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Harry Potter
5. Jahrgang / Gryffindor / Sucher
Beiträge: 473 | Punkte: 731 | Zuletzt Online: 14.05.2026
Name
Harry Potter
Geburtsdatum
2. Juli 2001
Beschäftigung
Schüler in Hogwarts
Wohnort
Hogwarts ist mein Zuhause
Registriert am:
23.05.2020
Beschreibung


Name:
Harry James Potter
Alter:
14
Geburtstag:
31.07.1980
Avatar:
Daniel Radcliffe
Aussehen:
Harry ist eine beinahe perfekte Kopie seines Vaters, allen voran mit seinem schwarzen unordentlichen Haar, welches am Hinterkopf immer ein wenig absteht und nie zu bändigen scheint. Lediglich seine Augen hat Harry von seiner Mutter geerbt, was immer wieder von den Leuten bemerkt wird, die Harrys Eltern gekannt hatten. (Anmerkung: Im Original hat Harry grüne Augen, Daniel Radcliffe hat jedoch blaue Augen.)
Harry wird insbesondere anfangs als schmaler und kleiner Junge beschrieben mit einem feinen Gesicht und knubbeligen Knien. Dass er so dünn ist, liegt vor allem an seiner Kindheit bei den Dursleys und bis heute wird oft bemängelt, Harry sei für sein Alter viel zu dünn. Trotz dessen hat Harry seinen Vater hinsichtlich seiner Größe fast eingeholt und misst aktuell 1,75 m, wird aber noch bis 1,80 m wachsen. Zu seinen wichtigsten Äußerlichkeiten gehören seine runde Brille und die blitzförmige Narbe auf seiner Stirn, die ihn so berühmt macht.
Harrys Klamotten sind ihm alle mehrere Nummern zu groß, da sie einst Dudley gehört hatten. Allmählich scheint Harry jedoch in diese hineinzuwachsen.
Charakter:
Harry ist ein äußerst mutiger, loyaler und selbstloser Mensch mit enormer Charakterstärke. Er zeichnet sich durch das aus, was von anderen abwertend als „Schwäche für Heldentaten“ bezeichnet wird, doch Harry ist schlichtweg bereit, große Anstrengungen und noch größere Risiken auf sich zu nehmen, um anderen zu helfen, insbesondere denen, die ihm sehr am Herzen liegen. Seine Bereitschaft, sich für andere in Gefahr zu begeben, ist sowohl eine seiner größten Stärken als auch seine größte Schwäche. Harry ist jedoch sehr willensstark und hat nie Angst, für sich selbst einzustehen. Er besitzt ein ungewöhnlich starkes und ausgeprägtes Selbstbewusstsein, was es ihm sogar ermöglicht, erfolgreich den Imperius-Fluch abzuwehren.
Harry besitzt viele Eigenschaften, nach denen Salazar Slytherin bei seinen eigenen handverlesenen Schülern suchte, aber es war Harrys Entscheidung, sich nicht auf diese Eigenschaften zu stützen, die wirklich definierte, wer er war, und nicht die einfache Tatsache, dass er sie hatte.
Wie von Dumbledore in seinem ersten Jahr angemerkt, ist Harrys bemerkenswerteste Eigenschaft die, dass er solch große Liebe zu anderen empfinden konnte. Er stellte die Bedürfnisse und das Wohl seiner Freunde immer in den Vordergrund und bringt ihnen enormes Vertrauen entgegen, sodass er nie auf den Gedanken kommen würde, dass auch nur einer ihn in irgendeiner Art und Weise verraten könnte. Wie wichtig ihm seine Freunde sind, erkennt man auch daran, dass er schnell die Kontrolle über sich verliert, wenn einer (schwer) verletzt wird. In solchen Momenten verlässt ihn schnell jegliche Vernunft und auch wenn es als dumm erscheinen mag, so unterstreicht dies dennoch Harrys Tapferkeit.
Allerdings wird Harry auch oft vorgeworfen, dass er arrogant sei, obwohl es Harry oft als schwierig empfindet berühmt zu sein und bewundert zu werden, jedoch kann er auch impulsiv und aufbrausend sein. Das lässt ihn oftmals unhöflich erscheinen, selbst vor Autoritätspersonen. Unabhängig davon, ob er nun arrogant ist oder nicht, besitzt Harry eine Spur von Stolz und Unabhängigkeit, was ihn oft dazu verleitet, Hilfe von anderen nicht annehmen zu wollen. Er möchte Herausforderungen und Hindernisse lieber alleine bewältigen, ohne die Hilfe oder Einmischung anderer, weshalb er oft daran erinnert werden muss, dass er Freunde hatte und „es nicht immer alleine machen musste“. Leidet er unter großem emotionalen Stress (und auch anstehenden Prüfungen u. U.) neigt Harry oft zu launenhaftem Verhalten und leider auch unfreundlichen Bemerkungen gegenüber seinen Freunden. Er hat auch die Neigung, viele Dinge nüchtern und absolut zu sehen.
Aufgrund des Miterlebens von Cedrics Tod, wird Harry Anzeichen einer klinischen Depression entwickeln, welche wären: allgemeine Unzufriedenheit, Schuldgefühle, Hoffnungslosigkeit, Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit aufgrund Alpträume, Unruhe, Reizbarkeit, soziale Isolation und mangelnde Konzentration.
Harry ist zudem nicht der Typ, der die Vergangenheit so einfach ruhen lassen kann. Er besitzt eine gewisse rachsüchtige Ader, die ihn nicht nur nach Rache streben lässt, sondern im schlimmsten Fall sogar ein wenig boshaft erscheinen lässt, vor allem denen gegenüber, die ihm oder Leute, die ihm wichtig sind, etwas angetan haben. Dieses Denken geht von Kleinigkeiten bis hin zu Extremen.
Er weist eine instinktive und intuitive Intelligenz auf, die es ihm ermöglicht, intellektuelle Gedankensprünge zu machen und Zusammenhänge zu erkennen, die auf den ersten Blick nicht sehr logisch scheinen. Außerdem hat er sehr gute sowie fast immer richtige Instinkte. Harry mag recht klug sein, jedoch fehlt es ihm an intellektueller Neugierde, weshalb er sich selten viel Mühe mit seinen Schularbeiten gab. Zwar strengte er sich gewissermaßen an, wenn es um Prüfungen ging, im Allgemeinen leistete er jedoch beste Arbeit, wenn praktische statt theoretischer Prüfungen zu absolvieren hatte. Dies könnte eine Folge des mangelnden Selbstvertrauens sein, das Harry durch seine Kindheit bei den Dursleys entwickelt hat.
Harry scheint auch eine gewisse obsessive Persönlichkeit zu haben. Auch wenn er sich für seine Schularbeiten nicht sonderlich oft interessierte, so ist er in anderen Situationen mehr als nur neugierig, schnüffelt herum und geht Dingen nach, die ihn eigentlich nichts angehen. Er neigt dann dazu, sich in etwas hineinzusteigern oder darin festzufahren und es nicht immer leicht, ihn davon abzubringen.
Obwohl Harry eine elende Kindheit voller Vernachlässigung hatte, schafft es Harry, Freude und Glück zu empfinden und sich immerzu für andere einzusetzen und sich um diese zu sorgen. Dies ist auf seine Fähigkeit, Liebe zu empfinden, zurückzuführen. Seinen Liebsten gegenüber ist er besonders loyal und beschützerisch. Diese Fähigkeit resultiert auch in einer starken Willensstärke, den dunklen Künsten zu widerstehen. Hinzu kommt, dass Harry stets freundlich und mitfühlend ist, vor allem, wenn er sich für diejenigen einsetzt, die in der Zauberergemeinschaft als minderwertig angesehen werden. Auch das lässt sich auf seine Kindheit zurückführen, in der die Dursleys ihm das Mitgefühl entzogen und aufgrund seiner magischen Fähigkeiten diskriminiert haben. Es ist also durchaus bemerkenswert, dass Harry so fühlen kann und dieses Mitgefühl geht sogar so weit, dass er trotz allen Hasses, Leute verschont oder ihnen verzeihen kann, selbst wenn andere dies nicht verstehen können.
Harry mag einige negative Charakteristiken aufweisen, aber er ist im Grundsatz kein grausamer Mensch und will niemanden etwas Böses. So leitet er auch von sich aus selten einen Kampf ein, sondern benutzt seine Magie zur Selbstverteidigung. Er strebt nie nach Macht, weshalb er auch mit seiner Berühmtheit einige Probleme hat, denn er würde sich mit einem einfachen und normalen Leben schon zufrieden geben. Wenn es die Situation jedoch erfordert, kann sich Harry entsprechend engagieren und zeigt dabei nicht unerhebliche Führungsqualitäten. Dennoch hat Harry kein Interesse an Macht.
Trotz dessen, dass Harry meist freundlich ist, kann er äußerst einschüchternd und teils auch beängstigend wirken, wenn er an einen Punkt extremer Wut oder Zorn getrieben wird, sodass selbst seine Freunde misstrauisch und vorsichtig sind, wenn er schlechte Laune hat oder streitlustig ist.
Harry ist nicht so sarkastisch oder humorvoll wie Ron, legt aber oft eine Art trockenen Witz an den Tag mit entsprechenden nüchternen Kommentaren. Dieser Humor wird sogar teils sehr bissig, wenn er sich an Leute richtet, die Harry nicht leiden kann. Mit seinem scharfen Witz kennt Harry jedoch nur selten Zurückhaltung, selbst gegenüber Personen, bei denen er es besser wissen sollte, handelt er sich dann schon mal gerne Ärger für seine Frechheit ein.



Blutstatus:
Halbblut
Familie:
Seine Eltern waren James und Lily (geb. Evans) Potter, die beide von Voldemort am 31.10.1981 getötet wurden.
Danach wurde Harry zu seinen Verwandten gebracht, den Dursleys. Bestehend aus seiner Tante Petunia, der Schwester seiner Mutter, Onkel Vernon und seinem Cousin Dudley. Die Dursleys können Harry nicht wirklich ausstehen und auch Harry empfindet nicht sonderlich viel Zuneigung für seine Verwandten.
Harry hat noch einen Patenonkel und zwar Sirius Black, der einst beste Freund seiner Eltern.
Die Familie Weasleys sind für Harry inzwischen zu einer Art Familie geworden und Harry ist sehr gerne bei diesen.


Haustier:
Er hat eine Schneeeule, die ihm Hagrid zu seinem 11. Geburtstag geschenkt hatte. Ihren Namen Hedwig hat Harry aus seinem Buch für Geschichte der Zauberei.
Hobbies:
Harrys größtes Hobby ist Quidditch, worin er auch wahnsinnig talentiert ist und seit seinem 1. Jahr an Hogwarts als Sucher in seiner Hausmannschaft spielt. Mit seinen Freunden spielt er gerne Zauberschach. Ansonsten ist Harrys Schulleben hauptsächlich dadurch geprägt, ständig in Schwierigkeiten geraten, wenn auch eher unbeabsichtigt.
Berufswunsch:
Auror



Zauberstab:
Stechpalmenholz, Phönixfeder von Fawkes, 11 Zoll, federnd
Patronus:
Hirsch, wie sein Vater (seit dem 3. Jahr)
Irrwicht:
Dementor
(Wie Remus Lupin einst zu ihm sagte, wäre das, wovor Harry am meisten Angst hatte, die Angst selbst.)


Haus:
Gryffindor
Jahrgang:
4. Jahrgang
Posten / Beruf:
/
Quidditch:
Sucher


Lieblingsfach:
Verteidigung gegen die Dunklen Künste
Hassfach:
Wahrsagen, bei Professor Trewlaney
Zaubertränke bei Professor Snape, also eigentlich eher Snape als Zaubertränke
Wahlfächer:
Wahrsagen
Pflege Magischer Geschöpfe

Freunde:
Ron Weasley
Hermine Granger
Harrys Schlafsaalkameraden
Quidditch Hausmannschaft
die Weasley Familie
Sirius Black
Remus Lupin



Feinde:
Voldemort
Peter Pettigrew
Professor Snape
Draco Malfoy (und seine Freunde)
Eigentlich alles, was mit Slytherin zu tun hat




wichtige Ereignisse der Vergangenheit:
Nun, wir kennen doch alle die Geschichten von Harry Potter...
Geschlecht
männlich
    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Eberkopf" geschrieben. 26.04.2026

      Ich hatte die ganze Zeit über bewusst Cho nicht angesehen, aber als ich hörte, wie sie etwas sagte, musste ich dennoch kurz zu ihr hinübersehen. So bemerkte ich, wie sie mir ein Lächeln zuwarf und mein Magen schlug schon wieder einen Salto. Was war denn los? Allzu lange verweilte mein Blick aber nicht auf ihr, denn meine Mitschüler und insbesondere Zacharias Smith - keine Ahnung, was eigentlich sein Problem war - warfen weiterhin Kommentare rein, bis Hermine wieder die Aufmerksamkeit auf sich lenkte und nachdem mehr oder weniger alle zugestimmt hatten, bei dieser Sache mitzumachen, ging es zur Terminfindung über. Wie sich herausstellte, war das gar nicht so leicht und dann kam noch die Frage auf, wo wir uns überhaupt treffen sollten. Spontan fiel mir dazu auch nichts ein, aber das konnten wir die Tage auch noch klären. Mir wurde erst jetzt langsam bewusst, dass diese Leute hier tatsächlich Verteidigungsunterricht nehmen wollten und das auch noch bei mir. Sie wollten etwas gegen Umbridge und das Ministerium unternehmen.

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Eberkopf" geschrieben. 26.04.2026

      Zu meiner Überraschung blieben ausnahmslos alle hier, sogar Zacharias Smith, zumindest von dem ich erwartet hatte, dass dieser gehen würde. Das einzige, was mich mehr überrascht hatte, war, dass irgendjemand aus der hinteren Reihe, von dem ich meinte, auch in unserem Jahrgang zu sein, Voldemorts Namen zu sagen hören. Dass es Hermine tat, war die eine Sache, aber jemand von meinen Mitschülern das zu hören, damit hatte ich nicht gerechnet. Aber ich war von meiner Auseinandersetzung mit Smith so eingenommen, dass ich kaum darauf reagieren konnte. Und nachdem offenbar wirklich keiner gehen wollte, übernahm Hermine wieder das Reden. Oder auch nicht, denn da wurde sie schon wieder unterbrochen. Dieses Mal von Susan Bones und so wie sie ihre Frage formulierte, kam mir das sehr bekannt vor. "Ähm, kennst du zufällig Madam Bones?", fragte ich nach. Sie hatten immerhin auch den gleichen Nachnamen, wie mir jetzt auch noch auffiel. Und Susan bestätigte mir, dass es ihre Tante war. Auf ihre Frage hin, ob mein Patronus also tatsächlich die Form eines Hirsches annahm, antwortete ich mit einem schlichten Ja. Das schien die Leute hier ziemlich zu beeindrucken und sie fingen an, weitere Dinge aufzuzählen, die ich getan hatte. Und auch das war mir unangenehm. Ich wollte eigentlich nicht so im Mittelpunkt stehen und so verbrachte ich die nächsten paar Sekunden damit, das alles ein wenig herunterzuspielen, während ich gleichzeitig versuchte, nicht allzu selbstzufrieden zu wirken. Ich kam allerdings kaum dazu, etwas zu sagen, denn ständig fiel mir jemand anderes ins Wort.

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Eberkopf" geschrieben. 20.03.2026

      Immerhin übernahm Hermine das Reden, das Ganze war schließlich auch ihre Idee gewesen. Die Leute sollten also lieber sie ansehen und nicht mich. Während Hermine also sprach, hatte ich Gelegenheit, mir die anderen anzusehen, wie sie denn auf Hermines Worte reagierten. Hermine fuhr in ihrem geschäftigen Ton fort, bis sie von einem blonden Hufflepuff unterbrochen wurde, den ich vage als ein Mitglied der Hausmannschaft in Erinnerung hatte. Ich verfolgte den kurzen Wortwechsel, der zwischen ihm und Hermine entstand und dann machte es bei mir endlich Klick!. "Ist schon gut, Hermine", unterbrach ich meine Freundin also, klang dabei aber nicht so, als ob sie verteidigen wollte, sondern als ob ich auch noch ein Problem mit ihr hätte. Aber eigentlich hätte es sich Hermine denken müssen, dass die wenigsten hier, wenn überhaupt jemand, gekommen waren, weil sie so viel Interesse daran hatten, von mir unterrichtet zu werden. Sie wollten doch nur aus erster Hand hören, was letzten Sommer passiert war. Ich blickte zu dem Hufflepuff, welcher sich zuvor als Zacharias Smith vorgestellt hatte. "Weshalb ich behaupte, Du-weißt-schon-wer sei zurück?" Ich war es leid, das immer wieder sagen zu müssen und es den Leuten zu erklären. Wieso konnten sie nicht einfach Ruhe geben und endlich die Wahrheit einsehen? "Ich habe ihn gesehen. Aber Dumbledore hat letztes Jahr der ganzen Schule erklärt, was passiert ist, und wenn du ihm nicht geglaubt hast, dann wirst du mir auch nicht glauben, und ich verschwende keinen Nachmittag mit dem Versuch, irgendjemanden zu überzeugen." Natürlich gab dieser Zacharias keine Ruhe und fragte dann auch ausgerechnet noch nach Cedric. Etwas zog sich in mir zusammen und ich musste mich beherrschen, dass ich nicht das Schreien anfing. "Wenn ihr hierher gekommen seid, um genau zu erfahren, wie es ist, wenn Voldemort jemanden ermordet, kann ich euch nicht helfen." Ich spürte wieder die Wut in mir, die ich die letzten Tage immer wieder unterdrückt hatte, und die jetzt wieder kurz davor war, hochzukochen. Ich vermied den Blick auf jeden anderen hier, insbesondere auf Cho, und konzentrierte mich auf Zacharias Smith vor mir, dem ich gerne eine verpassen wollte. "Ich möchte nicht über Cedric Diggory reden, klar? Also, wenn ihr deshalb hier seid, dann verschwindet ihr am besten wieder." Endlich riss ich meinen Blick von Zacharias los, nur um Hermine zornig anzufunkeln, die ich gerade für alles hier verantwortlich machte. Hätte sie mich nicht dazu überredet, müsste ich mich nicht wie ein Tier im Zoo anglotzen lassen. Ich wartete jetzt darauf, dass sich die anderen endlich erhoben und wieder gingen, nachdem ich ihnen nichts erzählen wollte.

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Eberkopf" geschrieben. 15.02.2026

      Ich wünschte, ich hätte Hermines Zuversicht. Ich wusste doch nicht einmal, wen sie eigentlich alles gefragt hatten. "Und wer genau will sich hier jetzt mit uns treffen?", fragte ich also nach, während ich den rostigen Deckel meiner Butterbierflasche abriss und dann einen Schluck davon nahm. Schmeckte immerhin so wie Butterbier schmecken sollte, auch wenn die Staubschicht auf den Flaschen vermuten ließ, wie lange es schon unter dem Tresen vor sich hinstaubte. "Danke, Mann", meinte ich zu Rons Aufmunterungsversuch in eher trockenem Ton. Lange musste ich immerhin nicht warten, auf wen auch immer, denn da ging die Tür auf und ich staunte nicht schlecht, als eine riesige Schülerschar eintrat. Mir klappte die Kinnlade herunter. Ich erkannte einige meiner Klassen- sowie Hauskameraden, aber auch Leute aus anderen Häusern und Jahrgängen. Darunter war auch Cho Chang, bei derem Anblick mein Magen einen Salto rückwärts machte. Sie war wie üblich in Begleitung ihrer Freundinnen. Ungern erinnerte ich mich an den Alptraum vom letzten Jahr, als ich verzweifelt versucht hatte, Cho zum Weihnachtsball einzuladen. Kurz wünschte ich mir, diese Probleme zurück, wenn es hieß, dass ich meine jetzigen Probleme nicht hatte. Die Menge ebbte aber nicht so schnell an und ich sah zu Hermine. "Ein paar Leute? Ein paar Leute?" Das waren mehr als nur ein paar Leute! Irgendwie bekam ich ein mulmiges Gefühl dabei und das lag sicherlich nicht nur an Chos Lächeln, welches ich daraufhin bemerkte.

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Eberkopf" geschrieben. 04.02.2026

      Das Wirtshaus, zu dem Hermine uns führte, war alles andere als einladend, aber gerade deswegen perfekt als Treffpunkt für das heutige... Was auch immer das sein sollte. Ich hatte ja immer noch meine Zweifel daran, aber nachdem ich mich von Ron und Hermine hatte breitschlagen lassen, mich zumindest einmal mit den Interessierten zu treffen, kam ich nicht mehr heraus aus der Nummer. Im Schankraum des Eberkopfs ließ ich einmal meinen Blick über die anderen Gäste schweifen, von denen es nicht viele gab. Ansonsten gab es nur noch den Wirt hier. Wir bestellten uns Butterbier und suchten uns dann einen Tisch. "Und du denkst wirklich, dass die Leute kommen?", fragte ich nochmal bei Hermine nach mit deutlichen Zweifeln in der Stimme.

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum" geschrieben. 03.02.2026

      "Gerne doch", antwortete ich ihr auf ihren Dank hin und zeigte dann ein schiefes Grinsen. "Ron hat die letzten Tage auch ständig darüber gesprochen, da hat es sehr gut gepasst." Und immerhin konnte eine Leseratte wie Hermine ein Lesezeichen bestimmt immer gut gebrauchen. Und wenn es dann noch magisch war, hatte sie bestimmt auch Freude daran, herauszufinden, wie das funktionierte. Ich wusste es nämlich nicht, aber dachte mir, dass das dann wirklich perfekt für Hermine sein könnte. "Öh, klar, lasst uns frühstücken gehen", stimmte ich zu und setzte mich in Bewegung.

      (Harry -> Timeskip zum Hogsmeade-Wochenende Wochenende, Hogsmeade, Eberkopf)

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Dumbledores Armee - Anmeldung" geschrieben. 02.02.2026

      Aufgenommen in die DA werden folgende Charaktere:

      - Louise MacDougall
      - Levi Jenkins
      - Jayden Wilson
      - Nathaniel Campbell
      - Claire Summer
      - Emily Adams

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum" geschrieben. 31.01.2026

      Timeskip zum 19. September 1995


      Das neue Schuljahr lief noch nicht einmal drei Wochen und bisher konnte ich nicht behaupten, dass es wirklich gut gelaufen. Eher sogar das genaue Gegenteil und ich hatte mich bisher nie so miserabel auf Hogwarts gefühlt. Hinzu kam, dass ich meistens nicht gut schlief, weil ich nach wie vor seltsame oder verstörende Träume hatte. So war ich auch heute wieder verfrüht aufgewacht, aber als ich auf die Uhr sah, merkte ich, dass es sich jetzt auch nicht mehr lohnte, nochmal einzuschlafen. Dabei fiel auch mein Blick auf Rons Bett, welches leer war und das war ja nun wirklich seltsam. Normalerweise stand ich nicht vor Ron auf. Dann fiel es mir wieder ein, dass ja heute Hermines Geburtstag war! Ob Ron deshalb schon aufgestanden war? Er hatte mich die letzten Tage immerhin ständig mit einem Geschenk für Hermine zugequasselt. Ich war dann also auch aufgestanden und hatte mich leise angezogen, um in den Gemeinschaftsraum hinunterzugehen. Hermines Geschenk hatte ich mitgenommen, denn ich wollte es ihr beim Frühstück geben. Das erübrigte sich allerdings, als ich den Gemeinschaftsraum betrat und Ron und Hermine sah. "Morgen, Leute", wünschte ich ihnen und sah zu Hermine, wobei ich mich an einem kleinen Lächeln versuchte. "Alles Gute zum Geburtstag, Hermine", sagte ich zu ihr und überreichte ihr mein Geschenk. Auch von mir gab es eine Packung mit Süßigkeiten und ein magisches Lesezeichen. "Das ist ein "Erinnerungs"-Lesezeichen. Es verändert sein Aussehen so, dass es sich an das anpasst, was du gerade gelesen hast", erklärte ich, sobald sie es ausgepackt hatte.

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Dumbledores Armee - Anmeldung" geschrieben. 03.01.2026

      *Harry ist mal wieder merlinlos überfordert, dass sooo viele mitmachen wollen*

      Cool, dass du auch dabei bist, Jamie, ein bekanntes Gesicht mehr. Was den Rest betrifft...

      Aufgenommen in die DA werden:
      - Jamie Macintosh
      - Chase Benchley
      - Hunter Benchley
      - Nyx MacGillivray

      Nicht aufgenommen in die DA werden:
      - Philipp Amber

      Tut mir sehr leid, @Philipp Amber, aber so können wir die Bewerbung nicht annehmen. Grundsätzlich fehlt uns erst einmal ein Charakter über den Philipp von der DA erfahren haben soll und hinzu kommt, dass die DA eine geheime Gruppe sein soll, die sich gegen Umbridge stellt, weshalb nicht jedem Mitschüler davon erzählt wird. Nur weil Philipp viele Leute kennt, heißt das nicht, dass ihm auch jeder von der DA erzählen wird, auch wenn sein soziales Engagement für ihn sprechen mag. Und auch der Punkt, dass Philipp Schulsprecher sei, überzeugt uns leider nicht. Eher das Gegenteil, da es ja eine sehr verantwortungsvolle Position ist und das könnte die Leute eher davon abhalten, Philipp davon zu erzählen. Selbst die Vertrauensschüler, die in der DA sind (allesamt Canon-Charaktere) haben ihre Zweifel anfänglich dafür geäußert. So können wir Philipp nicht in die DA aufnehmen.

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Dumbledores Armee - Anmeldung" geschrieben. 29.10.2025

      Äaaaaaah... Ja gut, dann seid ihr auch mit dabei.

      Aufgenommen in die DA werden:
      - Alycia Vales
      - Yuki Featherstone
      - Aiven Sparks

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Dumbledores Armee - Anmeldung" geschrieben. 02.10.2025

      *Harry ist sichtlich überfordert von dem ganzen Andrang*
      Äh, also... Ja... *fragender Seitenblick zu Ron und Hermine* Schön, dass so viele dabei sind, um sich gegen Umbridges Unterrichtskonzept aufzulehnen. Dann seid ihr wohl dabei!

      Aufgenommen in die DA werden:
      - Ann Taylor
      - Cleo Canavan
      - Jacob Devaney
      - Will Devaney
      - Zac Foster

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Labyrinth" geschrieben. 21.11.2023

      Mit einer für so einen alten und dünnen Mann erstaunlichen Kraft hob mich Dumbledore mit Leichtigkeit vom Boden auf und stellte mich auf die Füße. Ich wankte, ich spürte wieder mein verletztes Bein, welches mein Gewicht erneut wieder nicht tragen wollte. In meinem Kopf hämmerte es, während ich mich nach wie vor zu erinnern versuchte, was ich Dumbledore noch Wichtiges sagen wollte. Die Worte von Fudge bekam ich nur halb mit, Leute rempelten mich an und bedrängten mich mit Fragen, die ich nicht beantworten konnte oder wollte. Dann spürte ich, wie mich jemand stützte, aber ich wusste nicht, wer es war. Derjenige zog mich mit, trug mich halb, ich stolperte mit. Zwischen den Schreien und hysterischen Schluchzern hörte ich jedoch klar Dumbledore. "Nein, Dumbledore hat gesagt, ich soll bleiben", nuschelte ich demjenigen zu, der mich mit sich zog, aber ich hatte keine Kraft, um mich wirklich dagegen wehren zu können. Mein Narbe pochte wie verrückt und zum wiederholten Male fühlte ich mich, als ob ich mich übergeben müsste. Die Szenerie vor meinen Augen flackerte und wurde immer mehr trüber, während die Gestalt, die viel größer als ich war, mich durch die verängstigte Menge zog, von der ich alsbald nur noch das schwere Atmen hörte.

      (Harry -> Büro von Professor Moody)

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Labyrinth" geschrieben. 17.11.2023

      Ich erkannte nun noch das Gesicht von Fudge, aber das war egal... Der Lärm um mich herum nahm zu, ich hörte, wie die Leute schrien und kreischten, dass Cedric tot war... Ja, er war tot und es war meine Schuld... Doch über meine Schuld konnte ich mir später noch genug Gedanken machen, es gab immer noch wichtige Dinge, von denen Dumbledore wissen musste. Da war doch noch etwas gewesen, etwas ganz, ganz wichtiges. Aber bevor ich mich genug daran erinnern konnte, spürte ich, wie jemand versuchte, meinen Griff um Cedrics Arm zu lösen, aber ich ließ nicht los. Es war lächerlich, aber ich wollte nicht loslassen. Ich musste doch erklären, was passiert war und worum mich Cedric gebeten hatte. Das war wichtig... Ich sah Dumbledores Gesicht wieder, es wirkte jedoch so, als ob ich ihn bloß wie durch einen Dunstschleier sehen würde. "Er wollte, dass ich ihn zurückbringe. Er hat mich gebeten, ihn zu seinen Eltern zurückzubringen...", murmelte ich vor mich hin, sie mussten doch verstehen...

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Labyrinth" geschrieben. 17.11.2023

      Mit einem Mal schien ein ohrenbetäubender Lärm um mich herum zu sein, doch ich konnte nicht sagen, ob es Jubel war, warum auch immer jemand jubeln sollte, oder etwas anderes, weil sie langsam erkannten, was geschehen war... Ich blieb, wo ich war, wollte oder eher konnte mich nicht bewegen. Ich fühlte mich wie in einem Albtraum, obwohl ich doch so genau wusste, dass alles real war... Plötzlich wurde ich grob gepackt und auf den Rücken gedreht. Ich hörte eine Stimme, eine Stimme, die mir sehr bekannt vorkam und schaffte es, meine Augen zu öffnen. Ich blickte in das Gesicht von Dumbledore, als Hintergrundkulisse den sternenübersäten Nachthimmel. Ich sah noch viel mehr Menschen oder besser gesagt nur ihre Umrisse, die sich offenbar alle über mich und Cedric gebeugt hatten. Ich hatte nun die Möglichkeit, meine Umgebung weiter zu erfassen und bemerkte, dass ich offenbar am Rande des Irrgartens gelandet war. Über mir sah ich die Tribünen, auf die sich die Menge bewegte, aber ich konnte kein genaues Gesicht ausmachen und natürlich waren da noch die leuchtenden Sterne am Himmel, die die Nacht so ruhig erscheinen ließen, als ob nichts Schreckliches geschehen wäre... Dabei war der Gegenteil der Fall. Ich war jedoch endlich zurück und ließ endlich den Pokal los, doch Cedric wollte ich nicht los lassen. Da ich nun aber eine Hand frei hatte, tastete ich ein wenig verwirrt in der Luft umher, bis ich Dumbledores Handgelenk zu fassen bekam. Es war ein Glück, dass Dumbledore hier war, denn es gab so vieles, was ich ihm sagen musste. Dumbledore musste davon erfahren, dann wusste ich, würde er alles schon regeln... "Er ist zurück. Er ist zurück. Voldemort", flüsterte ich, das Sprechen strengte mich an, aber ich musste es Dumbledore unbedingt sagen!

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Labyrinth" geschrieben. 17.11.2023

      Meine eine Hand klebte am Henkel des Pokals, die andere war nach wie vor um Cedrics Arm geklammert, während ich durch einen Wirbel aus Farben flog, bis ich bäuchlings auf festem Untergrund aufschlug. Mein Gesicht drückte sich in Gras und dessen Geruch stieg mir in die Nase, aber ich blieb reglos liegen, wo und wie ich war, die Augen geschlossen. Dabei ließ ich weder den Pokal noch Cedric los, klammerte mich sogar noch fest daran. Ich fürchtete, ich würde in Dunkelheit versinken, würde ich sie loslassen, sie hielten mich bei Bewusstsein, während mich Schock und Erschöpfung am Boden hielten. Mir tat alles weh und mir war schwindelig, mein Kopf schwirrte vor allerhand Dingen, ich konnte mich kaum konzentrieren. Meine Narbe pochte dumpf auf meiner Stirn, so oft wie heute, hatte sie noch nie gebrannt. Sie erinnerte mich zu lebhaft daran, was heute geschehen war, dass das alles kein schlechter Traum war. Der kalte Henkel des Trimagischen Pokals und Cedrics lebloser Körper waren die Beweise dafür. Ich konnte mich aber nicht regen, blieb also liegen und atmete den Geruch des Grases ein, während ich wartete, dass irgendetwas passierte oder jemand etwas unternahm...

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Friedhof von Little Hangleton" geschrieben. 17.11.2023

      Ich war nur wenige Meter gelaufen, da spürte ich schon, wie mir die Flüche hinterherjagten. Ich wich diesen und den Gräbern aus, stürzte auf Cedric zu und hörte hinter mir Voldemort schreien. Als ich nur noch drei Meter von Cedric entfernt war, musste ich hinter einem Marmorengel in Deckung gehen, um nicht von einem der roten Blitze getroffen zu werden, die auf mich zuschossen. Dafür musste einer der Flügel des Engels dran glauben, als dieser getroffen von einem der Flüche absplitterte. Ich hechtete wieder hinter dem Engel hervor, den Zauberstab fest gepackt und fuchtelte mit meinem Zauberstab über meine Schulter. "Impedimenta!" Ich hatte keine Zeit, um mich umzudrehen und zu überprüfen, ob einen getroffen hatte, aber der erstickte Aufschrei in meinem Rücken, ließ mich das vermuten. Ich sprang über den Trimagischen Pokal, um Cedric zu erreichen und zog meinen Kopf ein, als ich es hinter mir erneut knallen hörte und Momente später Zauber über meinen Kopf hinwegflogen. Ich ließ mich fallen und griff nach Cedrics Arm, packte diesen. Ich hörte Voldemort näher kommen. Der Pokal war zu weit weg, als dass ich ihn erreichen könnte und Cedric war zu schwer, um ihn mitzuziehen...! Geistesgegenwärtig hob ich meinen Zauberstab, richtete ihn auf den Pokal und rief: "Accio Pokal!" Der Pokal flog durch die Luft, auf mich zu und ich packte ihn am Henkel. Ich spürte das Reißen hinter meinem Nabel und wusste, dass der Portschlüssel seine Arbeit tat... Cedrics Handgelenk hatte ich immer noch fest im Griff, ließ mich wissen, dass er da war... Wir kehrten zurück...

      (Harry -> Labyrinth)

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Friedhof von Little Hangleton" geschrieben. 07.11.2023

      Ich wusste nicht, was geschehen war, als diese Lichtperlen Voldemorts Zauberstab erreicht hatten, aber sie lösten eine Reihe von Schmerzensschreien aus, die offenbar aus dem Zauberstab kamen und es erschien auch die Hand Wurmschwanz', in Rauchgestalt. Was mich allerdings vor Schreck meinen Zauberstab hätte fast fallen gelassen, war das, was danach erschien. Oder besser gesagt wer. Stück für Stück erblühte ein Mensch aus Voldemorts Zauberstab. Cedric! Ich hatte meinen Zauberstab instinktiv fester umklammert, um die Bindung weiterhin zu halten und sah auf die Gestalt Cedrics. War er ein Geist? Er wirkte nicht wie ein Geist, sondern fast greifbar... Dann sprach er und seine Stimme hallte von fern her, obwohl er doch nur wenige Meter weg war. "Halte aus, Harry." Das wusste ich. Etwas anderes blieb mir nicht übrig und es erschien falsch, wenn ich den Lichtfaden zerreißen würde. Als ich zu Voldemort sah, erkannte ich, dass er genauso wenig Ahnung hatte wie ich, über das, was hier passierte. Erneut drangen Schmerzensschreie aus Voldemorts Zauberstab hervor, ehe sich eine weitere Gestalt daraus löste. Ein alter Mann, den ich einmal im Traum gesehen hatte. "Er ist also ein echter Zauberer? Hat mich getötet, der hier... Kämpfe gegen ihn, Junge", sprach der Mann mit Blick auf Voldemort, als sich auch schon die nächste Schattengestalt aus Voldemorts Zauberstab erhob. Ich sah auf die sich aufrichtende Gestalt einer Frau, während meine Arme vor der Anstrengung zitterten, meinen bebenden Zauberstab ruhig zu halten. Ich kannte die Frau nicht, aber irgendwie wusste ich, dass es sich hierbei um Bertha Jorkins handelte. Allmählich verstand ich, oder ich glaubte es zu verstehen, was hier passierte. "Lass jetzt bloß nicht los! Er darf dich nicht kriegen, Harry - lass nicht los!", schrie Bertha mit weit entfernt hallender Stimme und begann mit dem alten Mann und Cedric am Rande des Käfigs entlang zu gehen. Sie flüsterten mir ermutigende Worte zu und zischten Voldemort Worte entgegen, die ich nicht verstand. Eine neue Gestalt erblühte aus Voldemorts Zauberstab und ich wusste, wer es sein würde, bevor sie hier war. Als ob ich mit ihrem Erscheinen gerechnet hatte, seitdem Cedric erschienen war. Meine Arme zitterten inzwischen unbändig, als sich meine Mutter erhob. "Dein Vater kommt... Er will dich sehen... Es wird gut gehen... Halte durch..." Meine Mutter zu sehen und zu hören, gab mir beinahe noch mehr Hoffnung als der Gesang des Phönix. Ich fragte nicht, wie es gut gehen sollte, ich glaubte ihr einfach. Wollte glauben, dass es einen Ausweg gab. Und tatsächlich dauerte es nicht lange, bis auch mein Vater erschienen war oder dessen schattenhafte Gestalt. Der Anblick meiner Eltern erfüllte mich mit einer merkwürdigen Zuversicht und auch wenn ich nie gedacht hätte, sie unter solchen Bedingungen zu sehen, beruhigte es mich. "Wenn die Verbindung bricht, werden wir nur noch wenige Augenblicke bleiben können", flüsterte mein Vater mir zu, sodass niemand ihn bis auf mich hören konnte. "Doch wir werden dir Zeit verschaffen... Du musst den Portschlüssel erreichen, er wird dich nach Hogwarts zurückbringen... Hast du mich verstanden, Harry?" "Ja", keuchte ich, das Gesicht vor Anstrengung verzerrt, während ich mich abmühte, meinen Zauberstab weiterhin in der Hand zu halten, der drohte, meinen Fingern zu entgleiten. Ich wollte eigentlich nicht, dass meine Eltern verschwanden, aber ich wusste doch auch, dass sie nicht echt waren. Es hätte also keinen Sinn, die Verbindung zu halten. Und wenn ich so die Chance hatte, von hier wegzukommen, durfte ich nicht zögern. "Harry...", flüsterte nun die Gestalt Cedrics, die wieder nähergekommen war. "Bitte nimm meinen toten Körper mit zurück. Bring meine Leiche zurück zu meinen Eltern..." "Das werde ich", versprach ich ihm. Gerne hätte ich ihm noch mehr gesagt, wie leid es mir tat. Es war meine Schuld, dass er sterben hatte müssen... Aber dazu war nicht die Zeit. Dann sprach wieder mein Vater zu mir. "Tu es jetzt... Mach dich bereit... Tu es jetzt..." "JETZT!", schrie ich und riss mit allerletzter Kraft den Zauberstab in die Höhe, womit der goldene Lichtfaden riss, sich der Lichtkäfig auflöste und der Gesang des Phönix erstarb. Viel länger hätte ich es eh nicht mehr halten können... Die schattenhaften Gestalten Voldemorts Opfer verschwanden allerdings nicht, sondern gingen im Kreis auf Voldemort zu und schirmten mich vor seinem Blick ab. Und ich rannte, wie ich noch nie in meinem Leben gerannt war. Schneller als noch vor dem Kröter, vor welchem ich vor wenigen Stunden geflohen war. Ich stieß den ein oder anderen Todesser um, als ich durch ihre Reihen sprintete und lief im Zickzack zwischen den Gräbern hindurch. Den Schmerz in meinem Bein ignorierte, ich konzentrierte mich ganz auf das, was ich jetzt tun musste...

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Friedhof von Little Hangleton" geschrieben. 05.11.2023

      Plötzlich geschah etwas, worauf mich nichts hätte vorbereiten können. Die Zauberstäbe von Voldemort und mir blieben weiterhin durch diesen Lichtfaden verbunden, als wir - ich konnte es mir wirklich nicht erklären, wie - zu schweben anfingen, weg von dem Grab von Voldemorts Vater, weg von den Todessern und hinüber zu einem Teil des Friedhofs, an dem sich keine Gräber befanden. Und dann entstanden neue Lichtfäden, die sich wie ein Netz über uns wölbten, sich kreuz und quer zu einem Käfig schlossen und die Todesser fernhielt. Voldemort schrie seinen Todessern Befehle entgegen und bemühte sich, den Faden zu zerreißen. Instinktiv packte ich meinen Zauberstab fester und umklammerte ihn nun mit meinen beiden Händen, damit der Faden unversehrt blieb. Und es funktionierte. Auf einmal ertönte ein überirdisch schöner Klang und obwohl ich ihn erst einmal in meinem Leben gehört hatte, wusste ich sofort, dass es der Gesang des Phönix war. Das war die reinste Hoffnung, das Schönste und das Willkommenste, das ich je gehört hatte. Er erfüllte mich mit unerwarteter Zuversicht und es fühlte sich so an, als ob er in mir wäre. Das war der Klang, den ich mit Dumbledore verband und es war so, als ob ein alter Freund mir ins Ohr sprechen würde. "Löse die Verbindung nicht." Ich wusste nicht, woher diese Stimme plötzlich kam oder ob ich der einzige war, der sie hören konnte, aber es war auch egal, denn ich wusste, dass die Stimme Recht hatte. Ich weiß, ich darf es nicht geschehen lassen, antwortete ich und versuchte krampfhaft die Bindung zu halten, aber kaum, dass ich das gedacht hatte, passierte etwas Neues. Lichtperlen entstanden dort, wo sich unsere Zauber getroffen hatten und ich spürte, wie mein Zauberstab stärker als zuvor zitterte, als die Lichtperlen langsam und stetig auf mich zuglitten. Voldemorts Kontrolle war stärker als meine und ich befürchtete, wenn diese Perlen die Spitze meines Zauberstabs berührten, würde er diese Berührung nicht überstehen. Mein Zauberstab wurde immer heißer und bebte immer heftiger, je näher die Lichtperlen kamen. Es fühlte sich an, als ob er jeden Moment zwischen meinen Fingern zerbersten würde. Ich konzentrierte mich nun mit jeder Faser meines Gehirns darauf, die Perlen zurückzudrängen, in Richtung Voldemort. Meine Ohren waren erfüllt vom Gesang des Phönix und ich konnte an nichts anderes denken, als daran, dass die Lichtperlen zu Voldemort gleiten würden. Und tatsächlich blieben sie stehen, ehe sie langsam in die andere Richtung glitten, sich immer weiter Voldemorts Zauberstab näherten und dessen Spitze fast berührten. Komm schon!, dachte ich und konzentrierte mich weiter darauf, die Lichtperlen zurückzuzwingen und hinein in Voldemorts Zauberstab.

    • Harry Potter hat einen neuen Beitrag "Friedhof von Little Hangleton" geschrieben. 02.11.2023

      Ich hörte, wie Voldemorts Stimme näher kam und ich wusste, dass das Ende gekommen ist. Alle Hoffnung war verloren, niemand konnte mir helfen. Ich war vollkommen auf mich allein gestellt. Ich wollte wirklich nicht sterben. Meine Gedanken rasten zu meinen Freunden. Zu Mrs Weasley und Bill, die extra gekommen waren, um mich bei der letzten Turnieraufgabe anzufeuern. Wie unwirklich es doch war, jetzt noch an das Turnier zu denken. Vor ein paar Stunden hatte ich noch davon geträumt, dieses doch tatsächlich zu gewinnen. Und dann mit Ron und Hermine zu feiern. Ich würde sie wohl nie wieder sehen. Genauso wenig wie Sirius. Ich wollte nicht sterben, aber weit jenseits von Angst und Vernunft, war ich mir plötzlich in einem sicher. Ich wollte hier nicht sterben wie Kind, das Verstecken spielte; ich wollte nicht kniend zu Voldemorts Füßen sterben. Ich würde aufrecht sterben wie mein Vater und versuchen mich zu verteidigen, selbst wenn es aussichtslos war. Bevor Voldemort um den Grabstein herumsehen konnte, war ich aufgestanden, den Zauberstab fest gepackt und vor mich hebend, warf ich mich vor den Grabstein und Voldemort entgegen. Im selben Moment, als Voldemort seinen Fluch schrie, rief ich: "Expelliarmus!"
      Ein roter Lichtblitz knallte aus meinem Zauberstab hervor und traf auf den grünen von Voldemort. Auf einmal begann mein Zauberstab zu vibrieren und ich konnte ihn nicht mehr loslassen, selbst wenn ich gewollt hätte. Ein dünner Lichtstrahl verband die Zauberstäbe von Voldemort und mir, der weder rot noch grün, sondern hell und sattgolden war, dem ich mit großen Augen folgte.

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Harry Potter
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