenig ausgeprägt und sie steht nicht sonderlich auf Spontaneität. Sie macht sich gerne Pläne und befolgt diese dann auch. Denn ansonsten könnte es ja Gefahr laufen, dass es zu chaotisch ablaufen wird und das möchte Val auf alle Fälle vermeiden. Zurück zu ihrem Sinn für Humor. Nun, sie hat ihre eigene Art von Humor, denn ihrer lässt sich eher in schwarzen und makaberen Humor definieren. Ihr Humor ist definitiv nicht für jedermann, aber damit muss man leben, wenn man mit Val zurechtkommen will. Sie hat auch eine recht gemeine und verspottende Seite an sich, mit der sie sich mal gerne über andere lustig macht. Das soll aber nicht heißen, dass sie das mit jedem x-beliebigen den ganzen Tag lang macht, sondern nur, wenn man ihr auch eine Vorlage bietet. Aber Val kann sich auch beherrschen. Sie besitzt ausreichend Selbstdisziplin, damit sie merken kann, wann und wo sie etwas zu sagen hat oder wann man sich am besten etwas verkneift.
Val kann auch sehr direkt sein, sie verschmäht die Wahrheit keineswegs. Wenn mal also nach Trost sucht, dann sollte man nicht zu Val kommen. Denn tröstende Worte kann man von ihr nicht gerade erwarten. In dieser Hinsicht kann sie dann wohl wirklich nicht allzu gut mit anderen umgehen, aber irgendwo bemüht sie sich auch schon. Sie hat eine sehr trockene und nüchterne Art an sich, was den falschen Eindruck des Desinteresses nochmal steigert. Doch ist sie jemand, der seine Gefühle nicht offen zeigt, sondern lieber alles in sich hineinfrisst. Sie mag es nicht, wenn man in ihr wie ein offenes Buch lesen kann. So vermittelt sie lieber den Eindruck eines desinteressierten Mädchens, welcher gleichermaßen auch tough wirkt. Sie lässt sich auch nicht direkt provozieren, weil es Val nicht sonderlich darum kümmert, was andere nun von ihr denken mögen. Sie weiß, wo ihre Stärken liegen und spielt diese auch aus.
Vals größtes Problem ist wohl einfach, dass sie in ihrem Leben nie genug Liebe erfahren hat. Von der Mutter verlassen und vom Vater größtenteils ignoriert. Sie ist froh, dass er sich wenigstens um ihre Schulausbildung kümmert. Doch eigentlich hat sie zu keinem ihrer Elterteile wirklich guten oder überhaupt Kontakt. Da sie ihrer Mutter immer noch nicht verziehen hat, dass diese einst einfach verschwunden war, verweigert sie auch die Kontaktaufnahme zu dieser. Val kann also auch stur sein, wenn sie will. Fragen zu ihrer Familie beantwortet sie dennoch offen und ehrlich, sie macht daraus kein großes Geheimnis.

Blutstatus:
Halbblut
Familie:
Rick Carter (49) – Vater (Muggel, am Leben)
Mary Ross (41) – Mutter (Hexe, am Leben)
Clive Ross (43) – Stiefvater (Zauberer, am Leben)
Kilian Ross (7) – Halbbruder (am Leben, magisch begabt)

Haustier:
Eine schwarze Katze mit Namen Selda

Hobbies:
Lernen und lesen, das definiert ihre Hobbys sehr gut. Man sieht sie fast immer mit einem Buch vor der Nase herumlaufen. Oder sie geht gerne spazieren. Auch hegt sie eine Vorliebe für das Schreiben, wobei ihre kleinen Geschichten meist einen sehr tragischen Hintergrund und Ende haben.
Berufswunsch:
Sie möchte nach der Schule ins Aurorenbüro und gleichzeitig Autorin werden


Zauberstab:
Vals Zauberstab wurde wie von vielen anderen auch von Ollivander angefertigt und besteht aus Espenholz. Er hat einen Kern aus Einhornschweifhaaren und ist 12 Zoll lang.
Patronus:
Eine Eule
Irrwicht:
Ihre Eltern, die streiten

Haus:
Ravenclaw
Jahrgang:
7. Jahrgang
Posten / Beruf:
Schulsprecherin
Quidditch:
Spielt selbst nicht und hatte bisher auch nie Interesse daran, aber sie feuert ihr Team dennoch an

Lieblingsfach:
Sie interessiert sich für alle Fächer und gibt in jedem Fach, welches sie hat, stets ihr Bestes. Aktuell konzentriert sie sich vor allem auf die Fächer, in denen für die Ausbildung zum Auror ein UTZ verlangt wird. (Seit der dritten Klasse belegt sie zusätzlich die Fächer Arithmantik, Alte Runen und Wahrsagen)
Hassfach:
Es gibt kein Fach, was sie wirklich hasst oder nicht gerne lernt
Freunde auf Hogwarts:
Wirklich viele hat sie davon nicht, aber es ist auch nicht so, dass sie der Meinung wäre, dass sie viele davon bräuchte
Feinde auf Hogwarts:
Keine




Wichtige Ereignisse der Vergangenheit:
Val hatte wohl nie wirklich die besten Lebensumstände, da ihre Eltern beide nicht die am besten verdiendste Personen waren. Dennoch legten sie Wert auf Familie und versuchten das Beste daraus zu machen. Bis ihr Vater schließlich seinen Job verlor. Dieser fing dann an, sich Alkohol und Drogen hinzugeben. Von da an wurden Streits zwischen Vals Eltern fast schon zum Alltag und irgendwann hielt es ihre Mutter einfach nicht mehr. Nach einem weiteren Streit mit ihrem Ehemann verschwand und kam nicht mehr zurück. Zu diesem Zeitpunkt ist Val sieben Jahre alt gewesen. Doch sie verzieh bis heute ihrer Mutter noch nicht. Für Val ging das Leben weiter. Ihr Vater gab sich immer noch seinem Konsum hin, aber schaffte es irgendwie, wieder einen Job zu bekommen, mit dem er zumindest Vals Schulausbildung finanzieren konnte. Denn das Val eine Hexe war, war ihm durchaus bekannt und auch wenn er sich nicht gerade sonderlich für die magische Welt oder gar seine Tochter zu interessieren schien, so hatte er genug Interesse, um ihr den Besuch auf Hogwarts zu ermöglichen. Von ihrer Mutter hörte Val erst wieder nach zwei Jahren ihres Verschwindens. In einem Brief schrieb ihr diese, dass sie jemand neuen gefunden hatte und Val gerne zu sich holen würde. Val lehnte ab. Schließlich ging sie auf Hogwarts und wurde dem Hause Ravenclaw zugeteilt. Über die Ferien blieb sie meist zuhause und kehrte nur während der Sommerferien zu ihrem Vater zurück. Ihrer Mutter versuchte immer wieder, den Kontakt wieder aufzunehmen, aber Val blockte ab. In Hogwarts blieb sie lieber für sich und vertiefte sich ins Lernen. Trotz dieser Eigenarten von ihr, schaffte sie es in ihrem fünften Jahr Vertrauensschülerin zu werden und in ihrem letzten Jahr wurde sie schließlich zur Schulsprecherin ernannt.
Geschlecht
weiblich
    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Hufflepuff-Tisch" geschrieben. 02.05.2024

      Dan wirkte etwas verwundert über meine Frage, aber bisher war ja immer er derjenige gewesen, der nach dem gegenseitigen Kontakt gesucht hatte und wenn sowas plötzlich von mir aus ging… Das hätte ich ja von mir selbst auch nicht erwartet, aber ich kam einfach nicht umhin, mir doch Sorgen um Dan zu machen. Nach allem, was gewesen war und er hatte gestern auch schon ziemlich fertig gewirkt. Als er fragte, ob auch mittags in Ordnung wäre, bemerkte ich den Blick, den er dabei zu seiner Schwester hinüberwarf, die offenbar gar nicht mehr zu weinen aufhören wollte. Und in diesem Moment hätte ich mir doch tatsächlich am liebsten mit der Hand gegen die Stirn geschlagen. Sensibilität war zwar nicht gerade eine meiner Stärken, aber das hätte ich doch erkennen müssen. „Klar, natürlich. Gar kein Problem. Wir sehen uns dann später. Tut mir leid“, antwortete ich dann rasch und damit machte ich auf dem Absatz kehrt und verließ die Große Halle. Erst war noch nicht einmal einen ganzen Tag her, seit Potter vollkommen unerwartet mit dem Leichnam eines Mitschülers auf dem Quidditchfeld aufgetaucht war und natürlich hatte das die gesamte Schule in Panik versetzt. Die Leute, die Diggory nahe gestanden waren, hatte es natürlich noch schlimmer erwischt und es dauerte eben seine Zeit, bis man sich davon erholte. Ich hätte wohl wirklich mehr Rücksicht nehmen können… Während ich noch meinen Gedanken nachhing, zog es mich nicht in die Bibliothek, sondern ganz woanders hin, wenn ich mal vollkommen für mich allein sein wollte.

      (Valencia -> Abkürzungen)

    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Hufflepuff-Tisch" geschrieben. 30.04.2024

      Es hatte sich alleine schon aus dem Grund gelohnt, zum Frühstück zu gehen, da von Dumbledore eine kurze Stellungnahme zu gestern Abend erfolgte. Na ja, sonderlich informativ war es leider nicht, denn Dumbledore sagte nicht viel mehr, als dass Cedric eben gestorben war und wir Potter in Ruhe lassen sollten. Mich beschäftigte jedoch viel mehr, dass wir nicht mehr zu Cedrics Todesursache erfuhren, denn das war doch das, was alle beschäftigte, nachdem niemand wusste, was genau im Irrgarten eigentlich vorgefallen war. Doch Dumbledore schien uns das aus gewissen Gründen zu verschweigen. Nach einem sehr kurzen Frühstück dann, hatte ich diese Überlegungen zur Seite geschoben und war zum Hufflepuff-Tisch gegangen, an welchem ich nach Dan Ausschau hielt. Und schließlich hatte ich ihn und seine Schwester entdeckt, die so aussahen, als ob sie jeden Moment am Tisch einschlafen würden. Franca weinte, doch ich hatte schon gemerkt, dass sie sehr an Cedric gehangen hatte und in ihrem Alter war die ganze Geschichte wohl noch viel schlimmer. Doch wenn ich mir Dan so ansah, war auch er ziemlich fertig. So ging es aber wohl den meisten hier. „Hey“, begrüßte ich die beiden also, wandte mich aber dann ziemlich schnell an Dan. „Hättest du später Zeit und Lust auf einen kleinen Spaziergang?“

    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Ravenclaw Gemeinschaftsraum" geschrieben. 30.04.2024

      Timeskip zum Tag nach der dritten Aufgabe

      Viel hatte ich heute Nacht nicht geschlafen. Nachdem ich in unseren Gemeinschaftsraum zurückgekehrt war, war ich auch noch hier meiner Aufsichtspflicht nachgegangen bzw. hatte ich ein wenig auf die jüngeren Schüler Acht gegeben und sie dann zu gegebener Zeit ins Bett geschickt. Das würde ihnen zwar auch nicht helfen, den Schock von heute Abend zu verarbeiten, aber sie mussten ein wenig zur Ruhe kommen. Tatsächlich war ich solange geblieben, bis auch der letzte in seinem Schlafsaal verschwunden war. Erst dann war ich selbst zu Bett gegangen, aber war ich noch eine ganze Weile wachgelegen, obwohl mir selbst bewusst war, dass ich mir die Ereignisse von heute Abend dadurch auch nicht erklären konnte. Am nächsten Morgen dann hätte ich gut und gerne auf das Frühstück verzichtet, aber vielleicht hatte ich dort gute Chancen, Dan anzutreffen, denn irgendwie machte ich mir Gedanken um ihn. Also ging ich hinunter in die Große Halle.

      (Valencia -> Große Halle, Hufflepuff-Tisch)

    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (Ost)" geschrieben. 10.04.2024

      Dan hatte offenbar meine Intention sofort durchschaut, aber er war in solchen Dingen auch wesentlich schneller wie ich. Für einen Moment schien mein Blick ein wenig weicher zu werden, als er stumm seine Dankbarkeit zeigte, aber das hielt nicht lange an. „Wir sehen uns“, meinte ich dann nur knapp, aber ich hatte wohl bereits gezeigt, dass ich mir Gedanken um Dan machte und er musste davon doch nicht mehr als nötig mitbekommen. Aber eine gewisse Besorgnis um ihn, konnte ich auch nicht unterdrücken, nachdem, was wir gerade miterlebt hatten. Er und all die anderen Hufflepuffs, diese waren noch von allen am meisten betroffen, brauchten jetzt erstmal ihre Ruhe. Und ich würde mich also um die letzten Nachzügler kümmern, die ich schließlich auch von der Tribüne und in Richtung Schloss scheuchte. Auch ich musste das hier alles noch ein wenig verdauen.

      (Valencia -> Ravenclaw-Gemeinschaftsraum)

    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (Ost)" geschrieben. 01.03.2024

      Ich hatte Dan vermutlich ein wenig zu lange so intensiv angesehen und als sich unsere Blicke trafen, konnte ich dem Drang gerade noch so widerstehen, meinen Kopf schnell wegzudrehen. Das wäre doch sehr seltsam gewesen und irgendwie auffällig… Sogleich gab es jedoch etwas für mich zu tun, als Dumbledore Anweisungen erteilte, dass wir uns zurück in unsere Schlafsäle begeben sollten. Ich wusste nicht, ob es wirklich sinnvoll war, die Schüler ohne jegliche Informationen völlig aufgelöst einfach ins Schloss zu schicken, aber unter den gegebenen Umständen wohl die einzige und beste Lösung. Bevor sie hier noch Wurzeln schlugen, am Ort des Geschehens… Obwohl Dan es nicht schaffte, seine Tränen zurückzuhalten - vielleicht versuchte er es auch gar nicht - so schien er sich doch zusammen zu nehmen, um seiner Aufgabe als Schulsprecher nachzugehen. „Geh du doch schon mal vor, jemand sollte ein Auge auf die Schüler haben. Ich kümmere mich um die Nachzügler und passe auf, dass es hier soweit vonstatten geht“, meinte ich dann zu Dan in dem Versuch, einfach nur rational zu klingen, obwohl ich ihm eigentlich eine Möglichkeit verschaffen wollte, ebenso schnell wegzukommen. Selbst ich erkannte, dass er sich im Moment wirklich zusammenriss, obwohl ihn Cedrics Tod so schwer getroffen hatte. Und außerdem musste er sich auch noch um seine Schwester kümmern. Ich warf ihm also einen auffordernden Blick zu.

    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (Ost)" geschrieben. 08.02.2024

      Mein Blick fiel auf die drei Hufflepuffs neben mir, die sichtlich mitgenommen wirkten. Selbst ich wollte nicht glauben, dass Diggory wirklich tot sein sollte, aber so war es. Doch wie hatte das nur passieren können? In früheren Turnieren hatte es schon Todesfälle gegeben, aber etwas schien an den Ganzen hier nicht zu stimmen. Bevor ich jedoch noch weiter darüber nachdenken konnte, was zum jetzigen Zeitpunkt sowieso wenig Sinn hatte, aber eine gute Möglichkeit war, sich von dem Schock abzulenken, fiel mein Blick erneut zu den Hufflepuffs. Matteo schien in sich zusammengesackt zu sein, Franca wirkte panisch, aber vor allem bei Dan blieb ich schließlich hängen. Ich kannte ihn nur fröhlich und gut gelaunt, ihn jetzt so sehen zu müssen, ließ etwas in mir sich zusammenziehen. Das fühlte sich nicht gut an. Ich hatte schon zu einem Satz ansetzen zu wollen, um ihm etwas zu sagen, aber ich blieb still, denn ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Stumm haftete weiterhin mein Blick auf Dan.

    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (Ost)" geschrieben. 27.11.2023

      Dan hatte offensichtlich verstanden, was ich damit sagen wollte. Ich wollte nichts von dem, was Potter für die Schule getan hatte, schlecht reden, aber er vermittelte einem doch den Eindruck, als sei er oftmals darauf aus, sich beweisen zu wollen. Dan erklärte mir schließlich, warum er den Unbrechbaren Schwur nicht kannte oder besser kennen sollte und auch wenn ich es nach wie vor unwahrscheinlich fand, dass er tatsächlich noch nie davon gehört hatte, sagte ich dazu nichts weiter, sondern akzeptierte es mal. Es würde auch nicht viel bringen, darauf herumzureiten. "Es mag zwar bestimmt genügend Hexen und Zauberer geben, die sowas als sinnvoll erachten, aber in solchen Fällen stellt sich natürlich trotzdem die Frage, inwiefern es klug, sich auf so etwas einzulassen", merkte ich anschließend dazu an. Ich sah einen gewissen Nutzen darin, ja, aber selbst ich fand es zu extrem, als dass ich mich tatsächlich auf sowas wie den Unbrechbaren Schwur einlassen wollte. Ich musste mir dann auch keine weiteren Gedanken machen, was im Labyrinth noch vor sich gehen konnte, da tauchten die verbliebenen zwei Champions vor dessen Eingang wieder auf. Und ganz offensichtlich hatte Potter gewonnen. Als mir aber auffiel, wie merkwürdig sich die Leute um mich herum benahmen, angefangen mit Dan und Matteo, wurde auch mir schnell bewusst, dass hier etwas nicht stimmte und langsam erhob ich mich von meinem Platz, doch es war schwer, dort unten etwas zu erkennen, denn eine Menschenmenge fing an, sich um Potter und Diggory zu versammeln. Der anfängliche Jubel erstarb Stück für Stück und machte etwas ganz anderem Platz. Einem angstvollen Flüstern, was durch das Publikum ging und dann drangen die Worte bis zu uns. "Was, tot?", wiederholte ich das eben Gehörte und musste einmal schwer schlucken, während ich mit bangem Blick nach wie vor nach unten sah. Ich wollte meinen Ohren nicht trauen. Ich musste mich eben doch verhört haben. "Nein... Das ist doch nicht möglich...!" Aber immer wieder wurde von einem Toten gesprochen.

    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (Ost)" geschrieben. 17.11.2023

      "Allerdings hat der Kelch seinen Namen herausgegeben, er wurde somit vom Feuerkelch ausgewählt", erwiderte ich, denn das schien das eigentliche Kriterium zu sein, um diesen magischen Vertrag einzugehen. Und das war das, was viele seit Beginn dieses Turnieres beschäftigte. Aber unabhängig davon, wie Potters Namen in den Kelch gekommen war, es gab genügend Theorien, die wild genug waren, er wurde vom Feuerkelch als Turnierteilnehmer ausgewählt. "Wenn das möglich wäre, stellt sich jedoch die Frage, wieso er das nicht gemacht hat. Außer er wollte daran teilnehmen", warf ich ein, denn wenn es eine Möglichkeit gab, Potter die Teilnahme zu verweigern, wäre sie Dumbledore bestimmt bekannt gewesen. Bei der Auswahl hatte Potter nicht so begeistert gewirkt, aber er hatte immerhin eine große Chance erhalten und er hat in den letzten Jahren auch immer wieder bewiesen, dass er Heldentaten nicht zu sehr abgeneigt war. Selbst wenn sie dem Wohl der Schule gedient hatten. Als Dan sich dann so überrascht zeigte, als ich vom Unbrechbaren Schwur sprach, war auch ich irritiert. "Du bist in deinem Abschlussjahr an Hogwarts und hast noch nie von dem Unbrechbaren Schwur gehört?" Mir war bewusst, dass Dan von Muggeln abstammte, aber ich hätte dennoch nicht erwartet, dass er vom Unbrechbaren Schwur noch nie gehört hatte. "Die Folge bei einem Bruch ist zwar nicht zu verachten, aber für viele Zauberer vermutlich auch eine Möglichkeit, andere an ein Versprechen zu binden, gerade deswegen, weil ein Bruch so gefährlich ist. Leichtfertig sollte man ihn bestimmt nicht einsetzen und ich glaube, eine allzu gängige Praxis ist er auch nicht, aber ich schätze, dass er einem Sicherheit gibt, dass sich jemand an sein Versprechen hält." Es mochte radikal sein, aber grundsätzlich sah ich einen gewissen Vorteil darin. Was nicht bedeutete, dass ich ihn auch befürwortete. "Vermutlich wird der Weg zum Pokal auch immer schwieriger werden, je näher man ihm kommt", meinte ich dazu noch.

    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (Ost)" geschrieben. 07.11.2023

      Zitat von Daniel Reese im Beitrag #88
      Dan grinste zufrieden, als Val meinte, sie würde sich eher für Cedric als für Potter entscheiden. "Dann sind wir wohl im selben Team", bemerkte er gut gelaunt, und Franca neben ihm nickte eifrig und fing gleich darauf an, von Cedric zu schwärmen. Dan seufzte. "Ja, das mit Potter war wirklich seltsam. Ich verstehe auch immer noch nicht, wieso sie ihn zugelassen haben im Turnier. In der Muggelwelt wäre so etwas nie durchgegangen." Wobei dort so ein Turnier wohl auch nicht erlaubt werden würde, dafür war es viel zu gefährlich. Da war die Zaubererwelt eben aufregender, wobei er schon hoffte, dass Francas Schulzeit sich ruhiger gestalten würde als seine eigene.


      Offensichtlich, auch wenn es mir nach wie vor egal war, wer von den beiden verbleibenden Champions gewinnen würde, denn es würde schlussendlich einen Sieg für Hogwarts bedeuten. Wobei es unter den gegebenen Umständen vielleicht Diggory ein wenig mehr verdient hätte und Potter sich, trotz seiner überraschend guten Leistungen, glücklich schätzen durfte, wenn er lebend aus dem Turnier herauskam. Franca schien währendessen wieder in Schwärmereien über Diggory zu verfallen, zu denen ich mich aber natürlich enthielt. Stattdessen beschäftigte ich mich lieber mit dem, was Dan sagte. "Nun, vollständig verstege ich es nicht, aber Professor Dumbledore hatte doch erklärt, dass man, wenn man seinen Namen in den Feuerkelch werfen und von diesem als Teilnehmer gewählt werden würde, einen bindenden magischen Vertrag eingehen würde. Magische Verträge, Schwüre und dergleichen scheinen eine ganz besondere Magie inne zu haben, die sich weder so leicht erklären noch aufheben lässt. Am bekanntesten ist in diesem Fall wohl der Unbrechbare Schwur. Bricht man ihn, stirbt man. Es würde mich interessieren, was die Folgen wären, würde man eine Teilnahme am Trimagischen Turnier verweigern, obwohl man vom Feuerkelch ausgewählt wurde. Zumindest scheinen sie nicht zu ignorieren sein, wenn Potter trotz allem teilnehmen musste", schloss ich meine Vermutungen dazu und war dabei wieder in meinen üblichen Redeschwall verfallen, wenn ich versuchte, etwas zu erklären. Ich selbst hatte es mir aber auch noch nicht erschließen können, wie solche Verträge funktionieren, obwohl es mich wirklich interessieren würde. Aber selbst die Bibliothek gab nicht allzu viel davon her. "Diggory und Potter sind da inzwischen aber ganz schön lange drin...", meinte ich sodann nach einer Weile mit gerunzelter Stirn.

    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (Ost)" geschrieben. 24.09.2023

      Offenbar hatte niemand der anderen noch Lust daran, sich weiter mit der zauberstablosen Magie auseinanderzusetzen. Aber das Turnier war schließlich ebenso spannend. Dumbledore hatte es jedoch geschafft, die Menge wieder zu beruhigen und dass Krum nun aus dem Turnier war, gab eine völlig neue Sichtweise, die einen großen Jubel zufolge hatte. Bagman schien es dabei auch vor Freude zu überschlagen. Dass Hogwarts nun aber der Sieger war, freute mich ebenso. "Ob nun Diggory oder Potter gewinnen, ist mir eigentlich recht gleich, denn es bedeutet so oder so den Sieg für Hogwarts", antwortete ich Dan bei seiner Frage. Wer sein Favorit war, war ja schon längst geklärt und selbst wenn nicht, war es mehr als nur klar. "Wenn ich mich allerdings entscheiden müsste, wäre es wohl eher Diggory. Potter hat sich bisher zwar überraschend gut geschlagen, was ich ihm ehrlicherweise nicht zugetraut hätte, aber ich finde es nach wie vor fragwürdig, wie er ins Turnier gekommen ist. Er sollte ja eigentlich gar nicht teilnehmen dürfen."

    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (Ost)" geschrieben. 14.09.2023

      "Mag sein", antwortete ich Matteo auf seine Worte, aber wusste sonst auch nicht, wie ich das zu deuten hatte oder was ich darauf sagen sollte. Ich verbrachte eben viel Zeit in der Bibliothek und hinter den Büchern, da stieß man eben auf viele verschiedene Dinge. "Schwierig zu sagen. Es stimmt, dass Verwandlung zu den schwierigeren Zweigen der Magie gehört, sie erfordern also mehr Kontrolle und Präzision. Und dafür ist der Zauberstab schließlich da, um die Magie zu kanalisieren und zielgerichteter zu wirken", antwortete ich auf die weiteren Überlegungen hinsichtlich der zauberstablosen Magie und dem Aspekt des Animagus. Dan und Matteo schienen ähnlicher Meinung zu sein, was das parteiische Verhalten einiger Schiedsrichter betraf und ich konnte mich dem eigentlich nur anschließen. Als Fleur schließlich wieder auf den Beinen zu sein schien, folgte schon bald der nächste Schreck, als mehrere Schreie aus dem Labyrinth zu hören waren, die mich anspannen ließen. Mit sorgenvollem Blick begegnete ich Dans Blick, der so entsetzt schien, wie ich mich fühlte. Das Ganze hatte sich sehr schnell in eine unangenehme Richtung entwickelt und die Unruhe, die sich ausbreitete wie eine Welle, war nachvollziehbar. Franca schien erst recht panisch zu sein und während Dan und Matteo ihr Bestes taten, um Franca zu beruhigen, blieb ich dabei stumm. Es war offensichtlich kein Schrei-Zauber, aber das sagte Dan auch nur, damit sich seine Schwester keine Sorgen machte. "Jetzt habt ihr es mit den Funken verschrien", stellte ich mit aufgeregter Stimme fest und richtete meinen Blick auf das Funkenwerk, welches über dem Labyrinth erschienen war. Dann aber fiel mir etwas anderes auf. "Seht mal, da, zu Professor Dumbledore", wies ich die anderen nun auf unseren Schuldirektor hin, der gerade die Aufmerksamkeit der gesamten Schülerschaft zu gewinnen versuchte. Seine Geste war dann nicht schwer zu deuten. "Offenbar brauchen wir uns keine Sorgen zu machen", kommentierte ich, aber runzelte die Stirn. Es schien zwar, dass nichts passiert war, worüber man sich den Kopf zerbrechen müsste, aber die roten Funken sprachen für sich. Welcher Champion war nun aus dem Turnier raus? Das wurde kurz darauf aufgelöst. "Es ist Krum."

    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (Ost)" geschrieben. 12.09.2023

      Bei Dans Frage wandte ich mich ihm ein wenig zu. "Unwahrscheinlich, würde ich behaupten. Es gibt zwar Zaubererkulturen, in denen zauberstablose Magie praktiziert wird, aber in Europa ist das eher unüblich. Krum mag gut sein und schon einige fortgeschrittene Zauber beherrschen, aber ich bezweifle es sehr, dass er ohne seinen Zauberstab Magie wirken kann. Also hat er sich vielleicht doch etwas dabei gedacht", gab ich meine Einschätzung dazu ab und zuckte bei meinem letzten Satz leicht mit den Schultern. Ich war wirklich kein Krum-Fan, selbst wenn er einige beeindruckende Zauber bisher gezeigt hatte. "Wer weiß, vielleicht hat er insgeheim einen Favoriten. Zumindest bei der ersten Aufgabe hat er Potter ganz schön hoch bewertet, während er den anderen Champions nicht sonderlich viele Punkte gegeben hatte", meinte ich dazu, wieso Bagman sich über ein Ausscheiden von Fleur freuen würde. Zumindest war das mein Eindruck, aber nicht mehr als eine Vermutung. Es gab sowieso jemanden, der wesentlich parteiischer war, aber vermutlich war das hier gang und gäbe. Wie sich herausstellte, war es aber tatsächlich Fleur, die wohl um Hilfe gerufen hatte, zumindest brachte man sie aus dem Labyrinth. Ich war zwar für Hogwarts, aber fand es ebenso bedauerlich, dass sie aus dem Turnier war.

    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (Ost)" geschrieben. 05.09.2023

      Dan und auch Matteo hatten mit dem, was sie sagten, nicht Unrecht. In Hinsicht auf die Befreiung der Geisel war eine halbe Verwandlung vermutlich die sinnvollere Wahl gewesen. Wobei ich es bezweifelte, dass Krum soweit gedacht hatte. Er war zwar sicherlich nicht dumm, aber bisher hatten seine Entscheidungen im Turnier nicht sonderlich durchdacht gewirkt. Ich wandte meinen Blick schließlich wieder ins Labyrinth hinunter, in welchem Fleur offenbar wirklich zeigen wollte, was sie konnte. Mit dem Snargaluff-Baum ging sie zumindest sehr fähig um und ihr Feuerzauber war hervorragend. Dass sich die Hufflepuffs neben mir eher auf Cedric konzentrierten, war nachvollziehbar, aber der kam wohl auch sehr gut mit dem zurecht, was sich ihm in den Weg stellte. Der laute Schrei war kaum zu überhören und ich lenkte meinen Blick sodann auf die Funken, die in den Himmel aufstiegen. "Man könnte fast meinen, Bagman würde sich über ein Ausscheiden von Delacour freuen", merkte ich dazu an.

    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (Ost)" geschrieben. 01.09.2023

      "Das stimmt allerdings. Verwandlungen von Menschen zu Tier sind sehr weit fortgeschrittene Zauber und nicht einfach auszuführen. Es ist schade, dass er keine vollständige Verwandlung geschafft hatte, aber es war kein schlechtes Stück Magie", musste ich Krum sein Können doch anerkennen, wobei ich vermutlich eher zu einem Kopfblasenzauber gegriffen hätte, wie ihn Fleur und Cedric erfolgreich gezeigt hatten. Eine sehr viel elegantere und weniger risikoreiche Lösung, meiner Meinung nach. "Vermutlich ein Zauber, der Gegner bewegungsunfähig macht. Die Haut von Graphörnern ist jedoch sehr zäh, sogar noch zäher als die von Drachen, deshalb sind die meisten Flüche wirkungslos. Offenbar hat sie einen guten Punkt getroffen." Das beeindruckte mich doch ein wenig mehr, aber diese Fleur dachte offenbar nach und versuchte nicht, sich ihren Weg freizusprengen. Was zugegebenermaßen zwar funktioniert hat, aber ich fand es doch zu gewaltsam.

    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (Ost)" geschrieben. 01.09.2023

      Dass die drei Hufflepuffs neben mir für Diggory war, verwunderte mich selbstverständlich nicht. Er war immerhin ihr Hauskamerad. Wer letztendlich gewann, war nicht gerade in meinem Interesse, wobei ich auch einen Sieg für Hogwarts durchaus bevorzugen würde. Müsste ich mich entscheiden, würde wohl Cedric mein Favorit sein, denn Potter sollte nicht mal am Turnier teilnehmen dürfen. Ganz egal, wie gut er sich bisher geschlagen haben mochte. Bei den Worten von Matteo konnte ich nur mit Mühe ein Schnauben unterdrücken, denn leider hatte ich seine Anspielung doch verstanden. Aber dass diese Fleur eine Anziehungskraft auf Jungs ausübte, hatte ich ja schon längst bemerkt. Dafür tat sie mir ja irgendwie leid. Alsbald tat sich dann auch einiges im Labyrinth, als die Champions auf die ersten Hindernisse stießen. Die meiste Aufmerksamkeit erntete dabei wohl Krum, dessen Sprengfluch nicht zu überhören war. "Ein Sprengfluch, durchaus beeindruckend. Kein leichter Zauber, der eine gute Kontrolle überfordert, ansonsten geht er schief", gab ich sogleich seine Einschätzung dazu ab, wobei mir seine Vorgehensweise dennoch nicht allzu gut gefiel, da er doch sehr direkt vorging. In dem Fall musste ich Matteo zustimmen, dass es nicht immer so wirkte, als würde Krum sein Handeln bis zum Ende durchgehen. "Potter scheint bisher noch ziemliches Glück zu haben."

    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (Ost)" geschrieben. 30.08.2023

      Die drei Hufflepuffs nahmen Platz, wobei Dan sich neben mich setzte. Franca bewies mir mit ihrem lauten Rufen gerade wieder, dass "aufgedreht" ein durchaus passendes Adjektiv war, um sie zu beschreiben und ich war froh, dass ich nicht direkt neben ihr saß. "Wenn sich die Gelegenheit dazu bietet", antwortete ich dann recht ausweichend auf die Worte von Matteo, denn gerade war ich eigentlich nicht sonderlich erpicht darauf, mit ihm Smalltalk zu führen. Wobei ich selten darauf erpicht war, das überhaupt zu tun. Bei seinen Worten sah ich mich dann allerdings doch genötigt, eine eigene Einschätzung abzugeben. "Das mag schon sein, aber die anderen sollte man nicht außer Acht lassen. Vor allem die Französin hat in den bisherigen Runden bewiesen, dass sie ihr Handwerk ohne jeden Zweifel beherrscht und Köpfchen scheint sie auch zu besitzen, auch wenn es nicht so aussehen mag. Vielleicht ist das heute ihre Chance, noch aufzuholen", merkte ich an. Natürlich wollte ich, dass Hogwarts gewinnt, aber Fleur hatte es als einziges Mädchen in das Turnier geschafft und das befand ich schon für eine beeindruckende Leistung. Es war sehr schade, dass sie in den ersten zwei Runden nicht so von sich überzeugen hatte können.

    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (Ost)" geschrieben. 30.08.2023

      Es dauerte nicht lange, bis ich Gesellschaft bekam und zwar in Form von Dan und seiner kleinen Schwester. Und dieses Mal hatten sie sogar noch weiteren Anhang dabei. "Hey, Reese. Nein, setzt euch ruhig", verwies ich auf die freien Plätze neben mir, denn es gab keinen Grund, sie davonzuschicken. Dass sie allerdings noch Giordano im Schlepptau hatten, hatte mich leicht verwundert, aber er und Daniel schienen ja auch öfters abzuhängen. "Ich weiß. Und nein, haben wir nicht", antwortete ich den beiden. Daniel hatte mir seinen Freund zwar vorgestellt, aber tatsächlich wusste ich, wer er war, auch wenn er ganz Recht damit hatte, dass wir uns noch nicht wirklich unterhalten hatten. Warum auch, wir hatten schließlich ganz unterschiedliche Interessen. Aber ich hatte schnell eine Ahnung bekommen, warum die beiden miteinander befreundet waren. Womit ich die Gesellschaft von zwei der beliebtesten Jungen des Jahrgangs (zumindest hatte ich diese Bezeichnung öfters gehört) "verdient" hatte, wusste ich nicht so recht, aber so sehr kümmerte es mich nicht. Dan war mehr als in Ordnung, wobei das eher seinen Bemühungen zuzuschreiben war. "Hallo, Franca", begrüßte ich seine Schwester nochmal extra. Ihre aufgedrehte Art konnte ich nicht ganz nachvollziehen, aber auch sie war recht in Ordnung. Schließlich wurde der Beginn des Aufgabe verkündet und ich spendete allen Champions höflich Beifall.

    • Valencia Carter hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (Ost)" geschrieben. 29.08.2023

      Ich hatte mir einen Platz ergattern können, der recht mittig auf den Tribünen lag und von wo aus man einen guten Blick auf die Champions hatte, die sich vor dem Eingang versammelt hatten. Für diese hatte ich aber nur einen kurzen Blick übrig, denn mich interessierte viel mehr das magische Labyrinth, welches auf dem Quidditch-Feld gewachsen war. Zwar hatte man von hier oben keinen allzu schlechten Blick darauf, aber alles verfolgen, was dort drin vor sich gehen würde, konnte man vermutlich nicht. In gewisser Weise war ich schon recht gespannt, auf die letzte Aufgabe, aber weniger aus dem Grund, dass ich einem bestimmten Gewinner entgegenfieberte, sondern interessierte es mich viel mehr, was die Champions dort drin alles zu bewältigen hätten müssen.

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