Name: Levi Jenkins Alter: 15 Jahre Geburtstag: 30. September 1979 Avatar: Kenton Duty Aussehen: Levi sieht Henry ziemlich ähnlich, denn beide haben das Aussehen ihrer Mutter vererbt bekommen. So hat auch Levi kurzes blondes Haar, welches abhängig vom Licht mal dunkler oder mal heller wirken kann. Seine Augen sind von einem hellen Blau durchzogen, welche stets ein lebensfrohes Funkeln zeigen. Er ist ziemlich schlank und misst eine Größe von 1,72 m. Charakter: Im ersten Moment erscheint Levi sehr kontrovers im Vergleich zu Henry. Während der ältere der Brüder eher von ruhigem und schweigsamen Gemüt ist, ist Levi eine richtige Quasselstrippe. Er liebt es, mit anderen ins Gespräch zu kommen und sich mit diesen zu unterhalten. Er ist äußerst extrovertiert und bedürftig nach Gesellschaft. Er hat zwar absolut keine Probleme damit, mal etwas für sich zu sein, denn irgendwann braucht man das doch einfach mal, aber er ist jemand, der sich gerne mit anderen Menschen umgibt. Er schätzt Gesellschaft sehr und in einer Gruppe ist es oftmals Levi, der für die Stimmung sorgt und die Gruppe zusammenhält. Schlechte Stimmung oder Laune mag ihm so gar nicht gefallen, weshalb er stets um ein friedliches und harmonisches Miteinander bemüht ist. In Konfliktsituationen bietet er sich schnell mal als Streitschlichter an und nimmt die Rolle eines deeskalierenden Faktors ein. Levi ist jemand, dem es nicht schwer fällt, für gute Laune zu sorgen. Er ist ein spaßiger und witziger Kerl, der sich gerne von anderen abhebt und Aufmerksamkeit erregt. Also, auffallen tut er meistens tatsächlich, was seiner nicht gerade leisen Art zu verschulden ist. Ihn als eine Art Klassenclown zu bezeichnen, ist manchmal nicht wirklich falsch, für ihn ist es jedoch eines der schönsten Gefühle, wenn er andere Leute zum Lachen bringen kann. Daran lässt sich schon erkennen, dass er sich um seine Mitmenschen sorgt und seine Umwelt beobachtet. Er hat ein unglaubliches Gespür, wenn es darum geht, zu erkennen, ob es jemanden gerade schlecht geht und Levi sieht es dann als seine Aufgabe an, diese Person wieder aufzuheitern. Er ist empathisch sowie mitfühlend und feinfühlig. Zusätzlich ist Levi tolerant und ziemlich unvoreingenommen. Und zwar so ziemlich allem und jedem gegenüber. Solange er sich nicht ein eigenes Bild gemacht hat, urteilt er auch schlichtweg nicht. Er folgt da stur seinem eigenen Willen und lässt sich von anderen nicht reinreden. Er hat auch einfach Spaß daran, Dinge selbst zu erforschen und sich näher damit zu beschäftigen. Er ist ein Ravenclaw, er muss also wissbegierig sein. Seiner Ansicht nach, hat er nie ausgelernt und es gibt immer etwas, womit er sich beschäftigen kann. Er ist für einfach alles offen und scheut sich keineswegs, Neues auszuprobieren und zu testen. Bei sowas wäre er der Erste, der lauthals “Hier!” schreit. Man sollte ihm allerdings zugute halten, dass er angefangene Dinge auch zu Ende bringt. Selbst wenn er etwas findet, was er interessanter als seine momentane Tätigkeit ist, so beendet er zuerst das, woran er gerade sitzt. Das hat den Nachteil, dass es nicht gerade selten vorkommt, dass sich Levi viel zu viel Arbeit aufbürdet, weil er sich mit gefühlt tausend Dingen gleichzeitig beschäftigen muss. Eine Grenze scheint es für ihn da nicht zu geben und wenn ihm da nicht klipp und klar sagt, dass es genug ist, dann hört er auch nicht so schnell damit auf. Jedoch besitzt Levi eine fast schon unmenschliche Ausdauer, die ihn so lange entschlossen etwas verfolgen lässt. Der Junge ist Energie im Überfluss gefüllt und irgendwie muss er die ja auch wieder loswerden. Er ist eigentlich immer voller Tatendrang und 24/7 auf zack. Rumsitzen und nichts tun ist so gar nicht Levis Ding, er braucht eigentlich immer entweder Bewegung oder etwas zu tun, in was er sich auch im Sitzen vertiefen kann und was ihn beschäftigt. Und je länger er sich mit etwas beschäftigen kann, umso glücklicher ist er. Mit dieser Energie lässt sich Levi allerdings auch des Öfteres zu übereilten und nicht bis zum Schluss durchdachten Handlungen verleiten. Er ist wohl auch einfach etwas übermütig und viel zu neugierig. Eine Neugierde, die sich mit Wissbegierde nicht mehr vergleichen lässt. Er mag zwar in Ravenclaw sein, aber sucht auch nach dem Abenteuer. Er mag es, wenn es etwas turbulent ist. Doch auf der Suche nach einem Abenteuer, übertritt der Junge auch mal gerne die Regeln, wenn es sein muss. Die Regeln kann er allerdings auch getrost ignorieren, wenn es einem Freund von ihm hilft. Da überlegt er gar nicht zweimal und wirft die Regel dann sehr schnell über den Haufen. Er ist zudem ein kreativer Kopf, was sich bei ihm nicht nur im Singen und hin und wieder Tanzen zeigt, sondern auch beim Falten von Origamis. Seine Fingerfertigkeiten lassen sich wirklich sehen und er hat vermutlich schon Tonnen von Papier zu Origami verarbeitet, was bei ihm inzwischen nicht mehr nur ein einfaches Hobby, sondern eher sowas wie eine Macke ist. Denn immer, wenn ihm gerade langweilig ist und er etwas zu braucht, faltet er Origami. Er hat viele verschiedene Formen drauf und beherrscht auch einige Zauber, um seinen Origami noch etwas Pep zu geben. Damit hat Henry allerdings auch eine gewisse Beliebtheit bei den Mädchen erlangt, denn Levi macht seinen Klassenkameraden hin und wieder kleine Geschenke in Form von verzauberten Origami. Er kann auch mit Flechtkünsten beeindrucken, da er schon seit Jahren die Haare seiner kleinen Schwester flechtet. Manchmal hat es den Eindruck, als würde sich Levi mit Mädchen wesentlich besser verstehen als mit Jungs. Aber wenn ein Mädchen jemals Rat bei einem Jungen suchen sollte, wäre Levi keine allzu schlechte Anlaufstelle, da er einen aufbauenden und aufmunternden Charakterzug besitzt. Er scheint eben einen Draht zu Mädchen zu besitzen und ist sowas wie ein Kumpel für Mädchen.
Blutstatus: Halbblut Familie: Charlotte Jenkins -> Mutter (Halbblut, Angestellte beim Tagespropheten) Steven Jenkins -> Vater (Halbblut, Historiker) Henry Jenkins -> älterer Halbbruder (7. Jahr Hogwarts) Michelle Jenkins -> jüngere Schwester (1. Jahr Hogwarts)
Haustier: Hat keines. Wenn er Briefe verschicken will, nimmt er sich eine der Schuleulen Hobbies: Er singt gerne, weshalb er auch im Froschchor ist, und auch dem Tanzen ist nicht gerade abgeneigt. Er faltet zudem ziemlich gerne Origami, worin er auch echt nicht schlecht ist. Seine Hobbys ändern sich jedoch immer mal wieder, weil er immer mal wieder etwas anderes gerade interessanter findet, da er für so ziemlich alles offen ist Berufswunsch: Darüber hat er sich eigentlich noch so gar keine Gedanken gemacht
Zauberstab: Fichtenholz | Einhornhaar | 11 Zoll lang | schwungvoll Patronus: Wenn er ihn erlernt, wird es wohl ein Reiher werden Irrwicht: Ein riesiger Regenwurm (Er mag Pflege magischer Geschöpfe und alles, aber diese Viecher findet er wirklich ekelhaft und ist ihnen richtig abgeneigt. Es ist ein Wunder, dass er bei Flubberwürmern keine Panik schiebt, auch wenn es sich sehr grenzwertig verhält)
Haus: Ravenclaw Jahrgang: 4. Jahrgang Posten / Beruf: Nah, hat er nicht Quidditch: Findet er zwar toll und alles und schaut gerne, aber die Leidenschaft selbst zu spielen, bringt er nicht auf
Lieblingsfach: Wahrsagen und Zauberkunst Hassfach: Kräuterkunde (mit Pflanzen kann er so gar nichts anfangen) Wahlfächer: Wahrsagen, Pflege magischer Geschöpfe, Arithmantik
Freunde: Einige aus seinem Jahrgang und Haus, sowohl männliche als auch weibliche Feinde: Nicht, dass er wüsste. Er ist kein Mensch, der sich Feinde macht
Wichtige Ereignisse der Vergangenheit: Das wohl interessanteste, was in Levis Vergangenheit passiert ist, war seine Einschulung, also, als er nach Hogwarts gekommen ist. Seine Kindheit ist wirklich absolut unspektakulär gewesen. Er hat eine wirklich wunderbare Kindheit gehabt, er kann sich also nicht beschweren. Zu seinen Geschwistern hat einen wirklich guten Draht, auch wenn es für ihn anfangs nicht ganz begreiflich gewesen ist, dass Henry nicht so richtig sein Bruder ist, aber dann hat er es schon irgendwann kapiert, auch wenn Henry für ihn trotzdem sein richtiger Bruder ist und umgekehrt verhält es sich genauso. Also unnötig weiter darüber zu philosophieren. Als er nach Hogwarts gekommen ist, wurde er ziemlich fix dem Hause Ravenclaw zugeteilt, genau wie sein älterer Bruder einige Jahre zuvor.
Was passiert mit dem Charakter, sollte er gelöscht werden? (nur bei OCs): Er macht wohl irgendwann seinen Abschluss und geht ins Ausland.
Geschlecht
keine Angabe
Levi Jenkins hat einen neuen Beitrag "Eberkopf" geschrieben. 20.05.2026
Timeskip zum Hogsmeade-Wochenende 1995
Ich hatte von Padma von dem Treffen erfahren, bei welchem es darum gehen solle, praktische Verteidigungsmagie zu lernen. Es war ziemlich klar, dass Umbridge das nicht gut heißen würde und auch wenn ich selbst nicht der große Duellant war, fand ich es trotzdem wichtig, wenn man sich zu verteidigen wusste. Und ich hatte das Gefühl, dass man auch etwas unternehmen sollte. Deshalb hatte ich Padma am entsprechenden Tag in Hogsmeade zu den Ort, wo wir uns treffen wollten, begleitet. Es hatte mich überrascht, wie viele Leute tatsächlich gekommen waren, aber das bestärkte mich darin, dass es wirklich wichtig war und es genug andere gan, die das ähnlich sahen. Das dachte ich zumindest, bis sich das Gespräch immer mehr zuspitzte, ehe es von mehreren Leuten - darunter auch Harry selbst - wieder in die richtige Bahn gelenkt wurde. Womit ich jedoch nicht gerechnet hatte, war die Aussage von Louise. Bis sie gesprochen hatte, hatte ich nicht einmal bemerkt, dass sie da war. Aber hier waren auch nicht wenig Leute und sie hatte sich offenbar irgendwo weit hinten hingesetzt, sodass ich, auch nachdem ich wusste, dass sie hier war, kaum sehen hatte können. Und ich wusste nicht, was mich mehr erstaunte: Ihre Anwesenheit hier oder was sie sagte. Während ich meine Aufmerksamkeit dann wieder allmählich zu Hermine Granger richtete, behielt ich Louise aber im Hinterkopf. Dieses Treffen aber überzeugte mich weiter davon, dass etwas getan werden musste und am Ende unterschrieb ich ebenfalls auf der Liste, was mir ein seltsames Gefühl von Aufregung verpasste, die ich bisher nicht so gekannt hatte. Die Versammlung löste sich dann aber damit auf und meine Freundinnen wollten sich wieder auf den Rückweg machen. Ich sagte ihnen, dass sie schon ruhig vorgehen konnten und sah mich dann nach Louise um. "Hey, du bist also auch hier?", begrüßte ich sie.
Levi Jenkins hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 06.02.2026
Ich lächelte glücklich. "Ja, damit hast du Recht, da ist ein ziemliches Glück. Und ich hab meine Familie auch echt lieb", sagte ich daraufhin und ich sollte das auch wirklich schätzen, dass es nach allem so gut gelaufen ist. Louise versuchte dann wohl zu beruhigen, dass es nicht so schlimm war, und ich zeigte ein leichtes Lächeln, auch wenn es mir nach wie vor leid tat. "Na gut, ich hoffe aber, dass ich dir mit meinem Geschenk eine kleine Freude machen konnte", meinte ich also daraufhin und stand dann wieder auf. "Ich muss jetzt aber los, meine Freunde warten schon", meinte ich, nachdem ich meine Freunde entdeckt hatte, die mich schon zu sich wunken. "Unterhalten wir uns demnächst mal wieder. Und ich falt dir auch gerne mal wieder was", verabschiedete ich mich von Louise und ging dann zu meinen Freunden hinüber.
Levi möchte sich auch der DA anschließen. Er ist sehr gut mit Padma Patil befreundet und hat über sie davon erfahren. Levi ist zwar niemand, der jemanden schaden möchte, aber er ist davon überzeugt, dass es wichtig ist, sich verteidigen zu können. Außerdem kann er sich nur schwer vorstellen, dass Harry lügen sollte, nach allem, was er die letzten Jahre alles erreicht hat. Er wirkt auf ihn nicht wie ein Lügner und auch Dumbledore nicht, weshalb er sich dazu entschieden hat, beiden zu glauben und zu versuchen, etwas zu unternehmen, denn momentan scheint die Welt nicht gerade gerecht gegenüber den beiden zu sein.
Levi Jenkins hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 06.01.2026
Ich hörte Louise interessiert zu, denn mir war das neu. Davon hatte ich noch nicht gehört und mir auch keine Gedanken darüber gemacht, aber das lag wohl daran, dass es für mich einfach so normal war, dass Henry und ich nicht den gleichen Dad hatten, aber trotzdem eine Familie waren. Als Louise weiter erzählte, hellte sich mein Gesicht auf, als ich verstanden hatte, wie Louise darauf gekommen ist. "Ah, verstehe, aber das war noch nie Thema bei uns zu Hause", klärte ich Louise also auf und setzte meine Erklärung fort. "Aber du scheinst da trotzdem etwas falsch verstanden zu haben. Meine Mom wurde damals von Henrys Vater verlassen und dieser wollte wohl weder etwas von Mom noch von Henry wissen." Ich wusste von Herny, dass es für ihn kein Problem war, wenn ich das erzählte, da er selbst damit sehr offen umging. "Oh", machte ich betroffen bei Louise Offenbarung und es schien mir tatsächlich leid für sie zu tun. "Das tut mir leid." Ich hielt mich für jemand sehr aufmerksamen, aber dass mir Louise' Geburtstag solange entgangen war, beschämte mich nun wirklich.
Levi Jenkins hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 06.01.2026
"Irgendwie freut es mich, das zu hören", musste ich zugeben, aber ich wollte ja auch nie verbergen, wenn ich etwas mochte oder mir etwas gefiel. Es war ja nichts dabei. Deshalb hat es mich bisher auch nicht gestört, dass Louise wohl mehr über mich wusste, als ich erwartet hatte. Sie war wirklich anders als ich gedacht hatte, aber das war auch das erste längere Gespräch, das ich mit ihr führte und auch wenn sie es einem nicht gerade leicht machte, trotzdem fand ich es nicht unangenehm. "Sind sie, ja. Wie kommst du darauf?", fragte ich ein wenig irritiert nach, denn tatsächlich fand ich Frage seltsam. Es gab schließlich keinen Grund, wieso meinen Eltern nicht mehr zusammen sein sollten. "Ach, dann bin ich ja erleichert", meinte ich. "Du machst dir aber schon ziemlich viele Gedanken wegen einem Geschenk."
Levi Jenkins hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 05.01.2026
"Nicht? Ich finde Weihnachten und Geburtstage toll", entgegnete ich und fand es schon ein bisschen schade, dass Louise so etwas sagte. Und das ausgerechnet noch an ihrem eigenen Geburtstag. Das sollte man doch eigentlich nicht. Man sollte sich doch über seinen Geburtstag freuen können und dürfen. Sie hatte wohl einen Grund dazu, dass sie so dachte, aber ich fühlte mich gerade berechtigt dazu, sie jetzt danach zu fragen. "Weihnachten ist ja auch schon in fast drei Monaten", fügte ich dann noch hinzu, fast so, um noch irgendetwas Positives dazu beizutragen. "Verstehe!", sagte ich dann schlicht auf Louises Antwort. "Ja, schon ein wenig. Vielleicht weißt du, dass ich einen älteren Bruder und eine jüngere Schwester habe." Immerhin waren auch beide in Ravenclaw bzw. sind gewesen, denn Henry ist ja letztes Schuljahr mit Hogwarts fertig geworden. "Henry und ich haben nicht den gleichen Vater, er ist wohl aus einer früheren Beziehung von Mom. Aber wir sind trotzdem gemeinsam aufgewachsen, deshalb hab ich mir dazu eigentlich nie sehr viele Gedanken gemacht", erzählte ich Louise von unserer Familienkonstellation. Mir war schon bewusst, dass es nicht genau dieselbe Situation war, aber Familie war eben Familie, da musste man doch nicht so genau hinschauen, wollte ich damit wohl sagen. Bei ihren nächsten Worten war ich mir unsicher, ob ich darüber lachen sollte oder nicht, aber Louise schien es wohl tatsächlich ernst zu meinen, deshalb lachte ich nicht. "Ich kann dir versichern, dass ich damit weder das eine noch das andere bezwecken wollte und hoffentlich mache ich auch nicht diesen Eindruck damit. Ich wollte dir damit lediglich eine Freude machen", versicherte ich ihr erneut mit einem ehrlichen und strahlenden Lächeln. Als sie meinte, es wäre zu sehen, dass mir das Falten von Origami Spaß machte, lächelte ich sogar noch etwas breiter. Sie war nicht die Erste, die das sagte, und ich nahm das als ein Kompliment auf.
Levi Jenkins hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 14.11.2025
"Da hast du Recht, an diesen Tagen sollte man auch an andere denken. Wobei wir Weihnachten auch immer als Familienfest feiern. Wenn man Geburtstag hat, dann ist das doch sowas wie ein ganz eigener Feiertag", meinte ich dazu. Da durfte sich gerne ein wenig wichtiger nehmen und diesen Tag mit anderen feiern. "Das gilt zwar wohl auch für Namenstage, aber bei uns werden sie nicht so gefeiert wie Geburtstag oder Weihnachten. Ist das bei dir anders?" Ich kannte mich leider auch nicht so gut aus. Ich wusste nicht einmal, wann mein eigener Namenstag war. Als Louise mich über ihre Familiensituation aufklärte, machte ich ein betroffenes Gesicht. "Oh, das tut mir leid, das wusste ich nicht", sprach ich ihr mein Mitgefühl aus. Louise wirkte dabei recht entspannt, aber ich wollte dann doch lieber erstmal nicht genauer nachfragen. "Aber ihr versteht euch wohl gut. Und dann seid ihr fast so etwas wie eine Patchworkfamilie. Das ist zu uns gar nicht so unähnlich!", erzählte ich sogleich weiter, auch wenn es gar nicht zu vergleichen war, aber ich sah das nicht so eng. Louises Unsicherheit darüber, ob mein Geschenk wirklich nett gemeint war, ließ mich schmunzeln, aber nicht auf spöttische Art oder dergleichen. "Ich kenne es so, dass man es nett meint, wenn man jemandem ein Geschenk macht", sagte ich ihr dann darauf und machte deutlich, dass ich es auch so tat. Aber ich hatte ihr auch gesagt, ich wollte ihr eine Freude machen. "Wirklich? Wie schön. Es macht mir aber auch ziemlichen Spaß."
Levi Jenkins hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 14.11.2025
"Das meine ich. Ist doch schön, wenn andere an einen denken. Ich finde, man darf das auch gerne immer wieder machen, und wenn es nur Kleinigkeiten sind, aber wenn man Geburtstag hat, dann ist es auch schön, wenn an einen gedacht wird. Man hat immerhin nur einmal im Jahr Geburtstag", wiederholte ich das, was ich zuvor schon einmal gesagt hatte. Jetzt musterte ich Louise ein wenig neugierig, denn sie hatte davor etwas gesagt, worüber ich mich ein wenig wunderte. "Was ist denn mit dem Rest deiner Familie? Du hast von deinen Müttern gesprochen... Was ist mit deinem Vater?", wollte ich wissen, denn ich wusste nicht wirklich etwas über Louise. Bisher war es aber auch ziemlich schwierig gewesen, sich mit ihr zu unterhalten. "Du schätzt?", wiederholte ich verwundert, aber nahm das nicht negativ auf, sondern wirkte eher belustigt. "Gern geschehen. Ich falte dir gerne mal wieder was, darin bin ich wirklich gut."
Levi Jenkins hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 14.11.2025
Ich war mir nicht sicher, ob in Louises Worten irgendein versteckter Vorwurf war oder ob es mir einfach nur so vorkam. Ich entschied dann aber, dass dem bestimmt nicht so war und lächelte ihr entgegen. "Also freut es dich?", meinte ich dazu, denn immerhin war es meine Frage gewesen. Aber womöglich ist das mein bisher längstes Gespräch mit Louise und auch wenn ihre Antworten meist doch ziemlich verhalten waren, freute ich mich darüber. "Ach so", machte ich dann auflachend, als sie mir ihre Beobachtung mitteilte. Ich umgab mich allgemein gerne mit anderen, da ich gerne in Gesellschaft war, aber hatte ansonsten bisher nicht tiefergehend darüber nachgedacht, wie das auf ander wirken mochte. Als ich dann fertig mit meinem Origami war und es Louise überreichte, wirkte sie zwar verwundert, aber nahm es dennoch entgegen. Als sie sagte, sie fände es wunderschön, strahlte ich vor Freude geradezu übers Gesicht. "Um dir eine Freude zu machen", antwortete ich dann schlicht auf ihre Frage, als ob es für mich das normalste auf der Welt war. "Du liest doch gerne und hast ein Buch zum Geburtstag bekommen, da dachte, das würde passen."
Levi Jenkins hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 09.11.2025
Ich fand die Frage von Louise seltsam formuliert. "Freut es dich denn nicht, wenn jemand an dich an deinem Geburtstag denkt?", stellte ich also eine Gegenfrage, denn einen Nutzen hatte das Gratulieren wohl nicht, aber ich fand, es war eine schöne Geste, um jemanden zu zeigen, dass man an einen dachte. Ich zeigte mich dann überrascht, als Louise sagte, sie wusste meinen Geburtstag. "Oh, jetzt fühl ich mich aber ziemlich verlegen. Du kennst meinen Geburtstag, ich wusste deinen bisher aber nicht", meinte ich mit einem verlegenen Auflachen. Ich hätte ehrlicherweise nicht gedacht, dass Louise meinen Geburtstag kannte. Aber offenbar interessierte sie sich doch mehr für ihre Mitmenschen als sie wirkte. Ich war sodann vertieft darin, an meinem Origami zu basteln, dass immer mehr Form annahm, bis ich schließlich fertig war und es Louise entgegenhielt. "Für dich. Zum Geburtstag." Es war ein Kranich-Lesezeichen.
Levi Jenkins hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 07.11.2025
"Dann hätte ich dir viel früher gratulieren können", erwiderte ich darauf, als ob es das Selbstverständlichste der Welt wäre. Ich war aber der Meinung, dass jeder das Recht an seinem Geburtstag in Anspruch nehmen durfte, dass andere an einen dachten. Wenn man einen Tag feiern durfte, dann war es doch der Geburtstag. "Ich habe auch nicht während der Ferien, aber finde es trotzdem schön, meinen Geburtstag mit meinen Freunden zu verbringen." Ich verbrachte zwar immer gerne Zeit mit meinen Freunden, aber würde es schon traurig finden, müsste ich vor allem meinen Geburtstag alleine verbringen. Mit Gesellschaft war es immer lustiger. Louise klang etwas unsicher auf meine Glückwünsche, aber ich lächelte sie nur fröhlich an. Und dann kam mir ein Einfall! "Oh, ich weiß was!", rief ich aus und setzte mich zu Louise dazu und holte etwas buntes Papier aus meiner Tasche heraus, welches ich vor mir auf dem Tisch ablegte und dann begann, dieses zu falten.
Levi Jenkins hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 05.11.2025
Louise grüßte mich so zögerlich wie sonst auch. Zuerst hatte ich gedacht, sie wäre einfach nur schüchtern und könne mit anderen nicht reden, aber über die Jahre hinweg hatte ich gemerkt, dass das keine Schüchternheit war. Aber so ganz wusste ich dann auch nicht, warum sie einem gegenüber immer so vorsichtig erschien, als ob sie Angst hätte, gebissen zu werden. Deshalb hatte ich für mich beschlossen, ihr mit meinem Lächeln und unbedarft guter Laune gegenüber zu treten. "Du hättest doch was sagen können. Ist das nicht doof, seinen Geburtstag dann so alleine zu verbringen?", wollte ich von ihr wissen, ehe mir einfiel, dass ich ja das Allerwichtigste vergessen hatte. "Ach ja... Alles Gute zum Geburtstag, Louise!"
Levi Jenkins hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 05.11.2025
Erster Post im Schuljahr 1995/96 zum 07.09.1995
Ich betrat gerade den Gemeinschaftsraum und während ich mich nach meinen Freunden umsah, fiel mein Blick auf meine Klassenkameradin Louise, die am Rande des Gemeinschaftsraum saß. Offenbar saß sie gerne dort, denn ich sah sie dort nicht zum ersten Mal. Und gerade war sie dabei, etwas aus buntem Papier auszupacken. Kurzerhand entschied ich mich, zu ihr hinübergehen, denn seit Beginn des neues Schuljahres hatte ich es nicht weiter geschafft, als Hallo zu ihr sagen, wenn wir uns gesehen hatten. "Hey, Louise!", begrüßte ich sie, nachdem ich die wenigen Meter zu ihr gegangen war. Aus der Nähe konnte ich jetzt auch erkennen, dass es sich bei dem bunten Papier offenbar um Geschenkpapier handelte und die Karte, die sie in der Hand hielt, sah auch sehr nach einer Glückwunschkarte aus. "Sag bloß, du hast Geburtstag?", schloss ich daraus und sah sie fragend an. Aber Louise war eine der wenigen aus meinem Jahrgang und Haus, deren Geburtstag ich nicht wusste.
Levi Jenkins hat einen neuen Beitrag "Ravenclaw-Tisch" geschrieben. 23.09.2024
Beim Frühstück wurde ich von derselben niedergeschlagenen Stimmung empfangen wie sie auch schon die letzten Tage im gesamten Schloss geherrscht hat. Das zog einen schon sehr runter... Ich ging dann zu unserem Haustisch rüber und sah dabei einen recht bekannten rotblonden Haarschopf mit einer Katze auf dem Schoß. "Morgen, Grace", grüßte ich meine Klassenkameradin und setzte mich dann einfach neben sie, nahm mir etwas Toast und Aufstrich. "Sind die Cornflakes heute nichts?", fragte ich sie in dem Versuch, etwas zu scherzen.
Um es Padma einfacher zu machen, hatte ich sie in die offene Tanzhaltung gezogen, so hatte sie mehr Freiraum für ihre Schritte, wenn wir nicht so eng beieinander standen. Zwar mussten wir hier im Gemeinschaftsraum ein wenig aufpassen, wo wir hintraten und dass wir niemanden störten, aber das ging dann schon. Bei Padma stellte ich anfangs noch eine kleine Unsicherheit fest, aber diese legte sich nach einer Weile und Padma machte auf mich dann den Eindruck, dass es ihr auch Spaß machte. Was mich natürlich ebenso freute. So verging die Zeit bis zum Abendessen recht schnell und ich bot Padma an, dass sie gerne jederzeit mit mir tanzen üben konnte, wenn sie wollte. Immerhin machte mir das selbst auch Spaß. Dann aber ging es zum Abendessen und nach diesem ging ich in meinen Schlafsaal.
So wie es schien, hatte Padma meine kleine Vorführung gefallen und wenn sich andere freuten, dann machte mich das ebenfalls glücklich. Meinem Vorschlag stimmte sie zu und als sie aufstand, streckte ich ihr meine Hände entgegen, damit sie diese nehmen konnte. "Ach was, du machst das bestimmt wunderbar", widersprach ich ihr optimistisch und selbst wenn ich mich irren sollte, dann wäre das für mich gar nicht weiter schlimm. "Ansonsten kannst du es ja als kleine Privatstunde sehen, wenn du möchtest", bot ich ihr mit einem Lächeln an, denn im Tanzen war ich wirklich gut und brachte es gerne anderen bei. So fing ich dann auch erst langsam an, damit Padma leicht mit einsteigen konnte.
Ich wusste jetzt nicht so recht, ob ich weiter stehen oder mich lieber setzen wollte, aber Padma brachte da einen wunderbaren Vorschlag. "Es hat mich hibbelig gemacht, als wir übers Tanzen geredet haben und ich verspüre wieder den Drang, mich zu bewegen", erklärte ich, es war auch bekannt, dass ich ein wenig hyperaktiv war und eigentlich immer eine Beschäftigung brauchte. "Deine Idee hört sich aber verlockend an." Nachdem ich nun sowieso schon stand, machte ich ein paar kleine Tanzschritte, die ich aber in einer Drehung enden ließ und dann wieder vor Padma zum Stehen kam. "Wärst du für einen kurzen Tanz zu haben?", fragte ich sie dann mit einem Grinsen.
Ich sah es nicht sehr viel anders als Padma, aber ich befürchtete, dass sich so ein Turnier nicht einfach gestalten ließe, ohne dass es langweilig wurde. Gerade weil man einigen Gefahren gegenübersteht, ist es ja spannend. Aber beließen wir es dabei, wir beide schienen das Turnier in gewisser Weise nicht zu befürworten. Als Padma meinen Vorschlag schließlich befürwortete, sprang ich ja beinahe von meinem Stuhl hoch, aber zumindest war ich aufgestanden. Ich hatte nun auch wirklich lange genug gesessen und das Gerede übers Tanzen hatte mich unruhig werden lassen. "Oh ja, das hört sich doch super an. Dann nehmen wir uns es doch fürs nächste Jahr vor. Das wird bestimmt lustig werden!", meinte ich mit einem Grinsen.
Zitat von Padma Patil im Beitrag #975"Ja, vielleicht", meinte Padma, doch ihrer Stimme waren die Zweifel deutlich anzuhören. Sie bezweifelte irgendwie, dass jemand wie dieser Ludo Bagman sich groß um Drachen und ihre Eier scherte. "Aber das macht es doch noch gemeiner!", beschwerte sie sich gleich darauf. "Diese Drachenweibchen standen bestimmt total unter Stress, sie dachten ja, dass man ihnen wirklich ihre Eier wegnehmen will! Und dann sind auch noch welche kaputt gegangen!" Sie fand das reichlich unfair, vor allem, weil die Drachen ja gar keine Wahl gehabt hatten, sondern einfach als Unterhaltungsprogramm für dieses Turnier herhalten mussten. Je mehr sie darüber nachdachte, desto mehr regte es sie auf, weswegen es ganz gut war, dass sie sich auf ein anderes Thema konzentrieren konnte. "Du magst also den Valentinstag?", fragte sie überrascht nach. Nach allem, was sie wusste, fanden Jungs sowas eigentlich eher blöd.
"Ich seh das genau wie du. Eigentlich wurden die Drachen auch bloß zur Schau gestellt", meinte ich bestätigend dazu, auch wenn ich nach außen hin gelassen wirkte. Aber die Drachen taten mir dennoch leid und vor allem das eine Weibchen, welches ihre Eier zertreten hatte. Da ich das Thema ein wenig deprimierend fand, war ich recht glücklich darüber, als wir auf den Valentinstagsball zu sprechen kamen. "Schon, ja. Ein eigener Tag für Paare, ich finde das schön", sagte ich, was vermutlich aus dem Mund eines Jungen ungewöhnlich klang, aber ich war nun mal der Meinung, dass es ein wirklich schönes Event sein konnte. Was allerdings den Valentinstagball selbst betraf... "Auf den Ball wäre ich aber gerne gegangen, weil ich einfach gerne tanze. Ich glaube, das hätte wirklich Spaß gemacht. Mir hätte es dann auch schon gereicht, mit einer guten Freundin hinzugehen und sich gemeinsam zu amüsieren."
Zitat von Levi Jenkins im Beitrag #902"Aber war es nicht nur Krum, der den Drachen aktiv verletzt hatte", überlegte ich und rief mir noch einmal die Erste Aufgabe ins Gedächtnis zurück. Cedric hatte diesen Felsen ja in einen Hund verwandelt, Fleur hatte den Drachen irgendwie eingeschläfert und Harry hatte ihn umflogen. Die drei sind wohl mehr zu Schaden gekommen, als der Drache selbst. Dennoch hatten mir die Drachen danach schon etwas leid getan. Hoffentlich ging es ihnen in Rumänien wieder besser. "Oh, da fällt mir ein, dass relativ zeitnah zur zweiten Aufgabe wieder ein Tanzball sein soll, richtig? Aber vermutlich wieder nur für den fünften Jahrgang..."
Zitat von Padma Patil im Beitrag #903"Ja, aber das konnte man vorher ja nicht wissen", gab Padma zu bedenken. "Sie hätten ja auch alle vier so vorgehen können. An die Drachen haben die Veranstalter dabei sicher nicht gedacht." Und auch nicht an die Eier, die ja noch einmal wesentlich empfindlicher waren als so ein Drache... Bei Levis Worten lächelte sie ein wenig verträumt. "Ja, der Valentinstagsball. Und diesmal soll es ein Maskenball sein! Aber wir dürfen leider noch nicht hin..."
Damit hatte Padma einen guten Punkt angesprochen. Klar, man konnte es vorher schließlich nicht wissen. "Ich schätze mal, dass sie sich dachten, dass Drachen so kräftige Wesen waren und man ihnen deshalb kaum schaden kann", stellte ich die Überlegung auf, wobei das natürlich kein Rechtfertigungsgrund war. Es gab ja nur sehr wenige Zauber, mit denen man einen Drachen verletzen konnten und als ein einzelner Zauberer war das noch sehr viel schwieriger. Man hatte ja gesehen, wie viele Zauberer in der Arena gestanden waren, die bereit waren, einzugreifen, wenn es denn nötig sein sollte. "Die Drachen, die sie da gehabt hatten, waren alle Weibchen gewesen. Sie haben auf den natürlichen Mutterinstinkt gesetzt, durch welchen die Drachenweibchen ihre Brut um jeden Preis verteidigen würden. Brütende Mütter sind sehr viel gefährlicher als Männchen", meinte ich dann schließlich noch dazu, wobei mir Henry das größtenteils erzählt hatte. Aber ich fand das schlimm, denn die Mütter mussten ja zusehen, wie sogesehen eines der Eier aus ihrem Nest gestohlen wurde. Deshalb taten mir die Drachen auch leid. Schließlich kamen wir auf den kommenden Ball zu sprechen und ich teilte Padmas Meinung. "Da wäre ich ja wirklich nur zu gerne hingegangen", meinte ich mit einem kleinen Seufzer, denn ein Tanzball hörte sich sehr verlockend an. Mich interessierte hierbei weniger der Aspekt des Valentinstages, sondern mehr der, einfach einen netten Tanzabend zu verbringen und gemeinsam Spaß zu haben. Egal, ob nun aus romantischer oder freundschaftlicher Sicht.