Name: Susan Bones Alter: 15 Geburtstag: 15.01.1980 Avatar: Kyla Matthews Aussehen: Susan hat gewellte blonde Haare, die sie oft in einem langen Zopf trägt, und dunkle blaue Augen. Ihre Haut ist mit Sommersprossen übersät. Dank ihrem kindlichen, unschuldigem Ausdruck im Gesicht und ihrer zierlichen Größe von 1,52 Metern wird sie oft für jünger geschätzt, als sie eigentlich ist.
Charakter: Susan hat von ihrer Tante, die Leiterin der Abteilung für Magische Strafverfolgung ist und die sie sehr bewundert, einen starken Gerechtigkeitssinn übernommen. Es ist ihr egal, gegen wen sie sich stellen muss, sie sagt immer klar ihre Meinung und setzt sich für andere ein. Sie lässt sich dabei stark von ihrer Intuition leiten, stützt diese aber gerne mit Fakten, und liegt meistens richtig. Sie lässt sich dabei auch nicht einschüchtern, sodass sie sich durchaus hin und wieder in Schwierigkeiten damit bringt. Susan ist jedoch viel zu stur, um auch nur einen Millimeter zurückzuweichen, wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat. Sie geht dann gerne auch mal mit dem Kopf durch die Wand. Sie kann jedoch auch durchaus charmant sein und hat ein feines Gespür für andere Menschen, und sie findet meistens die richtigen Worte, um andere auf den Weg zu führen, den sie für den richtigen hält. Sie ist nämlich ziemlich intelligent und empathisch, und sie hat kein Problem damit, auch den diplomatischen Weg zu gehen, wenn der zum Erfolg führt. Sie ist deswegen und wegen ihrer ehrlichen, schlagfertigen und selbstbewussten Art, die jedoch ganz ohne Arroganz auskommt, ziemlich angesehen in ihrem Haus, und sie spielt immer gerne Schiedsrichterin, wenn es ein Problem gibt. Es stört Susan sehr, dass sie aufgrund ihrer Größe und ihres niedlichen Aussehens immer unterschätzt wird, und sie gibt sich alle Mühe, immer wieder zu beweisen, wie falsch viele da mit ihrer Einschätzung liegen. So liefert sie sich immer wieder Wortduelle mit anderen, in denen sie durch ihre Schlagkräftigkeit glänzt, wobei sie jeden maßregelt, der sich mit seinem Zauberstab oder roher Gewalt zur Wehr setzen will. Zwar ist sie sich selbst nicht zu schade, zu ihrem Stab zu greifen, doch braucht es für sie dafür einen triftigen Grund - wie die Verteidigung anderer. Wenn man nicht gerade ihren Gerechtigkeitssinn herausfordert, ist Susan allerdings ein sehr umgänglicher Mensch. Sie liebt es, Zeit mit ihren Freunden oder ihrer Familie zu verbringen, lacht und redet viel und verbringt ihre Abende am liebsten mit einem Stapel Kekse und einem heißen Tee vor dem Feuer ihres Gemeinschaftsraums. Sie ist allerdings auch ziemlich fleißig, weil sie ihrer Tante einmal nachfolgen will, weswegen sie bei diesen geselligen Abenden hin und wieder auch ein Buch neben sich liegen hat.
Blutstatus: Halbblut Familie: Susans Vater stammt aus der alten, reinblütigen Zaubererfamilie Bones, die als Blutsverräter gelten. Ihre Mutter ist eine Muggelstämmige. Sowohl Susans Großeltern als auch ihr Onkel Edgar (Mitglied im Orden des Phönix), dessen Frau und dessen Kinder wurden im ersten Zaubererkrieg von Todessern ermordet. Susans Tante Amelia ist Leitern der Abteilung für Magische Strafverfolgung und ihr großes Vorbild.
Haustier: Zuhause hat Susan einen Beagle namens Hastings. Hobbies: Es ist kaum zu glauben, aber Susan liest tatsächlich gerne Gesetzestexte. Ihr macht es außerdem Spaß, zu Diskutieren (über Gesetzestexte und über anderes). Ansonsten verbringt sie am liebsten Zeit mit ihren Freunden und ihrer Familie oder geht mit ihrem Hund Hastings laufen. Außerdem backt sie gerne, ihre Kekse sind in ganz Hufflepuff berühmt - und gutes Essen weiß sie immer zu schätzen. Berufswunsch: Sie möchte ihrer Tante nachfolgen und Mitglied im Zaubergamot werden und bei der Abteilung für Magische Strafverfolgung arbeiten.
Zauberstab: Eschenholz, Einhornhaar, hart Patronus: Elefant, kann sie noch nicht Irrwicht: Lord Voldemort, nachdem dieser einen Großteil ihrer Familie ermordet hat
Haus: Hufflepuff Jahrgang: 5. Posten / Beruf: / Quidditch: Sie feuert ihr Team immer gerne an, mag es aber nicht, wenn mit dem Konkurrenzkampf zu sehr übertrieben wird
Lieblingsfach: Verteidigung gegen die Dunklen Künste, Geschichte der Zauberei Hassfach: Hat sie nicht Wahlfächer: Alte Runen, Wahrsagen, Arithmantik
Freunde: Sie hat viele Freunde und wird in ihrem Haus sehr geschätzt. Feinde: Hat sie nicht wirklich, wenn man mal davon absieht, dass ihre ganze Familie Voldemort und seine Todesser zum Feind hat.
Geschlecht
keine Angabe
Susan Bones hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum" geschrieben. 30.05.2026
Ich nickte. "Ja, normalerweise wird damit zumindest bis kurz vor der Volljährigkeit gewartet. Nur wenn eine wirklich aussichtsreiche Verbindung winkt oder Familien ein Bündnis ausmachen wollen, werden die Kinder wohl früher miteinander verlobt." Die Reinblüter spannen eben alle miteinander. Ich konnte Jay nur zustimmen. "Ja, wirklich nicht schön. Wie will man denn so Freundschaften schließen?" Wobei Salomes Freundinnen ja genauso schlimm waren wie sie selbst, wenn nicht noch übler. "Das mit dem Glück kommt schon noch", versicherte ich Jay und dachte mir im Stillen, dass er Salome damit hoffentlich nicht mit Ginny gleichsetzen wollte. Aber es hatte bisher nicht so geklungen, als würde er sie so sehen.
Susan Bones hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum" geschrieben. 30.05.2026
Ich schnaubte. "Ja, das war ja mal total absurd. Wozu verlobt man denn Vierzehnjährige miteinander? Das ist selbst für Reinblüter übertrieben." Aber Salomes Familie hatte die Chance wohl nutzen wollen, den einzigen männlichen Nachkommen der Black- und der Malfoy-Familie für sich zu sichern. Aber offensichtlich hatte es nicht funktioniert, den Gerüchten zufolge hatte Malfoy das Ganze abgeblasen. Ein wenig tat mir Salome ja leid deswegen, aber dass sie so ein Miststück war, das nun auch noch gemein zu meinem besten Freund war, half bei diesem Gefühl deutlich. "Kein Wunder, bei ihrem Umfeld", stellte ich fest. "Und sie würde es wohl kaum anders halten." Es musste wirklich anstrengend sein, eine Slytherin zu sein. Mal wieder war ich sehr froh darüber, in Hufflepuff zu sein. "Immer gerne", erwiderte ich und lächelte. "Ich hab immer mindestens ein offenes Ohr für dich."
Susan Bones hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum" geschrieben. 30.05.2026
Ich zögerte einen Moment. "Ich weiß es nicht", meinte ich dann. "Ich meine, sie ist schon noch ziemlich jung. Ich bezweifle, dass die Todesser jemanden in dem Alter schon aufnehmen würden. Aber sie wird Zuhause trotzdem sicher einiges mitbekommen und übernommen haben, und wer weiß, was nach ihrem Schulabschluss aus ihr wird. Bei den meisten Reinblütern bestimmen die Eltern und Großeltern, wo es lang geht." Und meine Familie hatte es stark zu spüren bekommen, dass sie von diesem Weg abgewichen war. Ich war erleichtert, dass Jay mir zustimmte. Dass er sich mit Salome anfreunden zu wollen schien, hatte mir von Anfang an gar nicht behagt. "Ja, ich glaube, das wäre besser", bestätigte ich ihn. "Klar können sich Menschen ändern, aber ich fürchte, bei Salome wird es dafür schon deutlich mehr brauchen als ein nettes Gespräch." Bei seinen niedergeschlagenen Worten stand ich auf, setzte mich auf die Armlehne von Jays Sessel und schlang die Arme um ihn. "Denk nicht so", versuchte ich, ihn aufzumuntern. "Du glaubst eben an das Gute in Menschen, das ist etwas Schönes. Nur manche Menschen haben dein Verständnis einfach nicht verdient."
Susan Bones hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum" geschrieben. 23.05.2026
Ich nickte. "Oh ja! Meine Tante vermutet, dass ein Großteil der Beauforts Anhänger von Du-weißt-schon-wem waren. Aber bei den Hausdurchsuchungen konnte man nichts finden, und ihnen konnte nie etwas nachgewiesen werden. Außerdem haben sie eine Menge Geld und sich damit einige Freunde im Ministerium kaufen können." Dass so etwas überhaupt möglich war, regte mich unglaublich auf. Meine Tante versuchte, der Korruption im Ministerium Einhalt zu gebieten, aber schwarze Schafe gab es laut ihr immer. "Klar, wahrscheinlich weiß sie, dass sie für so eine Aussage ziemliche Probleme kriegen sollte, solltest du sie melden. Aber dass sie daran glaubt, ist nicht weiter verwunderlich." Ich war froh, dass Jay sich von Salome nicht hatte verunsichern lassen, allerdings schien sie ihm doch unter die Haut gegangen zu sein. "Ich kann das verstehen", meinte ich mitfühlend. "Es ist wirklich nicht schön, so manipuliert zu werden, vor allem, weil du ja nur Gutes im Sinn hattest." Ich seufzte. "Jay, ich weiß ja, dass du das Gespräch mit ihr letztes Mal ganz schön fandest. Aber sie war vermutlich nur so nett, weil du sie in einem schwachen Moment erwischt hattest. Salome Beaufort ist und bleibt ein manipulatives Miststück, das hat sie die letzten vier Jahre doch zur Genüge gezeigt. Sie ist deine Zeit wirklich nicht wert, und erst recht nicht hat sie es verdient, dass du dich ihretwegen schlecht fühlst!"
Susan Bones hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum" geschrieben. 17.05.2026
"Ja, aber es gibt solche und solche Familien", warf ich ein. "Ernies Familie ist sehr aufgeschlossen, sonst wäre er wohl auch eher nicht in Hufflepuff gelandet. Und streng genommen zählt meine Familie nicht mehr zu den Unantastbaren, wegen meiner Mutter und mir." Ich zuckte mit den Achseln. "Die Beauforts gehören zu den schlimmsten Reinblut-Familien, da wundert es mich nicht, dass Salome so denkt." Ich hatte von jemandem wie ihr auch nichts anderes erwartet, nicht nur wegen ihrer Familie, sondern weil sie sich bereits unsere ganze Schulzeit über wie ein Miststück aufführte. Und noch dazu war sie im letzten Jahr mit Draco Malfoy verlobt worden, der nichts lieber tat, als andere fertig zu machen. Zwar war das wohl wieder vorbei, aber es hatte ja einen Grund für diese Verlobung gegeben. Als Jay weiter erzählte, wurde ich nur noch wütender. "Wie manipulativ! Als ob das vergleichbar wäre! Was denkt sie denn überhaupt, dass man Menschen hilft, wenn man sie foltert und umbringt?!" Ich redete mich gerade etwas in Rage, das war mir klar, aber schließlich waren einige Mitglieder meiner Familie den Todessern zum Opfer gefallen, und bei den Beauforts war sich meine Tante sehr sicher, dass diese zu den Todessern gehört hatten - auch wenn man ihnen nie etwas hatte nachweisen können. "Du hast nichts falsch gemacht", versicherte ich Jay überzeugt. "Sie ist einfach ein manipulatives Miststück, dafür kannst du ja nichts."
Susan Bones hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum" geschrieben. 17.05.2026
Als Lay anfing, zu erzählen, sagte ich erst einmal nichts, sondern hörte aufmerksam zu - auch wenn ich bezweifelte, dass er wirklich etwas so Dummes gemacht hatte. Ich nickte bestätigend, als er von seiner Arithmantikaufgabe mit Salome Beaufort erzählte. Dafür hatte er mein vollstes Mitgefühl, auch wenn er es bei der Einteilung eher auf die leichte Schulter genommen hatte. Als er weitersprach, verfinsterte sich meine Miene allerdings. "Oh, dieses Miststück!", entfuhr es mir. Die Slytherin-Reinblüter waren wirklich unerträglich! Etwas an dem Ganzen machte mich allerdings stutzig. "Warte mal, seit wann kümmert es dich denn, was diese Schleimbeutel von sich geben? Und wo hast du denn jetzt was Dummes gemacht?" Dass Jay solche Aussagen nicht auf sich beruhen ließ, war ja klar, und dafür musste er sich nun wirklich nicht rechtfertigen.
Susan Bones hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum" geschrieben. 16.05.2026
Ich sah erfreut auf, als ich angesprochen wurde. "Jay, hey!" Ich war immer glücklich, meine Freunde zu sehen, erst recht, wenn es sich um meinen besten Freund handelte. Sein Gesichtsausdruck war allerdings besorgniserregend. "Sicher", antwortete ich sofort und deutete auf den Sessel neben mir. Auffordernd schob ich den Keksteller in seine Richtung, denn etwas Süßes half immer, so wie auch ein gutes Gespräch. "Also, was ist los?", fragte ich ihn, kaum, dass er Platz genommen hatte.
Susan Bones hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum" geschrieben. 16.05.2026
Einstiegspost in Hogwarts - 12. Oktober 1995
Ich saß mit einem Teller Kekse und einer aktuellen Gesetzeskommentierung, die meine Tante mir per Eulenpost geschickt hatte, auf meinem Lieblingssessel am Kamin im Gemeinschaftsraum. Für mich gab es nur wenig schönere Orte als diesen hier, und ich könnte ganze Tage so verbringen. Um mein Glück vollkommen zu machen, fehlte eigentlich nur noch mein Hund Hastings, den ich, wie jedes Schuljahr, ziemlich vermisste. Meiner guten Laune tat das allerdings keinen Abbruch, während ich mich in interessante neue Gesetzesauslegungen vertiefte.
Susan Bones hat einen neuen Beitrag "Hufflepuff-Tisch" geschrieben. 29.09.2024
"Leider nicht", bestätigte ich Jamie. "Es sind ziemlich viele Fragen offen geblieben." Ich hatte mir bereits so meine Gedanken dazu gemacht, die ich jetzt in Worte fasste. "Einerseits ist das ziemlich frustrierend, andererseits ist das Ganze für Cedrics Familie bestimmt sehr belastend, auch ohne dass die ganze Schule sämtliche Umstände erfährt und darüber tratscht. Insofern haben wir wohl auch kein Anrecht auf diese Informationen." Es machte mir trotzdem ziemlich zu schaffen. Bei Jamies Vorschlag sah ich ihn überrascht an, nickte dann aber. Der Gedanke, sich etwas draußen zu bewegen, kam mir sehr verlockend vor. "Gute Idee", stimmte ich zu und stand auf. Ich wartete darauf, dass Jamie mir folgte, und strebte dann den Ausgang an.
-> Wiesen Hogwarts
Susan Bones hat einen neuen Beitrag "Hufflepuff-Tisch" geschrieben. 28.09.2024
"Ging mir ähnlich", meinte ich und unterdrückte gleich darauf ein Gähnen. "Ähm, ja", antwortete ich auf Jamies Frage. "Dumbledore hat eine Ansprache gehalten." Die frustrierend unergiebig gewesen war, doch das sagte ich nicht. "Er meinte, dass Cedric beim Turnier umgekommen ist, dass wir Harry nicht darüber ausfragen sollen, und dass es am Ende des Schuljahres eine Trauerfeier geben wird", erzählte ich, was gesagt worden war. Meine Cornflakes hatte ich immer noch nicht angerührt, und inzwischen war es auch nicht mehr wirklich appetitlich. Mit einem Seufzen schob ich die Schale von mir, auch wenn ich ein schlechtes Gewissen dabei hatte, das Essen verschwendet zu haben.
Susan Bones hat einen neuen Beitrag "Hufflepuff-Tisch" geschrieben. 28.08.2024
Als jemand neben mich rutschte, sah ich von meiner immer noch ziemlich vollen Müslischale auf, die mit inzwischen ziemlich durchweichten Cornflakes angefüllt war. "Hey", begrüßte ich Jamie mit einem schwachen Lächeln. Sein Kommentar brachte mich immerhin ein wenig zum Schmunzeln, wirklich aufheitern konnte er mich aber nicht. "Lieber nicht, sonst zieht er uns wahrscheinlich auch noch Punkte ab", stimmte ich ihm zu. "Fürs zu unmotiviert dreinschauen oder so." Zwar bekamen die Gryffindors von Snapes unfairem Verhalten am meisten ab, aber auf die Hufflepuffs war er nur unwesentlich weniger schlecht zu sprechen. "Kein Problem", versicherte ich Jamie, als er sich für seine Verspätung entschuldigte. "Ist denn irgendwas gewesen?"
Susan Bones hat einen neuen Beitrag "Hufflepuff-Tisch" geschrieben. 23.07.2024
Beim Frühstück musste Susan aufpassen, dass ihr nicht die Augen zufielen, unter denen tiefe Schatten lagen. Müde rührte sie in ihrem Müsli herum und achtete nur so halb auf ihre Umgebung, Erst, als Dumbledore sich erhob und erklärte, dass Cedric tatsächlich tot war, es eine Trauerfeier geben würde und niemand Harry mit Fragen löchern sollte, horchte sie kurz auf. Mit gerunzelter Stirn verfolgte sie die Ankündigung. Es blieben dadurch mehr Fragen offen, als geklärt wurden, aber zumindest das mit der Trauerfeier war eine Erleichterung.
Trotz allem, was geschehen war, hinterließen Jamies Worte bei Susan ein angenehm warmes Gefühl. Obwohl sie nicht wirklich eng befreundet waren, machte er sich genug Sorgen um sie, dass sie ihm schreiben sollte, wenn sie ihn brauchte. Und auf ihre eher schwammige Verabschiedung hatte er dann doch tatsächlich einen festen Treffpunkt gemacht. Doch auch ihre Freude über Jamies Anteilnahme konnte nicht verhindern, dass sich die Trauer und der Schock wie eine bleierne Schwere auf ihre Brust legten. Immer wieder kamen ihr die Tränen, und das wurde auch nicht besser, als sie schließlich im Bett lag. Am liebsten wäre sie in diesem Moment Zuhause und bei ihren Eltern und ihrem Hund gewesen. Nur leider war das nicht möglich, und so lag sie noch lange wach, bis sie schließlich in einen unruhigen Schlaf fiel. Am nächsten Morgen war sie dementsprechend hundemüde, und brauchte eine kalte Dusche, bis sie sich schließlich in der Lage sah, zum Frühstück zu gehen.
Nachdem die Rufe, die sich immer mehr verbreiteten, nicht von den Lehrern wieder entkräftet wurden, waren sie wohl war. Cedric war wirklich tot. Susan schluckte schwer und blinzelte hektisch die Tränen weg, die in ihren Augen aufstiegen. Als sie plötzlich eine Hand auf ihrem Rücken spürte, sah sie hinüber zu Jamie. Mehr als einen dankbaren Blick brachte sie jedoch nicht zustande, sie traute ihrer Stimme gerade nicht. Schließlich kam die Durchsage, dass alle in ihre Gemeinschaftsräume zurückgehen sollten, und mit zittrigen Knien stand Susan auf. "Wir sollten dann wohl gehen", meinte sie leise zu Jamie, und begann mit dem Abstieg von der Tribüne.
Zitat von Jamie Mackintosh im Beitrag #115Jamie grinste, da Susan ihm so schnell seinen Vorschlag bestätigte. "Cool, dann können wir bei Fortescues ein Eis essen" Bei ihm in der näheren Umgebung gab es nämlich keine guten Eisdielen. Als Susan fragte, was das für ein Schrei gewesen war und plötzlich so blass wirkte, legte Jamie ihr aus einer lockeren Bewegung heraus einen Arm um die Schulter. "Nur Fleur, die sich wahrscheinlich erschrocken hat. Nichts, was uns Sorgen bereiten müsste, denke ich", beschwichtigte er gutmütig, während er das Tintenfass in der anderen Hand hielt. Da wurde Fleur bereit aus dem Labyrinth getragen. "Sicherlich, die wirkt taff. Außerdem ist ja Madam Pomfrey da unten und für die lege ich persönlich meine Hand ins Feuer" Und da erschien Fleur bereits wieder und gesellte sich in die Zuschauerränge. Das Tintenfass hatte Jamie selbst auch vergessen, da machte ihn Susan darauf aufmerksam und nahm es dankend wieder an sich. "Kein Ding", winkte er ab und nahm seinen Arm von ihrer Schulter, da sie nun die Adresse zu Ende schrieb. Im Labyrinth passierte erst einmal nichts und Jamie plauderte indessen munter mit seinen Freunden über die Wetteinsätze. Als dann jedoch plötzlich markerschütternde Schreie ertönten, erschreckte sich auch Jamie und er starrte gebannt zum Labyrinth, wobei er etwas hilflos und eingefroren wirkte. Bagman faselte irgendetwas von Folter, da regte sich etwas in Jamie. "Schwachsinn, hier wird doch keiner gefoltert!", rief er kopfschüttelnd, doch die Schreie wollten noch immer nicht aufhören. "Hogwarts greift nicht zu solchen Methoden" Aber Krum... Nun ja, über den und Durmstrang hatte man ja schon alles Mögliche gehört.
Jamies Worte in Verbindung mit seinem Arm um ihren Schultern beruhigten Susan tatsächlich, und sie konnte wieder durchatmen. Es blieb auch ziemlich ruhig, und so konnte sie in Ruhe ihre Adresse zu Ende schreiben und sie Jamie in die Hand drücken, der allerdings etwas abgelenkt wirkte. Sie räumte ihre Sachen wieder weg und versuchte dann gespannt, etwas im Labyrinth auszumachen. Doch gleich darauf ertönten wieder Schreie, diesmal lauter und ungleich schrecklicher. Bagman gab gleich seine Theorien dazu ab, und Susans Augen weiteten sich entsetzt. Auch als die Schreie wieder verstummten, konnte sie sich nicht entspannen. Ihr schossen all die grausamen Fälle, von denen ihre Tante ihr erzählt hatte, durch den Kopf, sie hatte eine recht gute Vorstellung davon, was Menschen einander antun konnten. Doch als Krum aus dem Labyrinth getragen wurde, wirkte er nicht schwer verletzt, sodass sie sich wieder ein wenig entspannte. Jetzt geschah lange nichts, und sie hatte sich erfolgreich einreden können, dass alles in Ordnung war, als Cedric und Harry wie aus dem Nichts auftauchten. Zuerst brach Jubel um sie herum aus, wobei Susan vor allem erleichtert war, dass es jetzt vorbei war, doch nach und nach machte die fröhliche Stimmung etwas anderem Platz. "Was sagen sie da?", fragte Susan und wurde blass, als das Geraune schließlich auch bei ihnen angekommen war.
Susan verzichtete auf einen Kommentar dazu, musste aber trotzdem lächeln. Bei seiner Frage schüttelte sie mit einem verlegenen Lächeln den Kopf. "Nein, Sommerferien klingt gut", bestätigte sie ihm schnell. Sie war bei der Hälfte ihrer Adresse angekommen, als ein Schrei aus dem Labyrinth ertönte und sie so heftig zusammen zuckte, dass das Tintenfass auf dem Boden gelandet wäre, wäre Jamie nicht so schnell gewesen. "Was war das?", fragte sie. Sie war so blass geworden, dass ihre Sommersprossen spitz hervorzustechen schienen. Bagmans Kommentare klärten sie schnell auf, und kurz darauf erschienen rote Funken und Fleur wurde aus dem Labyrinth getragen. "Ob es ihr wohl gut geht?", fragte Susan besorgt. Doch es dauerte nicht lange, bis Fleur wieder erschien und sich unter die Zuschauer mischte. Erleichtert atmete sie auf. Erst dann fiel ihr auf, dass Jamie immer noch ihr Tintenfass hielt, dass sie über all dem ganz vergessen hatte. "Oh, vielen Dank!", meinte sie verlegen und nahm es ihm wieder ab, um schnell ihre Adresse zu Ende zu schreiben.
Susan seufzte, musste dabei aber lächeln. "Passt nur auf, dass ihr nicht erwischt werdet", ermahnte sie ihn. Das konnte sie einige Punkte kosten, und auch wenn sie und Jamie nicht im selben Haus und damit eigentlich Konkurrenten waren, wünschte sie ihm das nicht. Als es losging, beugte sie sich gespannt vor. Bis auf Harry schienen alle ziemlich schnell in ihren ersten Kampf zu geraten, und Susan war davon so abgelenkt, dass sie Jamies Worte erst mit etwas Verzögerung so richtig begriff. "Oh, in den Sommerferien?", fragte sie nach und wandte ihre gesamte Aufmerksamkeit wieder ihm zu. Sie war fest davon ausgegangen, dass er vorgehabt hatte, ihren Plan bei einem der Hogsmeade-Wochenenden im nächsten Schuljahr umzusetzen, und so überrumpelte sie das jetzt etwas. "Ähm, okay, wir müssen dann nur schauen, dass wir zeitgleich in der Winkelgasse sind. Ich darf nämlich nicht alleine nach London." Sie hielt kurz inne und überlegte. "Also, am besten schreiben wir uns dann einfach zusammen. Warte kurz, ich gebe dir meine Adresse." Sie zog einen Federkiel und ein Stück Pergament aus ihrer Tasche und gab sich Mühe, ihr Tintenfass auf ihrem Knie zu balancieren. Was im Labyrinth geschah, bekam sie gar nicht mehr mit.
"Bestimmt!", stimmte Susan Jamie fröhlich zu. Ihre Freundinnen beobachteten die beiden neugierig, und Susan wurde bewusst, dass sie später wohl erklären durfte, wieso sie sie alle hierher gelotst hatte. Dabei hatte sie ja nur Jamie Hallo sagen wollen. "Ihr wettet?", fragte sie verblüfft. "Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das gar nicht dürfen." Minderjährige durften sich an offiziellen Wetten nämlich nicht beteiligen, und sobald es um Geld ging, ließ sich das sicher auch auf alle anderen Arten von Wetten übertragen. Gleich darauf wurde ihr bewusst, dass sie sich hier tatsächlich freiwillig inmitten lauter lärmender Gryffindors gesetzt hatte, und sie fragte sich schmunzelnd, ob sie das nicht noch bereuen würde. "Einverstanden", stimmte sie Jamie zu, ehe sie es sich versah, und lächelte dabei auch noch unwillkürlich so breit, dass sich ihre Freundinnen verschwörerische Blicke zuwarfen. Susan ignorierte sie. "Ich werde zwar nicht mit wetten, aber wenn Cedric gewinnt, wovon ich fest ausgehe, lade ich dich dafür von meinem Taschengeld ein", unterbreitete sie Jamie ihr Gegenangebot. Sie fand, ihre Freundinnen übertrieben, sie und Jamie waren einfach gute Freunde. "Oh, es geht los!", bemerkte sie gleich darauf und wandte sich gespannt dem Labyrinth zu.
Zitat von Jamie Mackintosh im Beitrag #48Jamie konnte Susan leider nicht entdecken und setzte sich deswegen mit seinen Freunden in die erste Reihe der Tribüne. Während seine Freunde wilde Hypothesen aufstellten, was wohl im Labyrinth lungern mochte, schaute Jamie sich immer wieder nach Susan um. Sie hatten sich erst letztens über die Dritte Aufgabe unterhalten gehabt und deswegen wäre es auch schön sie gemeinsam anzusehen, dachte sich Jamie.
Susan befand sich inmitten ihrer Hauskameraden, als sie durch Zufall Jamie entdeckte, der in der ersten Reihe der Tribüne saß. Sie lotste ihre Freundinnen in die entsprechende Richtung und sicherte sich den freien Platz neben Jamie. "Hey", begrüßte sie ihn mit einem breiten Lächeln. "Sieht so aus, als würden wir endlich erfahren, was es im Labyrinth so alles gibt." Sie hatten sich erst letztens darüber unterhalten, und es freute sie, ihn hier gefunden zu haben.
Susan Bones hat das Thema "Susan Bones" erstellt. 22.07.2022