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Sam Fawley
7. Jahrgang / Hufflepuff / Quidditchkapitänin und Jägerin
Beiträge: 44 | Punkte: 275 | Zuletzt Online: 26.08.2026
Geburtsdatum
2. Juli 2001
Registriert am:
10.12.2023
Beschreibung


Name:
Samantha “Sam” Fawley
Alter:
17 Jahre
Geburtstag:
31. Oktober 1976
Avatar:
Ella Balinska
Aussehen:
Sam ist eine durchaus hübsche junge Frau mit einem schlanken und athletischen Körperbau. Sie misst eine für eine Frau ungewöhnliche Größe von 1,80 m, hat damit aber keine Probleme. Sie hat schwarzes Haar, welches sie in verschiedener Länge und verschiedenem Style frisiert, aber meist trägt sie es offen auf Schulterlänge mit einer leichten Wellung. Ihre Augen sind von einem schokoladigen Braun und sie hat immer einen Blick in den Augen, der einen erkennen lässt, dass sie ganz genau weiß, was sie will. Auffällig sind ihre vollen Lippen und ihr leicht dunkler Hautton. Sie kleidet sich durchaus feminin und auch figurbetont in ihrer Freizeit und schminkt sich auch recht gerne.
Charakter:
Sam ist nicht gerade das, was man als typische Hufflepuff bezeichnen würde, werden diese doch liebend gerne, als viel zu nett und lieb eingeschätzt und haben oftmals kein sonderlich hohes Ansehen. Sam hingegen hat eine sehr starke und einnehmende Persönlichkeit, die sie für andere oftmals unnahbar erscheinen lässt. Hinzu kommt, dass man sie oft dabei beobachten kann, wie sie strebsam und vorbildlich wirkend, ihre Schularbeiten erledigt, wobei Sam hierfür ihre ganz eigenen Gründe hat.
Sams ausgeprägtesten Charaktereigenschaften sind ohne Zweifel ihr Sinn für Gerechtigkeit und ihr Streben nach Gleichheit. Veraltete Bräuche und Rollenbilder sind ihr schon immer ein Dorn im Auge gewesen und sie schien sich anfangs aus reinem Prinzip dagegen gewehrt zu haben, inzwischen aber begründet, und sie würde ohne zu zögern, Werte und Traditionen brechen, um etwas ändern oder durchsetzen zu wollen. Sam erscheint oft als kritisch, vor allem in gesellschaftlicher Hinsicht, und sie kennt dabei nur wenig bis gar keine Zurückhaltung. Wenn sie etwas zu sagen hat, dann rückt sie auch mit der Sprache heraus und das sehr direkt. Zwar schafft sie es, ihre Kritik in wohlüberlegte und argumentative Worte zu packen, aber sie neigt dazu, etwas bissig zu werden, sollte man ihr widersprechen. Sie vermittelt den Eindruck, als ob ihr Respekts- und Autoritätspersonen egal wären, denn auch gegenüber diesen kann sie sich mal im Ton vergreifen, aber grundsätzlich weiß sie meistens, wann sie sich zurückzuziehen hat, ehe sie einen erneuten Anlauf starten kann. Ist Sam nämlich mal von etwas überzeugt, dann lässt sie sich nicht mehr so leicht von dieser Meinung abbringen und diese Sturheit wird von vielen an ihr bemäkelt, worüber Sam jedoch getrost hinwegsehen kann. Sie hat einen äußerst starken Willen und steht immer für sich selbst und ihre Überzeugungen ein, ganz egal, was andere darüber denken oder sagen wollen. Mit ihrer kritischen Art macht sie sich zwar nicht immer Freunde, aber meistens lässt sich behaupten, dass etwas dran ist, denn Sam macht sich eigentlich schon ihre Gedanken und redet nicht nur daher.
Dass sie ihre Ziele erreichen möchte, ist auch ganz klar daran zu erkennen, dass sie einen bemerkenswerten Ehrgeiz an den Tag legen kann. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann findet sie schon Mittel und Wege, sich durchzusetzen. Aber ihr ist es sehr wohl bewusst, dass sie dafür etwas tun muss. Nicht umsonst heißt es “Kein Fleiß, kein Preis”. Und genau das scheint ihr Lebensmotto zu sein. Sam mag es wirklich nicht zu lernen oder sich um irgendwelche Hausaufgaben zu kümmern, aber sie weiß, dass sie sich in der Schule bis zu einem gewissen Punkt anstrengen muss, wenn sie ihren Zielen näherkommen will. Und so hat sie sich eine beeindruckende Selbstdisziplin angeeignet und erledigt ihre Hausaufgaben stets zeitnah, ohne sich Stress machen zu müssen. Neben dem Nach- und Vorbereiten des Unterrichts, möchte sie noch genügend Zeit haben für ihre eigenen Studien und natürlich für sich und arbeitet unter der Prämisse “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen” und inzwischen fährt Sam damit ganz gut. Sie gehört nicht zu den Besten, aber weist vorzeigbare Ergebnisse auf und hält sich so zumindest im überdurchschnittlichen Bereich. Sie hat sich nämlich das Ziel gesetzt, später im Ministerium arbeiten zu wollen. Ihre Eltern, allen voran ihr Vater, sind davon sehr begeistert, aber Sam möchte nicht im Ministerium arbeiten, um als Teil der Regierung für diese etwas zu tun, sondern viel mehr, um an dieser Regierung etwas zu ändern. Und sie ist der Überzeugung, sowas lässt sich am besten im Herzen selbst bewerkstelligen.
So wirkt Sam durchaus wie eine fleißige und brave Schülerin, aber eigentlich hat sie es doch faustdick hinter den Ohren. Nicht, weil sie ständig bewusst die Regeln bricht, sondern sich einfach nur Ärger einhandelt, in ihrem Bestreben, sich für andere stark zu machen. Sie ist so provokant wie empfindsam und lässt sich sehr schnell hinreißen, ist dabei aber äußerst schlagfertig, denn erniedrigen lässt sie sich in keinster Weise. Sie hat ein geistreiches sowie sarkastisches Mundwerk, aber schreckt auch nicht zurück, ihren Zauberstab einzusetzen, wenn sie dazu provoziert wird. Sam erscheint allgemein recht kompetitiv und Herausforderung nicht abgeneigt zu sein und diese Haltung zeigt sich offenbar auch in Streitigkeiten. Man bekommt auch den Eindruck, dass Sam kein Interesse daran hat, einen Streit zu schlichten, sondern vielmehr eine lautstarke Diskussion über irgendwelche Gleichstellungsrechte oder ähnliches zu führen. Und wenn sie sich mal in Rage redet, dann hört sie meistens nicht mehr so schnell auf.
Ansonsten ist Sam aber eigentlich sehr umgänglich auch ebenso freundlich, man sollte sie eben nur nicht provozieren. Sie ist gerne mit anderen unterwegs, blödelt mit ihren Freunden herum und hat Spaß an ihrem Leben. Sie mag oftmals ein wenig zu “leidenschaftlich” zu sein, aber ist ein recht offener Mensch, weshalb sie trotzdem recht gerne gemocht wird. Ihren Freunden ist sie absolut loyal und setzt sich immer für diese ein, wenn diese in Schwierigkeiten sind, so auch für andere. Dabei möchte sie aber nicht ihr eigenes Glück vergessen und so kann man sie bestimmt auch als leicht egoistisch bezeichnen, aber bevor man sich um andere kümmert, sollte man sich auch um sich selbst kümmern. Erwähnenswert ist auch, dass Sam relativ offen damit umgeht, dass sie homosexuell ist. Natürlich läuft sie nicht durch die Gegend und posaunt es heraus, aber sie macht auch nicht gerade ein Geheimnis daraus. Sie steht zu sich selbst und ist sehr selbstbestimmt.


Blutstatus:
Unantastbares Reinblut
Familie:
Ihre Mutter Carol ist eine geborene Macmillan und heiratete Robert Fawley, der als Ministerialbeamter in der Abteilung für magisches Transportwesen tätig ist. Ihre Mutter ist eine ehemalige Ravenclaw, ihr Vater war in Hufflepuff. Sie hat zwei Brüder. Ihr älterer Bruder Andrew hat Hogwarts bereits abgeschlossen, ihr jüngerer Bruder Michael ist noch nicht alt genug für Hogwarts.

Sams Outing war für die Familie eine große Überraschung verbunden mit einem kleinen Schock und obwohl es anfangs wenig Begeisterung dafür gab, wird Sams Sexualität von ihrer Familie inzwischen soweit akzeptiert oder eher geduldet. Von ihrem Onkel Clive Fawley erhält sie allerdings vollste Unterstützung und hat zu diesem auch ein sehr gutes Verhältnis.


Haustier:
Sich um ein Tier zu kümmern, wäre ihr zu viel Aufwand.
Hobbies:
Sie spielt leidenschaftlich gerne Quidditch, da sie die Spannung an dem Sport mag und den gewissen Grad an Risiko, der dabei ist. Es wird aber nie mehr als ein Hobby für sie sein. Sie treibt aber gerne Sport, um sich fit zu halten. Neben dem Lesen, ist sie gut im Klavierspielen.
Berufswunsch:
Sie möchte ins Zaubereiministerium, weiß aber noch nicht, welche Abteilung sich anbietet, aber sie möchte sich zumindest für die Rechte Benachteiligter einsetzen.



Zauberstab:
Buchenholz | Einhornschweifhaar | 12 ¾ Zoll | Recht flexibel
Patronus:
Barsoi
(Sie hat ihn in den letzten Sommerferien von ihrem Onkel gelernt und beherrscht ihn eigentlich, auch wenn sie bisher nur einmal einen erfolgreich beschworen hat.)
Irrwicht:
Eine Puppe
(einerseits können die Dinger echt gruselig sein und andererseits möchte sie niemand sein, der “an den Fäden von jemand anderem hängt”)

Haus:
Hufflepuff
Jahrgang:
Sie wurde im Herbst 1988 eingeschult und kommt im Herbst 1995 nun in ihr siebtes und somit letztes Jahr auf Hogwarts.
Posten / Beruf:
//
Quidditch:
Sie spielt seit ihrem vierten Jahr in ihrer Hausmannschaft als Jägerin.



Lieblingsfach:
Muggelkunde und Geschichte der Zauberei (letzteres nur bei bestimmten Themen allerdings)
Hassfach:
Zaubertränke
Wahlfächer:
Alte Runen, Muggelkunde

Freunde:
Sie hat ein, zwei gute Freundinnen in ihrem Jahrgang und Haus und ein paar weitere Bekannte, mit denen sie sich recht gut versteht.
Feinde:
Feinde wäre wohl übertrieben, aber es gibt durchaus einige Leute, mit denen sich Sam regelmäßig “beeft”.



Wichtige Ereignisse der Vergangenheit:
Sam, von ihren Eltern grundsätzlich nur bei vollem Namen genannt, ist das zweite Kind und erste sowie einzige Tochter von Robert und Carol Fawley. Die Fawleys gehören bekanntermaßen zu den Unantastbaren Achtundzwanzig, sind aber per se keine typischen Reinblüter in der Hinsicht, dass sie Muggel sowie von ihnen abstammende Hexen und Zauberer nicht verachten. Obgleich sie durchaus Wert darauf legen, dass sie weiterhin zu den Unantastbaren gehören und darauf achten, dass die Blutlinie erhalten bleibt. Während Sams Großeltern wesentlich mehr dahinter stehen, scheinen Sams Eltern ein wenig lockerer zu sein. Zumindest haben sie das wenig wünschenswerte Verhalten ihrer Tochter mit der Zeit akzeptiert und tolerieren es wohl.
Für Sam war allerdings schon seit frühester Kindheit ihr Onkel Clive, der Bruder ihres Vaters, ein großes Vorbild, obwohl dieser als eine Art schwarzes Schaf in der Familie betrachtet wird. Sam kümmerte das aber nicht und sie entwickelte im Laufe der Jahre eine ähnliche Haltung wie ihr Onkel. Sie hinterfragte die Reinblut-Traditionen und lehnte sie mit der Zeit immer mehr ab, da sie darin jede Menge Diskriminierung sah. Aber nicht nur hierbei, sondern noch in vielen anderen Aspekten der magischen Gemeinschaft.
Als sie nach Hogwarts kam, kam sie wie ihr Vater und ihr Onkel ins Haus Hufflepuff, worauf sie mehr als nur stolz war. Während ihrer Schulzeit stellte sich heraus, dass Sam zwar eine fleißige Schülerin war, aber ebenso viel Ärger machte, da sie offenbar eine Vorliebe dafür hatte, sich mit anderen anzulegen.
Trotz oder gerade wegen ihrer “konfrontierenden” Art entschied sich Sam dazu, eine Karriere im Zaubereiministerium anzustreben. Dazu wurde ihr auch von ihrem Onkel geraten und auch ihre Eltern befürworten dies sehr, wobei sie nicht wissen, dass Sam ins Ministerium möchte, um etwas an dem existierenden System zu ändern.
Während ihres vierten Schuljahres erkannte Sam, dass sie sich mehr zu Mädchen hingezogen fühlte als zu Jungs. Sie vertraute sich als Erstes ihrem Onkel an, der ihr seine volle Unterstützung aussprach, und outete sich danach vor ihren Eltern. Wenig überraschend für Sam reagierten sie wenig begeistert und Sam weiß, dass sich ihre Eltern wünschen, sie würde den Traditionen nach einen Mann heiraten, dennoch lassen ihre Eltern ihr diese Freiheit. Auch weil es ihnen bewusst ist, dass Sam sowieso lieber ihren eigenen Willen folgt.


Was passiert mit dem Charakter, sollte er gelöscht werden? (nur bei OCs):
Ihre Eltern durchleben einen plötzlichen Sinneswandel und möchten von Sam, dass sie dem Willen ihrer Familie folgt. Daraufhin entscheidet sich Sam dazu, ins Ausland zu gehen.
Geschlecht
keine Angabe
    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Quidditchfeld" geschrieben. 26.08.2026

      „Hey“, grüßte ich sie zurück, nachdem ich sie bemerkt hatte und wandte meinen Kopf zu ihr um. Mir fiel auf, dass dies das erste Treffen sein musste, welches Darcy und ich ausgemacht hatten. Sonst hatte es bisher allerdings auch keinen Grund gegeben, sich zu treffen. Zumal sie bis Ende letzten Schuljahres immer mit Pronécie zusammen gewesen war. Neugierig war ich ja schon, ob zwischen den beiden etwas vorgefallen ist, erst recht nach dem plötzlichen Abgang von Pronécie, aber ich hatte Darcy aus einem ganz anderen Grund hergebeten. Und ich war niemand, der lange um den heißen Brei herumredete. „Wie es scheint, hat mein Onkel deine Cousine tatsächlich ausfindig machen können. Wenn du es also wissen willst, hier bitte“, kam ich also direkt zum Punkt und hielt Darcy das zusammengefaltete Pergament entgegen, welches ich heute Morgen per Eulenpost erhalten hatte. „Ich entschuldige mich übrigens für die Sauklaue meines Onkels.“

    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Quidditchfeld" geschrieben. 07.08.2026

      Ein Tag im Oktober nach Unterrichtsschluss


      Ich saß auf den Tribünen vom Quidditchstadion und hatte meinen Blick in den Himmel gerichtet. Heute regnete es zwar nicht, aber viel Sonnenschein gab es auch nicht. Eigentlich ideale Bedingungen, um Quidditch zu spielen. Aber eine andere Mannschaft als unsere hatte später Training. Aber bis dahin konnte ich ja noch meine Zeit hier verbringen. Ich wartete nämlich auf Darcy, denn ich hatte von meinen Onkel inzwischen eine Antwort auf die Nachfrage nach Darcys Cousine bekommen. Also hatte ich Darcy ein Memo zukommen lassen und sie gebeten, sich mit mir heute hier nach Unterrichtsschluss zu treffen.

    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Eingangshalle" geschrieben. 06.01.2026

      Ich konnte nicht anders als eine zufriedene Miene aufzusetzen, als sich Darcy so schön aufregte. "Darauf bin ich schon gespannt." Ich wusste aus erster Hand, wie treffsicher Darcy sein konnte und sie hatte mich in den letzten Jahren schon eine oder andere Mal erfolgreich mit einem Klatscher aufgehalten, aber so einfach wollte ich es ihr auch nicht mehr machen. Und in diesem Jahr fehlte ihnen ja auch etwas Stärke unter ihren Treibern. "Du solltest dich wirklich nicht zu früh freuen", warnte ich sie noch einmal vor, denn wir hatten nicht vor, so einfach zu verlieren. Außerdem wollte ich auch zeigen, dass ich als neue Kapitänin etwas taugte und die Mannschaft ebenso gut anleiten konnte wie es Cedric die letzten zwei Jahre getan hatte. Darcy schien auf jeden Fall, sich wirklich auf unsere Begegnung zu freuen und dieser entgegen zu fiebern. "Ich denke, ich werde mich aber nun entschuldigen müssen, ich sehne mich nach einer entspannten Dusche. Also, bis zum nächsten Mal", verabschiedete ich mich von ihr und setzte meinen Weg in unseren Gemeinschaftsraum fort.

      (Sam -> Hufflepuff-Gemeinschaftsraum)

    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Eingangshalle" geschrieben. 06.01.2026

      Viel kam von Darcy nicht zurück und damit ließ ich meine kleine Flirterei auch erstmal fallen, es machte wenig Spaß, wenn sie kaum darauf einging. Im Sommer war sie noch etwas offenere gewesen. Aber zumindest zum Thema Quidditch schien sie immer etwas zu sagen zu haben. "Autsch, das trifft mich aber nun wirklich", erwiderte ich gespielt betroffen, mein Tonfall mit Ironie gespickt, ehe ich sie angrinste. "Im Gegensatz zu deinen Klatschern. Ich freue mich schon auf unser erstes Spiel und darauf, euch so richtig fertig zu machen." Quidditch sprach Darcy immerhin fließend und da war doch eine kleine Herausforderung genau das richtige. Als Darcy mir zustimmte, dass wir uns in dieser Hinsicht ähnlich waren, lächelte ich recht zufrieden.

    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Eingangshalle" geschrieben. 12.12.2025

      "Ich meine, dass ich mich nicht explizit nur aufs Äußere bezogen habe", korrigierte ich sie und zwinkerte ihr zu. Für ehrgeizige Mädchen hatte ich wirklich etwas übrig, obwohl ich selbst so war. Oder vielleicht gerade weil ich selbst so war und mich deshalb schon zu diesen dann hingezogen fühlte. Wenn ich Darcy aber musterte, machte sie nicht gerade den Eindruck, als hätte sie groß etwas dagegen, dass ich meine Präferenz so offen aussprach. Aber das war im Sommer ja auch schon so gewesen. "Das werden wir ja sehen. Wenn ihr uns unterschätzt, werdet ihr noch euer blaues Wunder erleben", gab ich ebenso selbstbewusst zurück. "Gut, in diesem Punkt gebe ich dir Recht. Vor allem, weil wir uns dann doch sehr ähneln. Ich sehe mich zwar nicht als nachtragend an, aber ich finde, es gibt vieles in unserer Welt, was geändert werden muss, vor allem, weil es nicht gleichberechtigt ist, und auch ich tue nichts lieber, als anderen zu beweisen, dass sie falsch liegen." Damit hätten Darcy und ich wohl eine weitere Gemeinsamkeit gefunden, wer hätte das gedacht. Wir bewegten uns doch überraschend auf der gleichen Wellenlänge.

    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Eingangshalle" geschrieben. 11.12.2025

      Ich nahm nun meine übliche selbstbewusste Haltung ein. "Klar. Ich meinte doch schon im Sommer, dass du genau mein Typ wärst", antwortete ich mit einem charmanten Lächeln, als wäre es für mich das Natürlichste der Welt. Aber was war schon dabei, jemanden zu sagen, dass dieser jemand einem gefiel. Ich zumindest sah da überhaupt keine Probleme. "Ich bin immer für eine Überraschung gut", erwiderte ich mit einem Grinsen. Unsere vorherigen Niederlagen musste ich nicht schön reden, aber das war ein neues Jahr und dieses Jahr könnte es schon ganz anders ausgehen. Bei Darcys Bemerkung sah ich einmal an meiner auffällig gelben Uniform herunter. "Scharf beobachtet, das hier ist kein Grün", merkte ich an. "Ihr wollt es anderen offenbar heimzahlen? Ich gebe zu, dass das nicht meistens meine Motivation ist."

    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Eingangshalle" geschrieben. 11.12.2025

      Jetzt konnte ich nicht mehr an mich halten und das zuvor noch unterdrückte Auflachen, kam bei Darcys Worten jetzt wieder hoch und brach aus mir heraus. „Wow, damit hätte ich nicht gerechnet, dass du das von mir denkst. Ich wusste ja, dass du kompetitiv bist, aber so? Aber das gefällt mir wohl unter anderem an dir auch“, meinte ich und es war wohl schwer einzuschätzen, wie ich meine Worte meinte, da ich noch sehr belustigt wirkte. Aber kompetitiv konnte ich auch sein und das zeigte ich jetzt, als ich mein Lachen schlagartig ausklingen ließ und einen ernsten Blick aufsetzte. „Aber keine Sorge, das habe ich nicht nötig. Ich schaffe es auch so, dass wir euch schlagen. Wirst schon sehen.“ Es war unmissverständlich als Herausforderung zu bestehen, aber wenn ich schon etwas machte, dann mit vollem Einsatz und sicher nicht nur halbfertig. Auf ihren Einwurf reagierte ich mit einem Schulterzucken und einem „Stimmt wohl“, ich hätte in dieser Situation wohl nur gewinnen können. „Nimm es mir nicht übel, aber hatte ich die letzten Stunden besseres zu tun, als dir nachtragend zu sein. Ich will als neue Kapitänin immerhin ein gutes Bild machen, das dürften wir ähnlich sehen.“

    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Eingangshalle" geschrieben. 04.12.2025

      Ich unterdrückte ein Auflachen, aber wirkte doch recht amüsiert. "Na, dann ist ja gut", meinte ich zu ihr. "Viel mehr wollte ich aber nicht. Ich habe dich nur gerade gesehen und dachte mir, ich sprech dich an. Was dagegen?" Ich war tatsächlich auf nichts anderes aus. Wir konnten zwar super streiten, aber ich hatte ja inzwischen auch gemerkt, dass man sich mit ihr gut unterhalten konnte und wir in einigen Punkten auch ähnlich zu denken schienen. "Oh ja, es war nicht zu übersehen, wie ungerne du das Feld abgegeben hast." Mir wäre es auch nicht anders gegangen, deshalb brachte ich ihr insoweit Verständnis entgegen. "Aber getan hast du es trotzdem und ich steh auch gar nicht so drauf, allzu lange nachtragend zu sein."

    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Eingangshalle" geschrieben. 15.11.2025

      Ich schmunzelte leicht. "Du klingst ja beinahe schon verunsichert, das sind ja ganz andere Töne. Heute Morgen auch schon", bemerkte ich nun mit leicht neckender Stimme. Es ist zwar schon mehrere Stunden her, aber es hätte mich auch nicht sehr verwundert, wenn sie sich immer noch darüber ärgerte, dass sie das Feld hatten abtreten müssen. "Ich wollte mich ja eigentlich auch nur noch mal ordentlich bedanken, dass ihr das Feld heute uns überlassen habt." Wir hatten zwar auch den Anspruch darauf gehabt, denn schließlich hatte ich es reserviert und alles, aber der Widerwillen war deutlich zu erkennen gewesen. "Ich wäre auch nicht begeistert gewesen, das Feld abgeben zu müssen, aber das mit der Überschneidung ist auch ziemlich blöd gelaufen."

    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Eingangshalle" geschrieben. 14.11.2025

      Mit Besen und in Uniform betrat ich die Eingangshalle. Wie ich aussehen musste, wollte ich gar nicht wissen, aber ehrlich gesagt war es mir auch egal, wie zerzaust meine Haare gerade waren. Ich wollte jetzt erstmal duschen und dann etwas essen. Ich steuerte auf die Treppen zu, die hinunter führten, wobei mir auf halbem Weg durch die Eingangshalle dann tatsächlich noch Darcy über den Weg lief, die vermutlich gerade auf dem Weg zum Abendessen war. "Darcy!", rief ich ihr dann zu und kam ihr entgegen. "Alles klar bei dir?" Ich ließ es versöhnlich klingen, denn ich wollte mich tatsächlich nicht schon wieder mit ihr streiten, wenn ich nicht musste.

    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Quidditchfeld" geschrieben. 14.11.2025

      Ich war die nächsten Stunden so mit den Auswahlspielen beschäftigt, dass ich an gar nichts anderes mehr dachte. Die Auswahlspiele waren die letzten Jahre auch schon anstrengend gewesen, aber aus Kapitänssicht war es nochmal eine ganz andere Geschichte. Die bereits langjährigen Mitglieder der Mannschaft sicherten sich ihren Platz in der Mannschaft erneut und selbst die, die erst vor ein, zwei Jahren dazugekommen sind, haben es geschafft, sich wieder zu beweisen. Es war wirklich gar nicht so leicht, jemanden zu finden, der gut genug war und sich auch noch von der Persönlichkeit her gut in die Mannschaft einfügte. Cedric hatte vor zwei Jahren die Mannschaft anders aufgestellt und ich hatte auch noch andere Vorstellungen. Deshalb zogen sich die Auswahlspiele und trotz dessen, dass wir schon so früh angefangen hatten, dauerte es beinahe den gesamten Tag und als es endlich vorbei war, war ich zwar relativ zufrieden, aber entsprechend fertig. Und das Team ebenso, weshalb ich sie entließ, damit sie auch endlich etwas essen und sich ausruhen konnten. Ich hatte mich darum gekümmert, dass alles aufgeräumt und abgeschlossen war, ehe ich mich selbst auf den Rückweg machte.

      (Sam -> Eingangshalle)

    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Quidditchfeld" geschrieben. 14.11.2025

      "Dann üb das besser, weil wir euch dieses Jahr schlagen werden", stichelte ich nun doch zurück, denn mein Kampfgeist war da und das sollte Darcy ruhig wissen. Über die wütenden Blicke der anderen Slytherins konnte ich noch gut hinwegsehen, ich lächelte sie sogar noch gelassen an, während ich nicht von der Stelle wich. Eine kleine Spur der Selbstgefälligkeit war dabei vielleicht auch noch in meinem Gesicht zu erkennen. "Lass dich nicht aufhalten", sagte ich auf Darcys Ankündigung und machte eine Geste, dass sie ruhig gehen und genau das machen konnte. "Ich hab doch gesagt, ich mache es", antwortete ich ihr darauf und ihre Miene und ihr Ton ließen mich vermuten, dass sie entweder nicht mehr daran gedacht hatte oder daran, ob ich das wirklich tun würde. Aber ich hatte doch keinen Grund, es nicht zu tun und es schien ihr wichtig zu sein. Auf ihren Dank hin schenkte ich ihr nun ein freundliches Lächeln meinerseits, ehe ich mich an die Anwärter und Mitspieler wandte. "Gut, das Feld ist jetzt frei, also los in die Luft mit euch und zeigt mal, was ihr draufhabt!", wies ich sie mit lauter Stimme an.

    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Quidditchfeld" geschrieben. 14.11.2025

      "Jetzt schließ bitte nicht von euch auf andere!", entgegnete ich. Cedric war jemand gewesen, der sich gerne an die Regeln hielt und im Streit ums Feld wohl sogar eher noch eine Lösung gesucht hätte, um es allen Recht zu machen. Doch wenigstens schien Darcy allmählich Einsicht zu zeigen, als ich sagte, wir hätten heute unsere Auswahlspiele. Wobei es deutlich war, wie widerwillig sie das tat. Aber sie gab letztendlich doch nach. "Danke", sagte ich also, ehe von ihr noch ein Seitenhieb erfolgte. "Du bist eine schlechte Verliererin", lautete meine Antwort darauf. Ich wäre vermutlich auch nicht begeistert, müsste ich das Feld aufgeben, aber das war jetzt wirklich nicht mein Problem. Ich musste mich auf die nächsten paar Stunden voll konzentrieren. Bevor Darcy gehen konnte, hielt ich sie jedoch noch einmal kurz auf und sagte zu ihr in gedämpfter Lautstärke, da es nur sie hören sollte: "Ich habe übrigens meinen Onkel mal nach deiner Cousine gefragt. Wenn ich mehr weiß, gebe ich dir Bescheid." Ich hatte ihr schließlich zugesagt, ich würde meinen Onkel fragen.

    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Quidditchfeld" geschrieben. 07.11.2025

      Verärgert funkelte ich Darcy an. Meinte sie das ernst? "Als ich es reserviert habe, war es aber noch nicht belegt", widersprach ich ihr also, was ein ziemlich standfestes Argument sein dürfte. Im Gegensatz zu dem Argument mit Snape, wie ich fand. "Mag ja sein, aber du weißt genau, dass dies nicht der offizielle Weg ist", erinnerte ich sie daran, wobei sie diesen Umstand bestimmt übersehen hatte, um von Snape bevorzugt zu werden. Das wäre wirklich nicht das erste Mal. "Ich habe mich an alles gehalten und richtig gemacht, du kannst also nicht einfach zu Snape laufen, damit er euch das Feld klarmacht, was ich bereits reserviert hatte! Wir müssen unsere Auswahlspiele abhalten, das wirst du ja wohl am besten verstehen, dass das wichtig ist. Und ich werde die Interessierten sicher nicht wieder wegschicken, nur weil ihr meint, jeder tanze nach eurer Pfeife!"

    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Quidditchfeld" geschrieben. 07.11.2025

      Darcy schoss in einem Affenzahn gen Boden und für einen Moment hatte ich Sorge, sie würde die Landung verpassen, aber das war unberechtigt. Darcy stoppte und landete gekonnt vor mir und wirkte ziemlich in Rage. Ich war zwar auch nicht gerade über die Lage erfreut, aber Darcy sah so aus, als ob sie mir gleich an die Gurgel gehen wollte. Auf dem Verlobungsball hatten wir uns zwar überraschend gut verstanden, aber im Moment war das Nebensache. "Das soll heißen, dass wir das Feld für unsere Auswahlspiele heute benötigen. Ich habe es schon vor Tagen dafür reserviert", erklärte ich ihr mit zwar ruhiger, aber schon angespannter Stimme. Ich wollte das eigentlich nicht lauthals mit ihr ausdiskutieren müssen, aber wenn's um Quidditch ging, kannte Darcy nichts. Und ich hatte nicht vor, einfach klein beizugeben! "Lass mich raten: Ihr seid bestimmt wieder bei Snape angetanzt, um eure Erlaubnis zu bekommen und dabei vollkommen übersehen, dass bereits jemand anderes das Feld reserviert hat?" Es wäre ja nicht das erste Mal, dass sowas passiert wäre. Die anderen Mannschaften hatten das auch schon erlebt.

    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Quidditchfeld" geschrieben. 06.11.2025

      Erster Post nach Ortswechsel ins neue Schuljahr, 10.09.1995


      Im Nachhinein wusste ich nicht, warum mich das so sehr überrascht hatte, dass ich für dieses Jahr zur Quidditchkapitänin ernannt worden war. Ich hatte wohl einfach nicht mehr daran gedacht, dass unsere Mannschaft einen neuen Kapitän brauchen würde, nach dem, was vor den Sommerferien passiert war. Grundsätzlich freute ich mich zwar darüber, aber es hatte einen mehr als nur bitteren Beigeschmack, wenn ich daran dachte, aus welchem Grund ich zur Kapitän ernannt worden bin. Aber trotzdem hatte ich damit gewisse Verpflichtungen zu erfüllen und für mein letztes Jahr wollte ich alles geben, damit unser Haus den Pokal gewinnen würde. Das bedeutete, dass ich für dieses Jahr eine besonders gute Mannschaft zusammenstellen musste. Es gab zum Glück noch die erfahrenen Stammspieler aus den unteren Jahrgängen, aber ich hoffte trotzdem, ich würde bei den Auswahlspielen ein paar gute Spieler für das Team finden. Da ich nicht einschätzen konnte, wie lange die Auswahlspiele dauern würden, hatte ich vorsorglich das Feld schon ab dem Morgen reserviert, damit wir genug Zeit hatten, falls es sich in die Länge ziehen sollte. Ich hatte mich dann auch zeitig auf den Weg zum Feld gemacht, was ich aber dort sah, konnte ich im ersten Moment nicht fassen. Schnellen Schrittes stiefelte ich also aufs Feld und sobald ich die Aufmerksamkeit von ihr hatte, brüllte ich nach oben: "Was macht ihr hier, Darcy? Das Feld gehört heute Hufflepuff!"

    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Bewerbung für Quidditchkapitän*in für Hufflepuff-Hausmannschaft" geschrieben. 05.09.2025

      Hiermit wird Sam Fawley als Quidditchkapitänin 1995/96 beworben.

      Sam kommt im kommenden Schuljahr in ihr siebtes und letztes Schuljahr. Sie spielt seit ihrem vierten Jahr in der Hausmannschaft und entsprechend schon Erfahrung im Quidditch. Sam kann sich auf jeden Fall ein- und vor allem durchsetzen für ihre Mannschaft und besitzt auch ein gewisses Maß an Führungsqualität, was sie dann auch zur Schau stellen kann. Wenn ihr etwas wichtig ist, ist Sam mit vollem Einsatz dabei und priorisiert das, was gemacht werden muss, auch. Auch auf zwischenmenschlicher Ebene ist Sam jemand, mit dem man gut umgehen kann und sie kann ohne Zweifel gut mit anderen zusammenarbeiten, was sie zu einer guten Teamplayerin macht.

    • Sam Fawley hat einen neuen Beitrag "Bestandene ZAGs" geschrieben. 02.09.2024

      Name: Samantha Fawley (6. Jahrgang, Hufflepuff)

      Astronomie: Annehmbar
      Geschichte der Zauberei: Ohnegleichen
      Kräuterkunde: Annehmbar
      Verteidigung gegen die Dunklen Künste: Erwartungen Übertroffen
      Verwandlung: Erwartungen Übertroffen
      Zauberkunst: Erwartungen Übertroffen
      Zaubertränke: Annehmbar


      Alte Runen: Erwartungen Übertroffen
      Arithmantik: ///
      Muggelkunde: Ohnegleichen
      Pflege Magischer Geschöpfe: ///
      Wahrsagen: ///


      Fächer, die ab dem 6. Jahr weiter belegt wurden:
      > Verteidigung gegen die dunklen Künste
      > Muggelkunde
      > Alte Runen
      > Verwandlung
      > Zauberkunst
      > Geschichte der Zauberei

Empfänger
Sam Fawley
Betreff:


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