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Matthew Devaney
7. Jahrgang / Ravenclaw
Beiträge: 308 | Punkte: 901 | Zuletzt Online: 02.06.2026
Registriert am:
25.09.2020
Beschreibung


Name:
Matthew Devaney
Alter:
17 Jahre
Geburtstag:
30. Oktober 1977
Avatar:
Andrew Garfield
Aussehen:
Matthew hat einen schlanken und hochgewachsenen Körperbau, welcher eine Größe von 2,01 m misst, was ihn zu einem schlanken Riesen macht. An Armen und Beinen sind dennoch sehnige und definierte Muskeln zu sehen sowie leichte Ansätze an Brust und Rücken. Sein Haar ist von einem dunklen Braunton durchzogen und Matthew hat die meiste Zeit eine ziemliche Sturmfrisur, was den Eindruck erweckt, als ob seine Haare noch nie eine Bürste gesehen hätten. Wahrscheinlich ist das auch der Fall. Matthews Augen haben ein kräftiges und lebhaftes Braun in den Iriden. Matthew trägt so gut wie immer eine Brille, denn ohne Brille kann er nahezu nichts sehen. Er ist kurzsichtig.
Charakter:
Matthew kann man als lockere und entspannte Person bezeichnen. Er besitzt eine wirklich entspannte Lebenseinstellung, weshalb er sich nie allzu viel Stress oder Druck macht. Eigentlich macht er sich so gut wie gar nicht Stress. Er lebt einfach in den Tag hinein und sieht, was auf ihn zukommt. Man kann ihn wohl auch auch als etwas sorglos bezeichnen, denn im Hinblick auf die Zukunft, egal ob auf den nächsten Tag oder einige Jahre später, scheint er sich nur wenige bis gar keine Gedanken zu machen. Das stimmt zwar nicht ganz, aber meist vermittelt er genau diesen Eindruck. Zudem macht er sich auch nur wenige Gedanken darüber, was für Konsequenzen sein Handeln haben könnte. Matthew besitzt einige typische Gryffindor-Eigenschaften, dazu gehört auch die gewisse Neigung, Regeln zu brechen. Er sieht das als tägliche Herausforderung an und fordert die Regeln der Schule immer mal wieder gerne heraus, womit er sich auch schon genügend Ärger eingehandelt hatte. Beim Nachsitzen ist er inzwischen ein bekannter Gast, wobei er bisher immer noch eine gewisse Grenze eingehalten hatte. Lehrern gegenüber war er bisher ebenso immer respektvoll, außer sie gaben ihm einen Grund, dass er aufmüpfig wird. Na ja, dies ist aber wirklich bei den wenigsten Lehrern der Fall.
Es stimmt wohl einfach, dass Matthew eine rebellische Seite besitzt und wenn ihm etwas auf Biegen und Brechen untersagt wird, dann steigt in ihm der Drang, einfach genau das Gegenteil zu tun. Diese Art rührt vielleicht auch von seiner neckenden und triezenden Seite etwas her. Er hat einfach die Vorliebe, die Leute um ihn herum immer etwas zu ärgern und aufzuziehen. Eine Eigenschaft, die auf alle Fälle daher kommt, dass er den Großteil seiner Kindheit damit verbracht hat, mit seinen Brüdern seine ältere Schwester immerzu zu ärgern und sie in den Wahnsinn zu treiben. Vielleicht ist das auch eine etwas kindische Seite an ihm, aber obwohl er inzwischen etwas reifer sowie erwachsener geworden war, so hat er immer noch den schrecklichen Drang, andere zu ärgern und zu triezen. Manchmal sind es zwar harmlose Witze, die man mit Humor nehmen sollte, aber er hat auch das Talent, dumme und unangebrachte Kommentare zu bringen. Sein Humor kann manchmal auch etwas böse wirken, was mit seiner Direktheit zusammenhängt und auch zu einer leichten Rüchsichtslosigkeit von Matthew führt. Da er schon ab und zu die Gefühle anderer durch seine Worte verletzt und es nicht sofort gemerkt hat, hat er sich bei einigen schon etwas unbeliebt gemacht. Dabei wäre er eigentlich ein ganz netter Kerl. Normalerweise kann er sich schon entschuldigen, wenn er merkt, dass er mal wieder was Dummes gesagt hat, aber meist fällt ihm das eben nicht immer sofort auf.
Tatsächlich macht Matthew auf andere einen ganz gänzlich anderen Ersteindruck. Wenn man ihn nicht besser kennt, dann könnte man durchaus meinen, Matthew wäre ein braver und fast schon zurückhaltender junger Mann, der auch einen gewissen Charme besitzen könnte. Nun, über letzteres lässt sich streiten, das ist Ansichtssache. Seiner Meinung nach hat er Charme, die Meinung anderer ist allerdings sehr gespalten. Bisher gab es nämlich wirklich nicht viele, die dieser Ansicht waren.
Matthew ist jemand äußerst selbstbewusstes und das zeigt er auch gerne. Er ist auch genauso offen und kontaktfreudig. Er lernt gerne neue Leute kennen und schließt Bekanntschaften. Und dabei ist es ihm meist ziemlich egal, ob er anderen Leuten damit auf die Nerven geht und aufdringlich ist. Er macht einfach, was er will und lässt sich von anderen so gut wie nie jemals etwas sagen. Allerdings weist Matthew auch eine recht große Schwäche auf. Obwohl er ein sehr geselliger Mensch ist, so hat er ziemlich oft Probleme mit dem wechselseitigen sozialen Umgang und Austausch seiner Umgebung und Mitmenschen. Obwohl er ein recht toleranter Mensch ist, so fällt es ihm oftmals schwer, die Gefühle seiner Mitmenschen richtig zu deuten. Wie bereits erwähnt, erscheint er oft rücksichtslos und nur wenig feinfühlig. Diese autistischen Seiten seiner Persönlichkeit sind wohl seiner außergewöhnlichen Intelligenz verschuldet.
Wie Matthew oft betont, hat er den Intelligenzteil der Familie abbekommen, während seine ältere Schwester den sportlichen Teil geerbt hat. Früher hatte seine Familie angenommen, dass Matthew einfach nur ein Sonderling sei, doch eigentlich ist er mit außergewöhnlicher Intelligenz und einem hohen IQ gesegnet. Aufgrund dieser Hochbegabung ist er eben nicht nur kurzsichtig, sondern weist auch Merkmale von leichtem Autismus auf.
Zudem kann er ziemlich provokant sein, aber Matthew ist nach folgendem Ausdruck aufgebaut: Er kann zwar austeilen, aber meist nur wenig einstecken. So provokant wie er sein kann, so passiert es oft genug, dass er mal schnell aufbrausend wird. Er scheint vor allem dann aufbrausend zu werden, wenn Menschen, die ihm wichtig sind, verletzt werden, egal in welcher Art und Weise. Das spricht allerdings für seine Loyalität, eine Eigenschaft, die man ihm wohl tatsächlich anerkennen muss.
Seine Hochbegabung hat aber natürlich auch seine Vorteile, die ihm in der Schule bloß zugute kommt. Zwar sind Matthews Gedankengänge meist etwas komplexer und umständlicher, als die von anderen. Oder er redet unverständliches Zeug, wobei man sich auch nie so sicher sein kann, ob er noch mit seinem Gesprächspartner oder mit sich selbst redet. Es ist nicht gerade eine Seltenheit, dass Matthew mit sich selbst redet. In gewisser Weise ist er also immer noch ein Sonderling.
Aber er ist auch keineswegs ohne Grund in Ravenclaw gelandet, selbst wenn er einige Eigenschaften teilt, die auch seine Schwester besitzt, obwohl diese in Gryffindor war. Matthew schafft es ganz leicht, ohne dass er viel lernt oder sich vorbereitet, sich auf einem äußerst soliden Notendurchschnitt zu halten. Er könnte wohl auch zu den Jahrgangsbesten gehören, wenn er sich einfach mal ein bisschen mehr anstrengen würde, aber in dieser Hinsicht ist Matthew schlicht und ergreifend ein fauler Sack. Das ist die nackte Wahrheit. Da er aber nicht vorhat, eine große akademisch ausgerichtete Karriere zu starten, sieht er auch keinen großen Sinn dahinter, seine Noten zu verbessern, wenn er doch eh schon gute Noten hat. Wobei ihm auch schon einige Male gesagt wurde, dass es eigentlich eine Verschwendung seiner Intelligenz wäre. Aber wirklich interessiert hat es ihn nicht.
Obwohl Matthew oftmals so seine Probleme mit anderen hat aufgrund seiner Art, so ist es durchaus möglich mit ihm klar zu kommen, sobald man sich mal an seine Eigenarten gewöhnt hat. Denn eigentlich ist Matthew ein netter Kerl, der das Herz am rechten Fleck besitzt. Wenn da eben nur nicht seine autistischen Seiten wären. Doch sobald man eine Beziehung zu Matthew aufbaut, merkt man, dass er sowohl eine liebevolle als auch treue Seite an sich besitzt.


Blutstatus:
Halbblut
Familie:
Seine Eltern sind beide Halbblüter. Er ist das vierte Kind in der Familie und der dritte Sohn. Er hat noch eine ältere Schwester, Victoria Devaney, sowie zwei ältere Brüder und nach ihm folgen dann noch die jüngeren beiden.
Er hat sich mit seinen Brüdern regelmäßig gegen seine ältere Schwester verschworen und gemeinsam haben sie sie in den Wahnsinn getrieben. Dennoch haben sie eine innige Beziehung zueinander.


Haustier:
Er hat keines, weil er nie eines wollte
Hobbies:
Matthew fasziniert sich sehr für die Welt der Muggel und so gehören zu seinen liebsten Beschäftigungen das Lesen von Muggelbüchern sowie Muggelkartenspiele wie Maumau oder Poker. Ansonsten spielt er Zauberschach ganz gerne, wobei er auch eine Vorliebe für Duelle hegt.
Berufswunsch:
Er ist zwischen Duellant und Lektor, aber vielleicht schafft er es ja auch, dass er beides einrichten kann. Aber wer weiß, ob sich denn nicht noch etwas anderes finden lässt.



Zauberstab:
Matthew besitzt einen Zauberstab, welcher aus Mahagoniholz und einem Kern aus Drachenherzfaser. Die Länge beträgt 12 ¾ Zoll und laut Ollivander ist der Zauberstab besonders gut für Verwandlungen geeignet.
Patronus:
Polarfuchs
Irrwicht:
Man erwartet es von Matthew vielleicht wegen seiner Art nicht, doch hat er große Angst vor der Zukunft. Aber genau aus dem Grund, denkt er wohl auch nicht daran, sondern sieht einfach, was auf sich zukommt. Doch findet er die Zukunft zu ungewiss, was ihm tatsächlich Sorgen bereitet, selbst wenn er es nicht so wirken lässt. So nimmt sein Irrwicht einfach die Gestalt eines weißen Flecks an, welcher die Leere und die Ungewissheit, die die Zukunft für Matthew darstellen, repräsentiert.


Haus:
Ravenclaw
Jahrgang:
6. Jahrgang
Posten / Beruf:
//
Quidditch:
Er hat zwar an und für sich nichts gegen Quidditch, aber die Passion, die seine ältere Schwester hat, teil er nicht. Er schaut zwar gerne bei ihren Spielen zu, wenn er denn die Chance hat, aber selbst muss er nicht spielen


Lieblingsfach:
Muggelkunde, VgddK, Zauberkunst und Verwandlung gehören zu seinen liebsten Fächern, wobei er in den letzten beiden recht talentiert ist. (Seit seinem dritten Jahr belegt er neben Muggelkunde noch Alte Runen und Wahrsagen.)
Hassfach:
Kräuterkunde und Zaubertränke
Freunde auf Hogwarts:
Einige aus seinem Jahrgang, auch aus anderen Häusern
Feinde auf Hogwarts:
Ach, wer weiß



Wichtige Ereignisse der Vergangenheit:
Matthew ist das vierte Kind in der Familie Devaney und der dritte Sohn zwischen seinen ganzen Geschwistern. Matthew war schon immer ein etwas sonderbares Kind gewesen, da er teilweise ganze Entwicklungsphasen einfach übersprungen hatte. Geistig ist er teilweise weiter als seine älteren Geschwister gewesen und hat sich schon früh mit eher komplexen Themen beschäftigt. Doch gleichermaßen hat er mit seinen Brüdern gemeinsame Sache gemacht, um seine Schwester in den Wahnsinn zu treiben. Obwohl es dadurch zwar oft Diskussionen zwischen den Geschwistern gab, so hatten sie eine wirklich eine gute Beziehung zueinander gehabt. Seine Kindheit lief eigentlich so recht “normal” ab, na ja, ereignislos trifft es wohl eher. Im Jahr 1988 kam er dann nach Hogwarts, während seine Schwester schon wieder am Ende ihrer Schulzeit war. Im Gegensatz zu dieser kam er jedoch nach Ravenclaw, da er ja den Intelligenzteil der Familie abbgekommen hat, wie er so oft betont.
Geschlecht
männlich
    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 30.05.2026

      Ich zuckte mit den Schultern. "Wenn du es so sagst, dann natürlich schon." Aber mit einem Sponsor kamen auch weitere Verpflichtungen einher und das wäre dann wieder eher weniger etwas für mich. Vielleicht sollte ich das Duellieren, wenn ich es denn machte, als halbprofessionellen Ausgleich handhaben. "Vermutlich nicht, nein." Auf ihre Nachfrage hin nickte ich schließlich. "Der Duellierclub von vor drei Jahren war ja eine ziemliche Lachnummer, aber einer meiner älteren Brüder, Alex, studiert in Cardiff, um Fluchbrecher zu werden und wir haben uns öfters im Duellieren geübt, wenn er in den Ferien mal zu Hause war." Unnötig zu erwähnen, dass das auch meine jüngeren Brüder ziemlich toll fanden. Das war wenigstens eine Beschäftigung, die nicht Quidditch war. Es war kein professionelles Duellieren gewesen, aber auf jeden Fall eine gute Übung und es hat Spaß gemacht. "Ich hab nicht vor, dir zu widersprechen." Um ehrlich zu sein, war es mir auch ziemlich egal, mit wem sich Broomlee in einer Beziehung befand und was ihre Familie davon hielt. "Aber der Rest von deiner Familie scheint das ja anders zu sehen."

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 30.05.2026

      "Autsch!", beschwerte ich mich meinerseits, als sie mir gegen die Schulter schlug, aber grinste immer noch blöde vor mich hin und sagte auch nicht mehr dazu. "Nein, offenbar benötigt man dafür nur Können. Und wenn du dich gut schlägst und dir einen Namen machst, findet man vielleicht auch einen Sponsor", antwortete ich ihr. Ich sah es auf jeden Fall so wie Marisol, dass es sehr spannend klang, wobei ich auch meinen Spaß auf einer Bank im Hörsaal haben würde. Ich hatte mir noch nie Gedanken darüber gemacht, eventuell als Duellant groß rauszukommen, aber mich interessierte es eher wegen der Herausforderung und dem Kick. "Das wäre zumindest eine Idee, ja. Und es wäre etwas anderes als in den Romanen. Nicht immer dasselbe." Als wir auf Broomlee zu sprechen kamen, kamen wir auch wieder zum Thema Byron und Marisol war nach wie vor nicht sehr angetan von ihm. "Ich merke, du magst ihn immer noch nicht. Und wie ich gemerkt habe, eine deiner Schwestern ja auch nicht. Aber eingeknickt ist er vor ihr ja trotzdem nicht, obwohl sie ihn ziemlich in die Mangel genommen hat."

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 30.05.2026

      "Das würde ich nicht so unterschreiben", entgegnete ich neckend und einem leichten Grinsen. "Natürlich. Es gibt allerhand Wettkämpfe und Turnier, sowohl national als auch international. Oder Lokalveranstaltungen. Wenn man sich dabei gut anstellt, kann man schon sehr erfolgreich sein", erklärte ich Marisol. Ich hatte schon von illegalen Duellringen gehört, die man wohl auch in der Nokturngasse finden konnte. Es hatte mich dorthin zwar bisher nicht verschlagen, aber eine gewisse Neugierde verspürte ich dabei schon. Ansehen schadete ja nicht. "Guter Einwand, ja", gab ich Marisol also Recht und ich mochte Verwandlung schließlich auch. Genauso wie Zauberkunst und Verteidigung gegen die dunklen Künste. Alles Fächer, welche man in der Universität von Cardiff studieren konnte. "Flitwick meinte, wenn ich dennoch etwas in die Richtung mit Schreiben machen möchte, könnte ich mich auch für Abendkurse bewerben. Die bietet Edinburgh an." Ich hörte Marisol dann zu, was sie zu ihren Geschwistern zu sagen hatte. "Sehr unterschiedlich. Aber Broomlee ist ja dann auch etwas spät dran, wenn sie sich auch noch nicht entschieden hat."

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 24.05.2026

      Ich schwieg mich erst einmal dazu aus, was aber daran lag, dass Marisol so ziemlich den Nagel auf den Kopf getroffen hatte. Es war nicht gerade meine Stärke, allzu weit in die Zukunft vorauszudenken. "Weißt du, damit liegst du eigentlich gar nicht so falsch", sagte ich also. "Es spricht nicht wirklich was dagegen, es so anzugehen." Blieb dann nur die Frage, was ich letztendlich machen wollte, denn es gab immer noch genug, was mich interessierte und ansprach. Als Marisol erklärte, wieso sie mich als Ausbilder für Sicherheitstrolle sah, lachte ich kurz auf. "Ich denke, ich nehme das mal als Kompliment. Aber ich glaube, das wäre trotzdem eher nichts für mich." Nein, dabei sah ich mich nun wirklich nicht. "Mum steht zwar total auf Kunst, aber ich eher weniger. Und Musik ist auch nicht so meins. Wie schon gesagt, ich lese gerne und eigentlich würde ich mich auch gerne mit etwas beschäftigen, was mit Sprache und/oder Text zu tun hat. Duellant finde ich auch spannend, wobei ich das vermutlich nebenbei machen könnte. Flitwick hat auch betont, dass meine besten Fächer Zauberkunst und Verwandlung seien. Einem Studium wäre ich eben nicht abgeneigt, aber ich würde schon auch gerne etwas machen, bei dem ich meine grauen Zellen anstrengen kann." Auch wenn ich später keinen akademischen Berufsweg einschlagen sollte. "Du klingst genauso wie Tori. Sie wusste auch schon immer, dass sie Quidditch spielen wollte. Wie ist es da mit deinen Geschwistern?"

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 23.05.2026

      "Du bist nicht die Erste, die das sagt", entgegnete ich darauf und vermied es jetzt ganz bewusst, Marisol anzusehen. Es war nur schwer im Vergleich. Tori hat schon immer gewusst, was sie machen wollte. Alex wusste es, als er so alt war wie ich jetzt. Nick hat zwar gebraucht, aber er hatte zumindest einen Plan gehabt. "Alle sagen mir, ich soll was mit meinen Noten anfangen. Es wäre sonst auch Verschwendung. Und ich bin dem Studieren selbst nicht abgeneigt, aber ich weiß nicht, was ich dann damit machen soll." Ich lernte gern, weil ich es mochte, mich intellektuell zu beschäftigen, aber es musste mich interessieren. Und meine Interessen waren vielseitig. "Woran machst du das fest?", wollte ich von Marisol wissen und schien ehrlich daran interessiert zu sein, wie sie darauf kam. Als sie auf den Studiengang von Edinburgh verwies, machte ich einen zustimmenden Laut. "Ich lese gerne und finde Sprache und Text spannend, selbst schreiben wäre eher nichts für mich. Ich hatte mal den Gedanken, Lektor zu werden, aber dazu fehlen mir offenbar die kommunikativen Fähigkeiten." Und ich musste leider zugeben, dass daran etwas dran war. "Du weißt es also schon? Warum bist du dir dabei so sicher?"

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 23.05.2026

      Ich zog meine Augenbrauen bei Marisols Nachfrage irritiert zusammen, was sie vermutlich aber nicht sehen konnte, da ich dabei meinen Blick weiter gesenkt hielt. "Nein", antwortete ich ihr knapp. "Das hat Flitwick auch schon gesagt und mich deshalb mal wieder zu sich zitiert, um mal wieder mit mir darüber zu reden. Ich wäre zwar spät dran, aber wenn ich mich demnächst noch bewerbe, könnte es klappen. An meinen Noten würde es zumindest schon mal nicht scheitern." Seit meinen ZAGs war ich öfters bei Flitwick gewesen, um darüber zu sprechen, da ich mir im Gegensatz zu meinen Mitschülern sehr viel Zeit damit gelassen hatte. Meine Eltern und älteren Geschwister fragten mich auch immer, wenn sie mich sahen. "Hm, was?", fragte ich bei Marisols Worten verwundert nach und sah zu ihr hoch. "Die muss wohl versehentlich reingekommen sein, das hat mir Flitwick weniger empfohlen." Er hat mir die Broschüren für die Universitäten von Cardiff und Edinburgh mitgegeben und ein paar Ausbildungsberufen, die sich mit meinen Interessen beschäftigten.

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 20.05.2026

      Ich sah hoch, als mich jemand ansprach und erkannte Marisol, die einen Stapel Bücher auf meinem Tisch ablud. "Du bist es", meinte ich also nur und sah dann wieder auf all die Broschüren und Flyer vor mir. "Informationsmaterial für Studiengänge und Ausbildungsmöglichkeiten. Flitwick hat mir das alles mitgegeben und meinte, wenn ich mich für etwas bewerben wolle, dann solle ich das jetzt bald machen", klärte ich sie auf. Ich wusste selbst, dass ich damit sehr knapp dran war, wenn überhaupt sogar nicht zu spät, aber ich hatte einfach wirklich Probleme damit, mich für etwas zu entscheiden. Natürlich hatte ich mir Gedanken gemacht, aber das half mir auch nichts, weil es so viele Möglichkeiten gab.

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum " geschrieben. 20.05.2026

      Ein Tag im Oktober nach dem Hogsmeade-Wochenende


      Bepackt mit jeder Menge Broschüren und Anmeldeformularen betrat ich den Gemeinschaftsraum und sah mich nach einem freien Platz um. Ich kam gerade von einem Gespräch mit Flitwick, da ich mich immer noch nicht entschieden hatte, was ich nach meinem Abschluss machen wollte und er mir mit Nachdruck gesagt hatte, dass ich langsam meine letzte Chance sei, wenn ich mich noch für etwas bewerben wollte. An einem freien Tisch legte ich meine ganzen Sachen ab und sortierte diese erstmal in Studiengänge nach Universität und Ausbildungen.

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Bestandene ZAGs" geschrieben. 03.09.2024

      Name: Matthew Devaney
       
      Astronomie: Erwartungen Übertroffen
      Geschichte der Zauberei: Erwartungen Übertroffen
      Kräuterkunde: Erwartungen Übertroffen
      Verteidigung gegen die Dunklen Künste: Erwartungen Übertroffen
      Verwandlung: Ohnegleichen
      Zauberkunst: Ohnegleichen
      Zaubertränke: Ohnegleichen
       

      Alte Runen: Erwartungen Übertroffen
      Arithmantik: //
      Muggelkunde: Ohnegleichen
      Pflege Magischer Geschöpfe: //
      Wahrsagen: Annehmbar
       

      Fächer, die ab dem 6. Jahr weiter belegt wurden:
      > Astronomie
      > Kräuterkunde
      > Verteidigung gegen die dunklen Künste
      > Verwandlung
      > Zauberkunst
      > Zaubertränke
      > Alte Runen
      > Muggelkunde
      > Alchemie

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Ravenclaw Gemeinschaftsraum" geschrieben. 27.08.2024

      Ich hatte keine Ahnung, wie die Stimmung und das Gespräch so schnell in eine andere Richtung gehen konnte, aber ich war immer noch auf Konfrontationskurs, weshalb diese Gedanken eher nebensächlich waren. „Ja, es passt mir nicht, dass ich offenbar mal wieder nur von dir benutzt worden bin. Und das muss ich mir wirklich nicht gefallen lassen, deshalb gehe ich!“ Eigentlich hatte ich ihr die ganze Kussgeschichte ja schon längst verziehen, aber die Worte waren mir schneller über die Lippen gekommen, als dass ich darüber nachdenken hätte können. „Da habe ich doch tatsächlich kurz gedacht, dass ich mich eigentlich gern mit dir unterhalte, aber jetzt muss ich meine Meinung wohl wieder ändern. Viel Glück dabei, „was Besseres“ zu finden!“, wiederholte ich also ihre Worte von eben und da ich dann meine Sachen zusammen und in meine Tasche gestopft hatte, verließ ich auch den Gemeinschaftsraum.

      (Matt -> Korridore, 5. - 7. Stock)

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Ravenclaw Gemeinschaftsraum" geschrieben. 21.08.2024

      "Nicht, dass ich wüsste." Ich war zwar nicht gerade der Aufmerksamste, wenn es um Zwischenmenschliches ging, aber wenn Adam mir davon erzählt hätte, dann wüsste ich das auch. Sowas würde ich bestimmt nicht vergessen. Ich hatte allerdings inzwischen auch gelernt, dass ich bei Marisol aufpassen musste, was ich sagte, nicht, dass es wieder zu so einer Situation wie vor einer ganzen Weile kommt. Allerdings hatten Adam und ich uns oft genug über das Problem "Gideon" unterhalten. Sprich, Adam hat versucht, mir zu erklären, wo genau das Problem lag, während ich mein Bestes gegeben hatte, um ihn zu verstehen, aber am Ende trotzdem der Meinung gewesen bin, dass er sich einfach darauf einlassen sollte. So würde er dann schon merken, was er wollte oder nicht wollte. Dass er also das Gespräch mit Gideon von sich aus gesucht hatte, nahm ich somit als ein gutes Zeichen. "Tja, dann kann ich dir aber auch nicht weiterhelfen", gab ich zurück, als sie meiner Antwort widersprach und obwohl ich meist meine Probleme damit hatte, erkannte ich dennoch, dass in ihrer Aussage etwas Abwertendes mitschwang. Aber das wollte ich mal soweit hinnehmen, denn nach wie vor, wusste ich nicht so recht, was genau sie von mir hören wollte. Das rückte aber sowieso gleich in den Hintergrund, denn aus irgendeinem Grund, schien Marisol nun wütend zu sein. Und bei ihrer Antwort blieb ich natürlich auch nicht gelassen. "Na, wenn das so ist, dann geh ich doch lieber. Wenn du jemanden als "Unterhaltung" brauchst, dann such dir bitte jemand anderen." Und damit machte ich Anstalten, meine Sachen zu packen und zu gehen.

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Ravenclaw Gemeinschaftsraum" geschrieben. 01.07.2024

      „Tatsächlich? Dann hat er sich zumindest etwas überlegt“, gab ich meinen Kommentar dazu ab und hoffte wirklich, dass er mir nicht mal davon erzählt hatte. Aber wirklich erinnern konnte ich mich nicht daran. Wobei ich in solchen Angelegenheiten ja auch nicht gerade der beste Ansprechpartner war, weshalb es mich eigentlich schon irgendwo gefreut hatte, dass Adam trotzdem nach meinem Rat gefragt hatte. Aber er schien ja offenbar eine Entscheidung getroffen zu haben, wie auch immer die aussehen mochte. Wenn er von sich aus zu Gideon ging, dann hatte er dafür wohl auch einen Grund. Marisol legte mir schließlich dar, dass ihre Familie kaum ein Problem damit haben würde, wenn sich Gideon als schwul oder was auch immer outen würde, was mich für Adam sehr erleichterte. Dann blieben wohl weiterhin seine Leute das Problem…
      Marisols Frage hinsichtlich mir und meiner Familie hatte ich aber offenbar vollkommen falsch interpretiert, wie mir Marisol nun deutlich klar machte und wenn ich ehrlich war, dann wusste ich nicht so recht, was sie jetzt von mir hören wollte. „Na, normal eben“, lautete meine Antwort dann dazu, denn was sollte ich schon großartig dazu sagen. Klar, wir Brüder hatten damals sehr viel Spaß daran gehabt, gemeinsam Tori zu ärgern und das war ja heute auch noch so. Aber ansonsten wüsste ich nicht, was ich erzählen sollte. Allerdings wollte ich auch irgendwie verhindern, dass Marisol noch bemerkte, dass ich mit ihrer Frage überfordert war und schob also folgendes nach: „Seit wann interessierst du dich denn dafür so?“ Es kam womöglich schnippischer rüber, als ich es beabsichtigt hatte, aber das fiel mir selbst nicht auf. Und ich konnte mich auch nicht entsinnen, dass sich Marisol bisher so für meine Person interessiert hatte. Bisher hatten wir uns doch eher über oberflächliche und triviale Sachen unterhalten.

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Ravenclaw Gemeinschaftsraum" geschrieben. 25.04.2024

      Einiges von dem, was Marisol erzählte, sah ich auch in meiner Familie. Und ich war erneut ziemlich froh, dass mich das zum Glück alles nichts angehen würde, das klang nämlich nach viel Drama und das waren wirklich nicht mein Spezialgebiet. Sowas wär vermutlich eher was für Tori, da würde sie sich gut einmischen können. Als Marisol dann aber anmerkte, dass Adam das bevorstehen könnte, fiel mir das selbst wieder ein. Oh man, der hat's aber auch nicht leicht... Aber Moment mal... "Sag mal, weißt du etwa was dazu?", wollte ich dann wissen, denn nach meinem letzten Wissensstand hatte sich zwischen den beiden eigentlich immer noch nichts getan und ich glaubte, Adam war sich da auch noch ziemlich unsicher. Aber gut, bei solchen Eltern, die einem im Nacken saßen. "Deine Familie hätte doch damit grundsätzlich keine Probleme, oder? Also, dass ihr Sohn einen Freund haben könnte?" Zumindest weder Marisol und Broomlee hatten den Eindruck gemacht, als ob sie ein Problem damit hätten, aber wer wusste schon, wie es der Rest finden würde. Aber wäre ja schon mal gut, wenn sich Adam deswegen nicht auch noch Sorgen machen müsste, denn das würde er vermutlich... Marisols Frage schien mich dann allerdings für einen Moment etwas kalt erwischt zu haben, denn so gesehen passte ich in dieser Hinsicht nicht wirklich rein. Abgesehen davon, dass ich der Einzige war, der in einem anderen Haus als Hufflepuff oder Gryffindor gelandet war, wobei das auch bloß eine 50:50-Chance war, war ich umgeben von 5 Geschwistern, die allesamt keine Probleme damit hatten, sich mit anderen zu verstehen. Ich hingegen tat mir mit den meisten sozialen Interaktionen ziemlich schwer und das war manchmal schon hart... Aber nichts, was ich Marisol hier und jetzt erzählen würde. "Ich bin viel mehr der intellektuelle Typ. Ich lese gerne, entdecke und lerne neue Sachen oder versuche mich an fortgeschrittener Magie. Oder versuche eben den verbotenen Wald zu erkunden. Mit sowas wie einer Beziehung habe ich mich noch nicht wirklich beschäftigt." Und mein Tonfall ließ auch darauf schließen, dass ich das in nächster Zeit auch nicht vorhatte.

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Ravenclaw Gemeinschaftsraum" geschrieben. 25.04.2024

      Ich warf Marisol einen skeptischen Blick zu. „Das hört sich so an, als ob der Fall sowieso nicht eintreten würde“, meinte ich daraufhin. Zumindest kam es mir so vor, als ob es da einen gewissen Unterton geben würde, aber ich konnte mich da auch gut täuschen. Doch so, wie es Marisol vorhin dargelegt hatte, schienen ihre Familienmitglieder da sehr streng zu sein. Na, ob sich davon auch Cain abschrecken ließ. So wie ich ihn kennengelernt hatte, war es ihm ziemlich egal, was andere von ihm hielten und er setzte seine eigene Meinung durch. Dann aber fragte Marisol auch schon, wie es bei uns in der Familie war und ich musste kurz überlegen. „Entspannt“, war dann meine Antwort, zumindest konnte ich mich entsinnen, dass es mal Drama wegen irgendeinem Partner meiner Geschwister gab. „Unsere Eltern mischen sich da wirklich wenig ein, sofern es vermutlich keinen extremen Grund zur Sorge gibt. Dafür ist allerdings meine Schwester umso neugieriger. Ständig löchert sie einen nach dies und jenem, Privatsphäre kennt sie nicht. Aber ich schätze, dass sie schlichtweg neugierig ist und sich gerne in die Angelegenheiten anderer Leute einmischt. Und meine Brüder… Alex zankt sich meistens mit Tori, wenn sie denn mal beide zu Besuch sind, aber ansonsten sehr entspannt. Will kommt sehr nach Tori und Jacob ist das Nesthäkchen unter uns, aber der scheint sich für sowas nicht so zu interessieren.“ Das tat ich ja auch nicht. Tori und Alex hatten schon Freunde und Freundinnen gehabt, Will hatte auch schon eine Beziehung hinter sich, aber nach Details hatte ich nie wirklich gefragt. Meistens bekam ich sowas auch nicht mit, weil ich mit ganz anderen Dingen beschäftigt war.

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Ravenclaw Gemeinschaftsraum" geschrieben. 17.04.2024

      Das Grinsen, welches Marisol zeigte, wusste ich nicht so recht zu deuten, aber es schien nichts Gutes zu bedeuten. Und dann folgte Marisol auch schon mit einer ausführlichen Erklärung, wieso sie in dieser Angelegenheit nichts zu unternehmen brauchte. Viel sagen konnte ich dazu ja nichts, lediglich bei Gideon konnte ich mir gut vorstellen, dass er kein allzu angenehmer Zeitgenosse war. Immerhin hatte Adam dazu reichlich Erzählungen gehabt. "Wow, bei euch in der Familie muss man sich ja echt in Acht nehmen, wenn man mit einem von euch zusammen ist", meinte ich dann nur trocken. Da musste man ja echt Angst bekommen, wenn man in den Augen der Familie Wispell nicht als geeigneter Partner angesehen wurde. Na, zum Glück betraf mich das nicht, also war das wohl auch kaum mein Problem.

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Ravenclaw Gemeinschaftsraum" geschrieben. 12.04.2024

      Es war vermutlich besser so, dass ich Marisols Blick nicht sehen konnte. Das hätte ich wohl nur als Anreiz genommen, sie wieder aufzuziehen, wobei ich lediglich versucht hatte, die Sache pragmatisch zu betrachten. „Wenn du meinst“, „ergab“ ich mich schließlich, womit ich nicht weiter sagen wollte, dass sie es nur vermutete oder mein Unglauben darüber ausdrücken wollte. Es war schlicht meine Art zu sagen, dass, wenn Marisol sich dabei sicher war, es wohl schon so sein würde. „Ja gut, jetzt wo du es sagst“, musste ich Marisol zustimmen. Ich kannte in dem Sinne Broomlee schon seit sechs Jahren, aber war noch nie der Mensch gewesen, der sich allzu viele Gedanken um seine Mitmenschen gemacht hat. Aber jetzt, da es Marisol so erwähnte, sah ich das auch ein. Marisols indirekten Vorwurf, dass ich für die eine Erkenntnis doch ziemlich lange gebraucht hatte, tat ich mit einem Schulterzucken ab. Mit solchen Sachen tat ich mir einfach schwer und hatte mehr Probleme als andere. Das war nichts Neues für mich… „Und, was willst du also machen? Oder willst du überhaupt was machen? Ich denke nach wie vor, dass es Broomlees Sache ist, aber sie ist schließlich deine Schwester, deshalb kann ich dazu wohl keine hilfreiche Meinung treffen.“

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Ravenclaw Gemeinschaftsraum" geschrieben. 11.04.2024

      „Du glaubst es also nur? Mit Sicherheit kannst du es nicht sagen“, schlussfolgerte ich, immer noch nebenbei mein Buch lesend. Ich konnte dazu sowieso keine Wertung abgeben und sah das Ganze also lieber pragmatisch. Und nach wie vor verstand ich nicht so recht, was Marisols Problem war. Doch an Marisols Tonfall merkte ich schließlich, dass hier wohl meine 100%-ige Aufmerksamkeit verlangt war, weshalb ich mein Blick von meinem Buch hob und dann von Marisol eine ausführliche Erklärung bekam, was das Problem war. Verstehen tat ich es allerdings immer noch nicht. „Als du mich geküsst hast, um mich loszuwerden, hat mich deine Schwester damals ziemlich zur Schnecke gemacht. Ich denke, sie kann sich ziemlich gut wehren“, warf ich mit nüchterner Stimme ein. Ich schätzte, nachdem wir von unseren Eltern immer sehr viele Freiheiten bekommen haben und jeder von uns eigentlich immer das getan hat, was er wollte, dachte ich da einfach anders als Marisol. Wobei, ich dachte meistens anders als andere. „Ah, jetzt verstehe ich!“ Erst bei Marisols letzten Worten fiel bei mir der Groschen, zumindest glaubte ich das. „Du bist der Meinung, dass Byron Cain keineswegs als Freund für deine Schwester geeignet ist.“ Jetzt hatte ich es doch raus, oder?

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Ravenclaw Gemeinschaftsraum" geschrieben. 11.04.2024

      Zum Glück ließ ich mich von Marisol in keiner Weise hetzen und es würde sich so gerade noch mehr anbieten, sie ein wenig warten zu lassen. Aber dann wollte ich heute mal nicht so sein. Außerdem war ich ja auch irgendwie neugierig, was Marisol mit dem zu schaffen hatte. „Eine Charakterbeschreibung in drei Worten“, stimmte ich ihr zu, wobei ich per se nichts gegen ihn hatte. Aber mehr als nötig musste ich auch nicht mit ihm zu tun haben. Aber Marisol rückte auch ziemlich schnell mit der Sprache heraus und damit hatte ich nicht gerechnet. Wobei es mich irgendwie erleichterte, dass Marisol selbst wohl nichts mit ihm zu schaffen hatte. „Ich schätze, deine Schwester wird sich schon etwas dabei gedacht haben. Es ist aber auch schließlich ihre Sache, mit wem sie zusammen ist. Wo ist denn das Problem?“ Slytherins hatten keinen guten Ruf, das stimmte schon, aber ansonsten war es ja immer noch Broomlees Sache. Für solche Sachen war ich allerdings auch einfach der falsche Ansprechpartner, musste man dazu sagen.

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Ravenclaw Gemeinschaftsraum" geschrieben. 11.04.2024

      Als sich jemand stöhnend neben mich saß, sah ich von meinem Buch auf und erkannte Marisol, die sich gar nicht lange mit einer Begrüßung aufhielt, sondern gleich mit einer Frage herausrückte. Verwirrt zogen sich meine Augenbrauen zusammen, da die Frage mehr als nur unerwartet kam. „Hallo auch“, meinte ich deshalb erst, wobei mir nicht wirklich viel an solchen Höflichkeiten lag. Ich richtete meinen Blick dann wieder in mein Buch zurück, gleichzeitig lesen und reden stellte für mich kein Problem dar. „Vermutlich meinst du Byron Cain? Er ist im siebten Jahrgang. Auf mich macht er einen meist arroganten und überheblichen Eindruck, aber er scheint keiner dieser typischen Reinblut-Slytherins zu sein. Vor einigen Monaten hat er einen ziemlich provokanten Artikel in der Schülerzeitung veröffentlicht, in dem er sich gegen die Reinbluttraditionen und -werte ausspricht.“ Ich kannte ihn aus dem Schachclub. So ganz wusste ich nicht, was ich von ihm halten sollte, aber ich hatte natürlich auch so meine Probleme mit anderen, aber mit ihm konnte man eigentlich ganz gut diskutieren. „Wieso fragst?“

    • Matthew Devaney hat einen neuen Beitrag "Ravenclaw Gemeinschaftsraum" geschrieben. 11.04.2024

      Zeitsprung zum 24. Juni 1995

      Ich hatte meine letzte Prüfung hinter mich gebracht und nach einem kurzen Mittagessen war ich in den Gemeinschaftsraum zurückgekehrt, wo ich die Zeit bis heute Abend, wenn die Finalrunde des Trimagischen Turniers stattfinden würde, totschlagen wollte. Während andere also das Wetter draußen genossen oder den Abschluss der Prüfungen feierten, tat ich das, was ich meistens so tat. Mich hinter irgendwelchen (schlauen) Büchern vergraben. Heute ein Verwandlungsbuch, welches wenig mit dem Unterrichtsstoff zu tun hatte, mich aber interessierte und da Verwandlung auch zu meinen liebsten Fächern gehörte, passte das ziemlich gut.

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Matthew Devaney
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