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Alexander Medwedew
Duellant
Beiträge: 31 | Punkte: 210 | Zuletzt Online: 08.06.2026
Name
Alexander Medwedew
Geburtsdatum
13. Februar 1962
Registriert am:
10.07.2024
Beschreibung


Name: Alexander Medwedew
Alter: 33 Jahre
Geburtstag: 13.02.1962
Avatar: David Harbour
Aussehen: Alexander ist ein wahrer Kasten von einem Mann, mit seinen 2,10 Metern, muskulösen Armen und bärtigem Gesicht ist es schwer ihn in einem Raum voll Leuten zu übersehen. Frühes Grau ziert Alexanders eigentlich braunen Kopf- und Barthaare, die zwar wirr, aber nicht unbedingt ungepflegt seinen Kopf und sein Gesicht einnehmen. Aus dem breiten Schädel schauen einem tiefe, dunkelbraune Augen an, die, wenn sie das Licht richtig einfangen, fast einen roten Schimmer haben können. Alexanders Körper ist kräftig, mehr als gut bemuskelt und zeigt dutzende Narben verschiedenster Beschaffenheit, Sichtbarkeit und Größe. Besonders auffällig an Alexander ist allerdings die Tatsache, dass ihm der rechte Arm fehlt, welcher durch eine mit Magie verstärkte Metallprothese ersetzt worden ist. Sie unterwirft sich völlig Alexanders Willen und ist komplett gefühllos, zudem ist sie so verzaubert, dass sie, ähnlich dem Zauber Protego, Flüche zurückprallen lässt, kommt sie diesen in die Quere.

Was Alexanders Kleidung angeht, so besteht diese zu großen Teilen aus langen, dunklen Mänteln und simplen Hosen und Hemden. Seine favorisierte Farbe bei der Kleidung ist braun, grau und schwarz. Ein Markenzeichen an ihm ist zudem sein Mantel aus Leucrottafell, den er bei den meisten seiner Duellen trägt. Er ist lang und zottig und wirkt gleichermaßen alt und viel getragen und rein und gut gepflegt.
In seiner Animagusform nimmt Alexander die Gestalt eines Kodiakbären an, dessen spezielles, gemeldetes Merkmal ist, dass ihm das rechte Vorderbein fehlt. Seine Schulterhöhe misst 1,5 Meter und sein zottiges Fell hat eine dunkelbraune Färbung, die besonders am großen, schweren Kopf hier und da von grauen Haaren durchsetzt ist.
Charakter: Sieht man Alexander vor sich stehen hat man den Eindruck einen großen Berg hochzublicken. Seine Stimme klingt dunkel und ruppig und oft legt er keinerlei Wert darauf sich schön oder freundlich auszuformulieren. Wie fast alle Menschen hat Alexander aber natürlich nicht nur eine Seite an sich und hat mehr Schichten, als man auf den ersten Blick erahnen möchte.
Zum einen ist da der Alexander den die Welt der Duellisten kennt. Hart, gefährlich, aggressiv. Wer ihm als Gegner gegenüber steht sieht ein wildes Tier, das bereit ist alles zu tun um zu überleben. Wenn Alexander die Beherrschung verliert, was immer wieder vorkommt, kann er sich fast gar nicht mehr kontrollieren, ihm werden Konsequenzen und Leute um ihn herum egal, alles was er noch kennt ist Wut und Zerstörung.
Zum anderen gibt es aber noch den Alexander den fast niemand zu sehen bekommt, der, den seine Geschwister einst gekannt hatten, ehe ihre Beziehung in die Brüche ging. Alexander ist zu jenen die er gerne hat teilweise fast unerträglich sanft und liebevoll. Er behandelt diese Personen als wären sie aus Glas das er in seinen prankenartigen Händen hält. Alexander würde diesen Wenigen wohl alles verzeihen und ihnen dennoch treu bleiben.
Alexander spricht mit einem deutlichen, russischen Akzent und drückt immer mal wieder Worte auf Russisch aus.
Seine Amortentia-Duft besteht aus frisch gefallenem Schnee, brennendem Holz und feuchtem Tierfell.


Blutstatus: Halbblut
Familie: Daniil Medwedew - Vater (verstorben)
Galina Medwedew - Mutter (verstorben)
Tanja, Michail und Valentin Medwedew - Geschwister (lebendig)


Haustier: /
Hobbies: Quidditch, Tierbeobachtung, Trinken, Bücher, Duelle beobachten
Berufswunsch: Duellant



Zauberstab: 13,7 Zoll, Birkenholz, Einhornhaar, ungewöhnlich hell, weich, aber unnachgiebig
Patronus: Kodiakbär
Irrwicht: Alexanders tote, blutige Mutter die am Boden liegt und ihn mit ihren leeren Augen verfolgt, egal wohin er sich wendet.


Schulbildung: Alexander hat keine Zauberschule besucht, seine Mutter brachte ihm die grundlegenden Dinge der Magie bei, alles andere erlernte er im Selbststudium und durch reine Erfahrung.
Haus: /
Jahrgang: /
Posten / Beruf: /
Quidditch: /


Lieblingsfach: /
Hassfach: /
Wahlfächer: /

Freunde: Alexander hat nicht viele Freunde auf der Welt, einzig seine Geschwister zählt er aktuell zu diesen, auch wenn sie es wohl nicht mehr tun. Immer wieder auftretende Gönner sind wohl das nächste was man als Freunde in Alexanders Leben bezeichnen kann.
Feinde: Feinde hat Alexander genug, Duellanten die er besiegt und gedemütigt hat, Wettfreudige die ihm seine Siege nicht gönnen, Zauberer und Hexen die hinter etwaigen getöteten Duellgegner standen, Familien derselben, ...



Wichtige Ereignisse der Vergangenheit: Alexander war das erste Kind einer Hexe und eines Muggels und nicht das Ergebnis von langlebiger Liebe, denn diese erlosch schon wenige Monate nach seiner Geburt, doch aus Angst vor Daniil blieb Galina bei ihrem brutalen Gatten. Dennoch war sie Alexander eine gute Mutter, die ihren Sohn in den Künsten der Zauberei unterwies, so gut sie es vermochte. Als der Junge zehn Jahre alt geworden war bekam die Familie noch einmal Zuwachs, großen Zuwachs sogar, denn Galina brachte Drillinge zur Welt, Tanja, Michail und Valentin. Schließlich, mit vierzehn Jahren, beging Alexander einen schrecklichen Fehler, er ließ sich von seinem Vater bei der Ausübung eines Zaubers erwischen. Außer sich vor Zorn und Unverständnis holte Daniil sein Gewehr und richtete es auf seinen ältesten Sohn. Er drückte ab, doch die Kugel durchdrang nicht den Körper des Jungen, sondern den von Galina, die sich in letzter Sekunde vor ihn geworfen hatte. Seine sterbende Mutter in den Armen haltend entfesselte Alexander einen Schwall unkontrollierter Magie, die Vater und Haus gleichermaßen in ihre Einzelteile zerlegte. Übrig blieben nur er selbst, die Leiche seiner Mutter und die verängstigten Drillinge, welche Alexander instinktiv von der Zerstörung ausgenommen hatte. Aus Angst vor den Behörden packte der Teenager seine kleinen Geschwister und den Zauberstab seiner Mutter und floh mit ihnen durch das große, kalte Russland. Mit mehr Glück als Verstand überlebten sie die Reise und kamen als blinde Passagiere auf mehreren Schiffen über das Meer nach England. Ohne Geld, Plan oder auch nur die Landessprache zu sprechen stand Alexander dann in London, mit drei hungrigen, traumatisierten Kindern an der Hand. Da er nichts anderes gelernt hatte nutzte er das einzige was er konnte und was er hatte, seine Magie und den Zauberstab seiner Mutter. Alexander begann sich für Geld zu duellieren, zu großen Teilen auch anstatt des eigentlich involvierten Zauberers, und brachte so sich und seine Geschwister mehr schlecht als recht über die Runden. Es war eine reine Erleichterung als die Briefe für Hogwarts hereinflatterten und Alexander die Drillinge in der Schule unterbringen konnte. Alexander verlor 1985 seinen Arm bei einem Duell an einen schwarzmagischen Fluch und wurde 1987 zum Animagus, weil ihm einer seiner langjährigen Gönner Geld dafür versprach, wenn er es tat. Der Gönner spürte einen altern Zauberer auf, der Alexander dabei helfen konnte und den er dafür mehr als gut bezahlte. Der Kontakt zu seinen Geschwistern bröckelte über die Jahre immer mehr, letztlich machten sie ihn für das Leid verantwortlich das sie erfahren hatten, für den Tod der Mutter, für die Flucht durch Russland, für das Leben auf der Straße... für alles eben. Nach ihrem Abschluss von Hogwarts vor nunmehr sechs Jahren kehrten sie nicht mehr zu ihm zurück und suchten sich eigene Arbeit. Das Geld, welches Alexander ihnen immer noch regelmäßig zuschickt, nehmen sie allerdings nach wie vor wortlos an. Nach dem Bruch mit seinen Geschwistern duelliert Alexander sich nur noch für seine eigenen Interessen und finanziert sein Leben mit Wetten und Gelegenheitsjobs.

Was passiert mit dem Charakter, sollte er gelöscht werden?: Alexander wird bei einem Revangeduell mit einem alten Kontrahenten getötet, seine Leiche wird außerhalb Londons in einem Feld aufgefunden und ohne Angehörige verbrannt.
Geschlecht
keine Angabe
    • Alexander Medwedew hat einen neuen Beitrag "Fortescues Eissalon" geschrieben. 15.05.2026

      Wen interessierts was andere sehen wollen und was nicht? Es war eine ehrlich gemeinte Frage die ich da stellte, denn mich interessierte die Meinung anderer herzlich wenig. Wenn man von drei Ausnahmen einmal absah, aber an diese wollte ich an einem solchen Tag nicht denken. Nicht noch mehr als ich es sowieso stehts tat. Josh wechselte das Thema und ich ließ mich mit einem innerlichen Schulterzucken darauf ein. Warum nicht über das Eis sprechen? Gut, kühlt ab bei der Wärme. Ich grinste leicht als ich das sagte, denn für die meisten Briten war es jetzt wohl noch reichlich kühl. Deiner? Es war... seltsam ein normales Gespräch mit jemandem zu führen, das kam einfach selten vor, ich blieb gerne für mich und viele Menschen wollten auch nicht unbedingt einen freundlichen Plausch mit mir führen.

    • Alexander Medwedew hat einen neuen Beitrag "Fortescues Eissalon" geschrieben. 07.05.2026

      Josh schien sehr verlegen zu sein und ich verstand nicht wirklich warum. Ich sah keinen Grund dafür, auch nicht, als der kleinere Mann dann doch endlich den Mund aufmachte und etwas sagte. Ich zog die Augenbrauen zusammen und sah recht verwirrt drein, Joshs Worte machten für mich nicht viel Sinn. Warum? Ich brauchte ein paar Momente um die Narben im Gesicht meines Gegenübers überhaupt mit der Situatuon in Verbindung zu bringen, danach war ich aber immer noch nicht weniger verwirrt als vorher. Narben gehören zum Leben. Ich hatte auch mehr als genug davon, die Stelle wo mein fleischlicher Arm endete und der mechanische begann sah auch nicht eben appetitlich aus, aber ich hatte mich an den Anblick gewöhnt, wie an alle die Narben die ich an meinem Körper trug. Es blieb mir ja doch nichts anderes übrig.

    • Alexander Medwedew hat einen neuen Beitrag "Fortescues Eissalon" geschrieben. 01.02.2026

      Ich brummte als Antwort, eine Art Zustimmung, dass wir aus den selben Gründen hier waren, und wollte mich bereits wieder meinem eigenen Eis zuwenden, als die Bestellung meines Gegenübers gebracht wurde und dieser sich, nach einigem Schauen, dazu entschied den Eisbecher auch wirklich zu essen. Natürlich verband ich nicht sofort die Tatsachen miteinander, doch mir wurde dann doch klar warum Josh sich wohl hinter seinem Schal versteckt hatte. Da ich Starren als etwas Alltägliches kannte, meine Statur und der fehlende Arm waren etwas was viele Leute zum Glotzen brachte, kannte ich auch keine Scham dabei Josh eingehend zu mustern. Ein Geflecht aus Narben bedeckte seine linke Gesichtshälfte etwa von den Augen abwärts, was auch immer das verursacht hatte musste gewaltsam und schmerzhaft gewesen sein. An und für sich störten die Narben meines Erachtens nach nicht besonders das sonst hübsche Aussehen des anderen Zauberers, im Gegenteil, es gab ihm ein interessantes, markantes Aussehen, anders als viele der weichen, britischen Gesichter der meisten Engländer die um uns herum waren, die sich für mich oft alle sehr ähnelten. Ohne den Blick abzuwenden aß ich noch einen Löffel von meinem Eis und sah erst nach einer kleinen Weile wieder auf meinen Eisbecher hinab, nachdem ich mir die Details von Josh's Gesicht eingeprägt hatte.

    • Alexander Medwedew hat einen neuen Beitrag "Fortescues Eissalon" geschrieben. 16.01.2026

      Die Stille zwischen uns dauerte an und mich sollte es nicht stören, denn ich war schließlich auch am Essen und sowieso nicht der Gesprächigste. Anders als Josh mir gegenüber, denn er durchbrach das Schweigen mit einer etwas unsicher vorgebrachten Eröffnung. Ich sah von meinem fruchtigen Eisbecher auf und zog eine Augenbraue hoch. Nein. Ich aß noch einen Löffel, ehe mir bewusst wurde, dass ich vielleicht noch etwas mehr sagen sollte. Jetzt war mein Gegenüber schon hier, da konnte man sich auch unterhalten. Was hatte ich auch besseres zu tun? Hatte Besorgungen zu erledigen, bin eher zufällig hier gelandet. Und selbst? Wieder wanderten Früchte in meinen Mund, die nur zu köstlich schmeckten. Ich mochte Früchte im allgemeinen sehr gerne, in meiner Kindheit hatten wir davon nie viel bekommen, wenn überhaupt. Sowas war teuer gewesen und an Geld hatte es Dank meines Vaters immer gemangelt.

    • Alexander Medwedew hat einen neuen Beitrag "Fortescues Eissalon" geschrieben. 08.12.2025

      "Sehr gerne." Lächeln verschwand die Bedienung wieder nach drinnen und ich beschloss meinen Mantel zu öffnen, mir wurde langsam zu warm in der für mich sehr lauen Luft. Meinem Gegenüber schien hingegen kalt zu sein, was mich doch etwas amüsierte, denn die Leute hier waren wirklich nichts gewohnt was Temperaturen anging. Ich zog eine Augenbraue hoch, als ich jedoch den Blick hinter der Karte hervor bemerkte, welcher auf meinen Eisbecher gerichtet war. Ich sah selbst hinab und zuckte innerlich mit den Schultern, denn ich fand nichts falsch mit meinem köstlich aussehenden Banane Spezial. Als ich so schon auf den Haufen aus köstlichem Obst blickte nahm ich meinen Löffel zur Hand und belud ihn mit einer Erdbeere voller Schlagobers und Sauce und ließ es mir schmecken.

    • Alexander Medwedew hat einen neuen Beitrag "Fortescues Eissalon" geschrieben. 08.12.2025

      Irgendetwas kitzelte kurz in meinem Kopf, als der verlegene Mann der nun mit mir am Tisch saß seinen Namen sagte. Jedenfalls nahm ich an, dass er sich vorstellte, denn kurz darauf versteckte er sich hinter der Eiskarte, nachdem er eben noch so das Wort "Josh" hervorgepresst hatte. Süß. Alexander. Das Kitzeln verschwand so schnell wie es gekommen war und ich verschwendete auf es keinen weiteren Gedanken. Es konnte nicht wichtig gewesen sein. Nachdenklich betrachtete ich die Karte, welche Joshs Gesicht verdeckte und überlegte ob und wenn ja was ich noch sagen sollte, doch da wurde ich auch schon von der hübschen Bedienung abgelenkt, welche zu uns zurück kam in der Hand den Eisbecher, den ich mir zuvor bereits bestellt hatte. "Hier bitte sehr, einmal das Banane Spezial. Und was darf ich Ihnen bringen?" Die Bedienung lächelte erst mich an und wandte sich dann genauso lächelnd dem sich versteckenden Josh zu. "Oder brauchen Sie noch ein paar Minuten?" Ohne den bunten Teller vor mir genauer zu betrachten, es waren mehr Früchte und Fruchtsauce als Eis darauf, beobachtete ich was mein unfreiwilliger Tischgenosse nun tat.

    • Alexander Medwedew hat einen neuen Beitrag "Fortescues Eissalon" geschrieben. 04.10.2025

      Zeitsprung zum Beginn des Schuljahres 1995/96
      [01.10.2025]


      Heute war einer der wenigen Tage an denen ich mir selbst etwas Gutes tun wollte. Das Wetter war schön und angenehm kühl, endlich wieder nicht so unerträglich heiß wie es hier in Großbritannien öfter wurde. Ich saß also mit offener Jacke im Eissalon in der Winkelgasse, auf einem zarten Stuhl der unter meinem Gewicht knarzte aber nicht nachgab, und genoss den kühleren Sonnenschein. Die tief vergrabene Hoffnung hier irgendwo meine Geschwister erspähen zu können wie sie Einkäufe machten, nahm ich gar nicht mehr aktiv war. Das sagte ich mir jedenfalls selbst. Während ich so auf meine bereits aufgegebene Bestellung wartete fiel ein Schatten auf mein Tischchen und die Stimme der freundlichen Bedienung, welche auch mich zuvor bedient hatte, ertönte. "Es stört Sie doch bestimmt nicht, wenn dieser Herr sich zu Ihnen setzt, nicht wahr? Wunderbar, ich komme gleich wieder." Und schon war sie wieder weg und ließ mich mit einem gut aussehenden Mann zurück, soweit ich das zumindest beurteilen konnte, denn er vergrub sein Gesicht in einem Schal als hätte es Minusgrade. Süß. Ohne etwas zu sagen schob ich den Stuhl mir gegenüber mit einem Fuß zurück, eine wortlose Einladung sich hinzusetzen. Ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet mich heute mit irgendjemand anderem beschäftigen zu müssen als mit mir selbst und vielleicht der gut aussehenden Bedienung.

Empfänger
Alexander Medwedew
Betreff:


Text:

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