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Rosalie Sanders
5. Jahrgang / Slytherin
Beiträge: 221 | Punkte: 624 | Zuletzt Online: 01.03.2026
Geburtsdatum
29. Mai 1995
Registriert am:
29.08.2020
Beschreibung


Name: Rosalie Freya Sanders
Alter: 15
Geburtstag: 03.12.1979
Avatar: Freya Tingley
Aussehen: Rosalie hat lange, dunkelbraune Haare, die eigentlich lockig sind, von ihr aber geglättet werden. Ihre Augenfarbe ist ein schwer zu bestimmender Grün-Grau-Ton und ihre Haut ist recht blass. Sie ist mit ihren 1,62cm ziemlich klein und außerdem recht zierlich, mit weiblichen Kurven. Sie hat immer einen leichten Schmollmund und sieht sehr unschuldig aus.

Charakter: Rosalie wirkt auf den ersten Blick ziemlich schüchtern und zurückhaltend. Sie drängt sich nicht in den Vordergrund, sondern beobachtet lieber alles aus sicherer Entfernung. Anderen begegnet sie grundsätzlich freundlich und höflich. Allerdings sollte man sich von diesem ersten Eindruck nicht täuschen lassen. Rosalie kann sehr manipulativ sein und sie hat eine gute Menschenkenntnis, die sie dafür ausnutzt. Außerdem kann sie sehr gut lügen. Sie ist stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht und ihre Freundlichkeit ist oft nur gespielt. Sie hat dabei immer Hintergedanken - und wenn es nur ist, dass sie sich einen möglichen Vorteil durch eine Bekanntschaft nicht verspielen will. Sie ist auch sehr gut darin, Schwierigkeiten zu vermeiden und sich stets aus allem herauszureden.
Sie lässt sich ihre Gefühle im Allgemeinen nicht anmerken, auch vor ihren Freunden nicht. Stattdessen verbirgt sie sie hinter sarkastischen Sprüchen und Scherzen, sobald man darauf zu sprechen kommt. Wer sie näher kennt, durchschaut dies zwar, doch auch dann ist es schwierig, eine ehrliche Antwort nach ihrem Befinden zu erhalten. Auf dieselbe Weise ist sie auch für ihre Freunde da: Sie macht sich sarkastisch über sie lustig, hat aber immer ein offenes Ohr für sie und meistens gute Ratschläge parat. Außerdem ist sie sehr loyal. Diese Seite bekommen aber wirklich nur ihre engeren Freunde zu Gesicht, vor allen anderen bewahrt sie ihr freundliches, oberflächliches Getue.
Wegen ihrer Art würde man auch kaum vermuten, wie sensibel sie eigentlich ist. An sich ist sie aber ein sehr emotionaler Mensch, der Angst davor hat, verletzt zu werden, und sich trotzdem gerne mal zu leicht auf einen anderen Menschen einlässt, da sie ein starkes Bedürfnis nach Zuneigung hat - was sie selbst an sich allerdings nicht ausstehen kann.
Sie kann durchaus auch fies werden, eben dann, wenn jemand sich als nutzlos für sie erweist oder wenn sich andere Vorteile für sie daraus ergeben. So quält sie gerne auch mal die Gryffindors, weil sie weiß, dass sie damit bei ihren Hauskameraden besser ankommt.
Durch ihre Art hat man somit gerne einmal das Gefühl, dass jedes Mal ein ganz anderer Mensch vor einem steht als beim letzten Mal und Rosalie selbst nie wirklich zu fassen ist. Während ihre Freunde sie als sarkastisch und schlagfertig kennen, halten die meisten anderen sie für ein liebes, etwas schüchternes Mädchen, wobei es gerade bei den jüngeren der Gryffindors wohl einige gibt, die vor ihren Attacken regelrecht Angst haben.
Rosalie ist eine gute Autodidaktin, wenn sie etwas lernen will, bringt sie es sich selbst bei, und geht dabei auch entsprechend zielgerichtet vor. Sie lernt allerdings selten aus reiner Freude etwas Neues, sondern, weil sie sich davon etwas Nützliches erhofft. Außerdem hasst sie es, unvorbereitet in eine Situation zu geraten, und bereitet sich dementsprechend möglichst gut auf alles vor. Sie hat somit auch ziemliche Probleme mit Überraschungen.



Blutstatus: Halbblut
Familie: Ihre Eltern kommen beide aus den USA, wo Rosalie auch geboren wurde und teilweise aufgewachsen ist. Ihr Vater ist ein Halbblut und ihre Mutter muggelstämmig. Nachdem ihr Vater ein Jobangebot in England erhalten hat, ist die Familie nach Großbritannien umgesiedelt, wo Rosalie pünktlich zum ersten Jahr in Hogwarts eingeschult wurde. Sie hatte sich vorher bereits einiges über die Schule angelesen und als sie nach Slytherin einsortiert wurde, war ihr bewusst, dass sie dort mit ihrem Blutstatus Schwierigkeiten haben würde, weswegen sie vor allen dort behauptet, dass sie ein Reinblut wäre - was ihr geglaubt wird, da ihre Familie ja aus Amerika kommt.


Haustier: /
Hobbies: Lesen, Lernen, Zaubererschach, mit ihren Freunden Zeit verbringen und lästern
Berufswunsch: weiß sie noch nicht genau



Zauberstab: Rotholz, Curupirahaar, 13 Zoll, überraschend schwungvoll
Patronus: (erst ab der sechsten Klasse) Seewespe, kann ihn noch nicht
Irrwicht: Blitze und Donner (sie hat Angst vor Gewitter)


Haus: Slytherin
Jahrgang: 4.
Posten / Beruf: /
Quidditch: Interessiert sie nicht und sie ist nur bei den Spielen, weil es von ihr erwartet wird.


Lieblingsfach: Zauberkunst, Wahrsagen, Arithmantik
Hassfach: Kräuterkunde
Wahlfächer: Wahrsagen und Arithmantik

Freunde: Sie hat ein paar engere und einige weniger enge Freunde, zu denen auch Salome und Aileen gehören. Außerhalb der Schule ist sie mit einigen Muggeln aus ihrer Nachbarschaft befreundet, aber das ist natürlich ein Geheimnis.
Feinde: einige Gryffindors



Wichtige Ereignisse der Vergangenheit: Der Umzug nach England, ihre Auswahl nach Slytherin

Was passiert mit dem Charakter, sollte er gelöscht werden? (nur bei OCs):
Ihre Familie würde zurück nach Amerika gehen und sie würde dort die Schule besuchen.
Geschlecht
keine Angabe
    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Pokalzimmer" geschrieben. 01.03.2026

      Endlich schien Hunter zu verstehen. Dachte ich zumindest, bis er weitersprach und dabei eine ziemlich abweisende Haltung einnahm. "Für mich bestand Hogwarts tatsächlich bisher nur aus Slytherins", widersprach ich ihm. "Es ist ja nicht so, als wären die anderen Häuser so erpicht auf Freundschaften mit uns." Gut, dazu hatte ich sicher auch meinen Teil beigetragen. Aber davon wusste Hunter wohl zum Glück nichts, sonst würde er kaum hier stehen und mit mir reden. Bei seinen Worten spannte ich mich an. Überzeugt klang er nicht. "Nun... Ja", gab ich zu. "Ich sehe aktuell keinen anderen Weg." Ich schloss den Abstand wieder, der sich zwischen uns gebildet hatte, und sah lächelnd zu ihm auf. "Aber das könnte doch auch aufregend sein, oder? Hier im Schloss herumzuschleichen, uns in verborgenen Ecken zu küssen..." Ich verhielt mich gerade vermutlich nicht sehr fair, aber ich würde Hunter nicht einfach so ziehen lassen, wenn noch eine Chance bestand, ihn zu überzeugen.

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Pokalzimmer" geschrieben. 06.01.2026

      Entweder lag es daran, dass er nicht in Slytherin war, oder dass er ein Junge war, Hunter zeigte sich jedenfalls erstaunlich ahnungslos. "Wenn sie mich nicht leiden können, machen sie mir das Leben zur Hölle", erklärte ich ihm geduldig. "Oder andere, wenn sie merken, dass ich in meinem Haus keine Freunde habe und ... allein bin." Das war das, wovor ich eigentlich am meisten Angst hatte. Allein zu sein. Auch wenn ich diese Schwäche an mir nicht ausstehen konnte. Als Hunter nun behauptete, ich würde ihn abservieren wollen, sah ich ihn geschockt an. "Was? Nein!" Ich hatte solche Sorge gehabt, dass er mich ablehnen würde, nachdem er wusste, wie ich alle anlog, dass ich daran nicht einmal gedacht hatte. Aber gewissermaßen machte es durchaus Sinn, immerhin hatte er das Potential, meine ganze Geschichte auffliegen zu lassen. Aber ich wollte nicht. "Wir können uns doch trotzdem sehen", schlug ich deswegen stattdessen vor, auch wenn mir bewusst war, dass das schwierig werden würde. Auch, weil er mein Verhalten offensichtlich nicht gut hieß.

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Pokalzimmer" geschrieben. 04.01.2026

      "Natürlich ist mir das in den Sinn gekommen", widersprach ich Hunter und verdrehte die Augen. "Freundinnen in anderen Häusern bringen mir nur reichlich wenig, wenn die Mädchen aus meinem eigenen Schlafsaal mich nicht leiden können." Hunters nächste Worte saßen allerdings, damit hatte er einen wunden Punkt getroffen. Ich presste die Lippen zusammen und schwieg. Als er mein Verhalten als beeindruckend, aber besorgniserregend bezeichnete, schnaubte ich. "Glaub mir, in Slytherin gibt es weitaus Besorgniserregenderes als ein paar Lügen", versicherte ich ihm sarkastisch, um zu verstecken, dass er mich damit getroffen hatte. Ich hatte mich ihm definitiv nicht als chronische Lügnerin präsentieren wollen, wusste aber auch nicht, wie ich diesen Eindruck wieder gutmachen sollte. Immerhin entzog er mir nicht seine Hände, sondern wirkte immer noch aufgeschlossen für meine Berührung. Davon ermutigt, rückte ich näher an ihn heran. "Danke", sagte ich leise und sah mit einem möglichst unschuldigem Augenaufschlag zu ihm hoch.

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Pokalzimmer" geschrieben. 04.01.2026

      Hunter reagierte, wie erwartet, nicht gerade positiv auf meine Enthüllung. "Es war die beste Vorgehensweise", verteidigte ich mich. "Es war auch so schon schwer genug. Die anderen kannten sich bereits alle von irgendwelchen Familienfeiern und Bällen und was weiß ich. So hatte ich zumindest eine Chance, Freundinnen zu finden." Und ich hatte gedacht, mit Salome Beaufort einen guten Fang gemacht zu haben. Inzwischen war ich mir da allerdings nicht mehr so sicher. Ich zuckte mit den Schultern. "Teilweise, ja. Aber das muss ich in der Muggelwelt ja auch." Wobei es durchaus schwerer war, als erwartet. Immer wieder musste ich erklären, wieso meine Familie keine Kontakte zu der Reinblüter-Gesellschaft in Großbritannien suchte, oder Fragen zu den Reinblüter-Gepflogenheiten in den USA beantworten. Ich hatte viel mehr darüber recherchieren müssen, als mir lieb gewesen war. Und jetzt drohte alles zusammen zu brechen, weil ich einem Muggel-Jungen in den Ferien näher gekommen war. "Bitte, du darfst das niemandem erzählen", forderte ich deswegen eindringlich von Hunter und griff nach seinen Händen.

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Pokalzimmer" geschrieben. 03.01.2026

      Ich seufzte. Es war offensichtlich, dass Hunter nicht in Slytherin war, sonst würde er das nicht fragen. Die Versuchung war groß, mit Sarkasmus zu antworten, doch ich biss mir auf die Zunge. Das würde der Situation wohl kaum helfen. "Es ist nicht komplett ausgedacht", erzählte ich also lieber offen. "Ich bin wirklich aus den USA. Als wir nach England gezogen sind und es hieß, dass ich nach Hogwarts kommen soll, habe ich mich so gut wie möglich über die Schule informiert. Und als ich dann in Slytherin einsortiert wurde, wusste ich schon, dass ich dort als Halbblut keinen einfachen Stand haben würde. Also habe ich ein wenig... geflunkert." Und ich hätte nie gedacht, dass ich auf diese Weise auffliegen würde. Eher hatte ich Sorge wegen Salomes Cousine Aileen gehabt, die sich so wahnsinnig gern mit Genealogie auseinander setzte. Nur interessierte sie sich glücklicherweise nicht wirklich für die USA und noch weniger für Salomes Freundinnen.

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Pokalzimmer" geschrieben. 12.11.2025

      Richtig sauer wirkte Hunter nicht, zumindest bis jetzt. Also lächelte ich ebenfalls leicht, meine Anspannung verschwand allerdings nicht. Auch nicht, als er auf mich zukam und mich anstupste, so lieb ich das auch fand. Er würde seine Meinung bestimmt schnell ändern, wenn er erst einmal alles wusste. Aber leider führte kein Weg daran vorbei, ihm alles zu erzählen, wenn ich nicht wollte, dass er mich doch noch bloßstellte, und sei es nur aus Versehen. Ich holte tief Luft. "Das wissen die anderen aus meinem Haus aber nicht", fuhr ich fort, ohne auf seinen Scherz einzugehen. "Sie denken, dass ich aus einer unantastbaren Reinblutfamilie aus Amerika stamme."

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Pokalzimmer" geschrieben. 12.11.2025

      Ich blieb vor Hunter stehen, der zwar lächelte, aber nicht so zugänglich wirkte, als dass ich mich getraut hätte, ihn zu umarmen. Und er kam gleich so direkt zur Sache, dass es mir für einen Moment die Sprache verschlug. Aber gut, er war eben nicht auf den Kopf gefallen, was ich ja eigentlich an ihm mochte. "Smalltalk ist wohl wirklich nicht dein Ding", stellte ich trocken fest, nachdem ich mich wieder etwas gefangen hatte. Sarkasmus war ein super Mittel, um zu verhindern, dass jemand merkte, was wirklich in einem vorging. Mir war jedoch klar, dass er mich damit wohl nicht davon kommen lassen würde. "Du hast ja wohl gemerkt, dass ich in Slytherin bin", fing ich also zögerlich an, mich zu erklären. "Und nach der Art, wie wir uns kennen gelernt haben, dürfte dir auch bewusst sein, dass ich keine Reinblüterin sein kann." Es wäre zwar leichter gewesen, ihm gegenüber zu behaupten, ich dürfe als ein Mädchen aus Slytherin keine Beziehung mit ihm eingehen, doch damit würde er sich wohl kaum abspeisen lassen. Dass seine Schuluniform ihn als Ravenclaw auswies, bestätigte mir diese Einschätzung nur.

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Pokalzimmer" geschrieben. 12.11.2025

      Ich war ein wenig zu spät, da ich Nasenbluten hatte vortäuschen müssen, um von Salome und Violet wegzukommen. Den Weg zum Pokalzimmer hatte ich im Laufschritt hingelegt, und erst vor der Tür hielt ich inne, um einen kurzen Moment eine Pause zu machen. Ich wollte nicht völlig außer Atem ankommen. Dann öffnete ich die Tür einen Spalt und schlüpfte schnell hinein, bevor mich noch jemand entdeckte. Hunter war schon da, und bei seinem Anblick verspürte ich eine nervenzerreibende Mischung aus freudiger Aufregung, Nervosität und dem Wunsch, mich unsichtbar zu machen. "Hey", begrüßte ich ihn leise, nachdem ich die Tür hinter mir geschlossen hatte.

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum" geschrieben. 05.11.2025

      Timeskip zum 03. September 1995

      Ich hatte seit unserer Begegnung im Zug kaum etwas anderes tun können, als Panik wegen Hunter zu schieben. Am ersten Abend in Hogwarts hatte ich aufgrund des Festessens keine Möglichkeit mehr gehabt, ihm eine Nachricht zukommen zu lassen. Und gestern war der erste Schultag gewesen, der erschreckend voll gepackt gewesen war und kaum Zeit zum Nachdenken geboten hatte. Außerdem war Salome die ganze Zeit in meiner Nähe gewesen und so schlecht gelaunt, dass ich es nicht wagte, irgendwas zu tun, was sie nicht sehen sollte. Doch jetzt war Salome früher ins Bett gegangen als sonst, angeblich, weil sie Kopfschmerzen hatte, und Violet war mit sich selbst beschäftigt. Also verzog ich mich in eine ruhige Ecke im Gemeinschaftsraum und kritzelte eilig eine Nachricht an Hunter.

      --> Pokalzimmer

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (West)" geschrieben. 01.03.2024

      Rosalie war milde überrascht, dass Draco tatsächlich einmal offensichtlich aus der Fassung geraten war. Allerdings war er bei all seinem arroganten Reinblüter-Gehabe eben doch auch nur ein Kind. Wobei sie selbst auch ziemlich unter Schock stand, wie ein Teil ihres Gehirns, der sich von ihren Gefühlen abgespalten zu haben schien, registrierte. Dumbledores Durchsage rüttelte sie ein wenig auf, als sie sich nach Draco umsah, war der jedoch bereits aufgestanden und halb die Tribüne hinunter. Natürlich wartete er nicht auf sie. Allerdings fühlte sich Rosalie innerlich viel zu taub, um sich darüber zu ärgern, und so stand sie nur auf und machte sich ebenfalls auf den Weg zum Schloss.

      -> Slytherin Gemeinschaftsraum

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (West)" geschrieben. 19.01.2024

      Dracos arrogante Art war wirklich zum Kotzen! Doch Rosalie zeigte ihm nur ein dankbares Lächeln und wandte sich dann wieder nach vorne. Immerhin, Dracos Reaktion auf Potters Sieg verschaffte ihr etwas Genugtuung. Die sie jedoch nicht lange genießen konnte, und ihr schlechtes Gefühl bestätigte sich, als das Raunen immer lauter wurde, und sie ahnte bereits, was geschehen war, ehe die Worte bei ihnen ankamen. "Tot. Diggory ist tot", sagte sie leise auf seine Nachfrage hin. Zwar konnte sie von ihrem Platz aus kaum etwas erkennen, doch traute sie ihrem Instinkt, der das bestätigte, was die Leute nun immer lauter riefen. Übelkeit stieg in ihr hoch, und sie klammerte sich an ihrem Sitz fest, in dem Versuch, sich nichts anmerken zu lassen. Das Turnier sollte doch sicher sein! Wie hatte es dazu kommen können?

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (West)" geschrieben. 26.11.2023

      Zitat von Draco Malfoy im Beitrag #140
      Nun spürte ich wirklich, wie meine Haltung bröckelte, besonders als ich einen regelrechten Schwall Rage und Wut durch meine Adern rauschen spürte, denn Rosalie konnte noch so gelassen mir antworten, ich meinte, nein, ich wusste, dass sie sich sicherlich gerade über mich lustig machte. Über mich, den Prinz von Slytherin höchstpersönlich, Miss Amerika! "Maße dir hier nicht an mir vorzuschreiben, wem ich meine Aufmerksamkeit-", fuhr ich sie also an und fing mich dann, um mich zu räuspern, "-meine Verachtung schenke und wem nicht." Ich löcherte sie mit einem vernichtenden Blick, sie sollte lieber bloß nicht auf meinen Versprecher eingehen, wenn ihr ihr Ruf auch nur irgendetwas wert war. Über ihren Kommentar mit dem Tagespropheten verdrehte ich nur genervt meine Augen. Solange es ihn geärgert hat zumindest... Verdammter Potter. Ich wandte mich schwungvoll zur Seite und verschränkte meine Arme, während ich plötzlich sehr intensiv auf das Labyrinth hinab starrte, ohne etwas dort erkennen zu können. Eigentlich hoffte ich vor allem, dass das niemand sonst gehört hatte. "Potter wird schon noch ausscheiden. Und recht wird es ihm geschehen."


      Rosalie wurde in diesem Moment bewusst, dass sie es zu weit getrieben hatte. Deswegen ersparte sie sich auch einen Hinweis zu seinem Versprecher und atmete einmal ein und aus, ehe sie antwortete, um entsprechend ruhig zu sein. "Du hast Recht, es tut mir leid", entschuldigte ich mich dann und klang jetzt wieder deutlich unterwürfiger. "Ich denke mir nur einfach, dass es bei jemandem, der es so genießt, egal wie im Rampenlicht zu stehen, vielleicht besser ist, ihn einfach zu ignorieren." Doch Draco war wieder ganz in seine Ausbrüche über Potter vertieft. "Bestimmt", stimmte Rosalie nur zu und wandte ihre Aufmerksamkeit ebenfalls wieder zum Labyrinth. Nach einer gefühlten Ewigkeit erschienen schließlich Potter und Diggory mit dem Pokal, der wohl ein Portschlüssel sein musste, vor dem Labyrinth. Es war ziemlich deutlich, dass Potter wohl gewonnen hatte, und kurz überlegte Rosalie, etwas entsprechendes zu Draco zu sagen, doch ein Gefühl hielt sie zurück, und stattdessen hielt sie ihren Blick auf die beiden Champions gerichtet. Irgendetwas stimmte da ganz und gar nicht... Sie beugte sich vor, um mehr erkennen zu können.

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (West)" geschrieben. 25.09.2023

      Rosalie musste krampfhaft ein zufriedenes Grinsen unterdrücken, als Draco erstarrte und sie fassungslos ansah. Und wurde er da etwa rot? Da hatte sie ihn ja wirklich kalt erwischt. Verdient hatte er es jedenfalls. "Deine Verachtung ist auch eine Form von Aufmerksamkeit", gab Rosalie betont gelassen zurück. "Die Artikel im Tagespropheten waren ja auch nicht unbedingt toll, aber auch dadurch hat Potter ziemlich viel Aufmerksamkeit bekommen." Sie erinnerte sich an etwas, was sie in der Muggelwelt mal gehört hatte. "Wie sagt man so schön, schlechte Presse ist besser als keine Presse." Sie hätte sich gerne wieder auf das Labyrinth konzentriert, doch da passierte nichts, also wandte sie sich stattdessen Draco zu und beobachtete aufmerksam seine Reaktion.

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (West)" geschrieben. 23.09.2023

      Rosalie war viel zu wütend, um sich von Draco einschüchtern zu lassen. Und dass sie ihn durchschaut hatte, erfüllte sie mit einer grimmigen Genugtuung. "Immerhin tue ich nicht erfolglos so, als ob mir alles egal wäre", gab sie bissig zurück. Es war offensichtlich, dass er krampfhaft versuchte, locker zu wirken. Bagman lenkte sie schließlich von ihrer Auseinandersetzung mit Draco ab. Krum war offensichtlich ausgeschieden, und sie grinste leicht, zufrieden darüber, Recht mit ihm behalten zu haben. Draco kannte dafür mal wieder nur ein Thema. "Dann tust du ihm mit all der Aufmerksamkeit, die du ihm schenkst, ja einen ziemlichen Gefallen", bemerkte sie spitz. Sie war immer noch aufgebracht und schaffte es gerade einfach nicht, sich zurückzuhalten.

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (West)" geschrieben. 13.09.2023

      Und jetzt grinste Draco auch noch! Rosalie sah ihn fassungslos an. "Findest du das etwa noch gut?", fuhr sie ihn wütend an. "Für wessen Nerven wäre das denn etwas?" Es half allerdings, sich auf Draco und ihre Wut auf ihn zu konzentrieren, denn so konnte sie nicht allzu sehr darüber nachdenken, was im Labyrinth vor sich ging. Draco allerdings war immer noch sehr auf den Irrgarten fokussiert. Erst jetzt fiel Rosalie auf, dass er, trotz seiner scheinbar lockeren Haltung, ziemlich angespannt wirkte, und seine Augen huschten über das Labyrinth. Sie stieß ein hart klingendes Lachen aus. "Du tust nur so", stellte sie fest. "Was auch immer mit dir nicht stimmt, dass du glaubst, deine Reaktion wäre die richtige auf das eben, ganz verloren bist du dann wohl doch nicht." Sie klang ziemlich bitter bei ihren Worten und wandte sich mit klopfendem Herzen wieder dem Labyrinth zu. Sie bereute bereits jetzt, was sie gesagt hatte. Auch wenn sie absolut Recht hatte, hätte sie wohl nicht so deutlich werden sollen.

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (West)" geschrieben. 12.09.2023

      Rosalie verkniff sich einen Kommentar dazu, dass sie nicht über Quidditch geredet hatte, und schenkte Draco nur ein süßes Lächeln, hinter dem sie ihren Ärger verbarg. "Wohl wirklich nicht sonderlich viel, also hast du wohl Recht", säuselte sie und gab sich Mühe, sich dabei nicht zu übergeben. Als ob er so viel davon verstünde, sein Vater hatte ihm schließlich seinen Platz in dem Slytherin-Team gekauft. Auf seine Einschätzung zum Turnier hin nickte sie nur. Viel war inzwischen nicht mehr zu sehen, und Rosalie begann schon, sich zu langweilen, als plötzlich markerschütternde Schreie ertönten. Es klang, als würde jemandem bei lebendigem Leib die Haut abgezogen werden. Rosalie wurde blass und unterdrückte den Drang, sich die Ohren zuzuhalten, indem sie sich an ihrem Sitz festklammerte und so gut wie möglich versuchte, sich nichts anmerken zu lassen. Als Bagman von Folter sprach und davon, dass die Champions sich möglicherweise gegenseitig angriffen, schluckte sie schwer. Bei Dracos hämischem Kommentar konnte sie einen geschockten Blick in seine Richtung jedoch nicht mehr vermeiden, der sehr deutlich zeigte, wie mies sie seine Aussage fand.

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (West)" geschrieben. 06.09.2023

      Rosalie nickte zustimmend bei Dracos Worten. Kurz darauf hätte sie am liebsten wieder die Augen verdreht. Immer diese Quidditch-Fans, als ob es einen grundsätzlich überlegen machen würde, auf einem Besen Bällen hinterher zu jagen. "Ich weiß nicht, ob ihm das Sucher-Sein hier viel bringt", warf sie ein. "Auf dem Boden scheint er sich eher ungeschickt zu bewegen, und bisher kam er ja noch nicht auf die Idee, einen Besen zu benutzen." Im Gegensatz zu Potter, aber den Teil sprach sie nicht aus. So sehr wollte sie Draco nun auch nicht aufbringen. Sie wies Draco auch nicht darauf hin, dass, auch wenn Potter sich seinen Ruhm schon sehr zunutze machte, Draco sich dafür auf dem Geld und dem Namen seines Vaters ausruhte. Stattdessen nickte sie nur und verfolgte, was im Labyrinth geschah. Als ein Schrei ertönte und kurz darauf rote Funken aufstiegen, zog sie eine Augenbraue hoch. "Fleur ist wohl raus", stellte sie fest, und kurz darauf zeigte sich, dass sie Recht hatte, denn McGonagall brachte die bewusstlose Schülerin in ein Zelt am Rand des Labyrinths.

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (West)" geschrieben. 04.09.2023

      Dracos Ton sagte wenig aus, wie es auch bei Salome der Fall gewesen wäre, hätte man sie nach dem Valentinstag gefragt. So unähnlich waren die beiden sich gar nicht, auch wenn Salome nach so einem Gespräch erst mal verschwunden wäre, um auf ihren Boxsack einzuprügeln. Was Draco wohl tat, um sich abzureagieren? Vermutlich wollte sie das gar nicht wissen, bei diesen Reinblütern konnte man sich ja nie sicher sein. Bei Dracos selbstgefälliger Aussage zog sie eine Augenbraue hoch, und für einen Moment verspürte sie Ärger in sich aufsteigen. "Dasselbe gilt für dich." Wenn hier jemand an Selbstüberschätzung litt, dann war das ja wohl Draco. In diesem Moment beschloss sie, ihn nicht, wie sie es bei Blaise getan hatte, gewinnen zu lassen, sondern ihr Bestes zu geben. Sollte er doch sauer auf sie sein, mit Dracos Zorn würde sie schon klarkommen. Im Labyrinth passierte wieder so einiges, und Salome nutzte den Moment, um sich wieder zu beruhigen, während sie beobachtete, wie Diggory sich mit irgendetwas abmühte. Auf Dracos Frage gab es nur eine richtige Antwort, wie sie wusste, auch wenn es sie eigentlich herzlich wenig interessierte, wer gewann. "Diggory", gab sie ihm diese also, denn alles andere hätte ihr wahrscheinlich für die nächsten Wochen Ärger von mehreren Slytherins eingebracht, auch wenn es Draco gewesen war, der die Kampagne für Diggory gestartet hatte. Und weil es nicht so wirken sollte, als würde sie anderen nur nachplappern, fuhr sie fort: "Er hat bei allen Aufgaben bisher am besten abgeschnitten, geht klug und bedacht vor und beherrscht viele anspruchsvolle Zauber. Krum ist stark, aber nicht sonderlich klug, und Delacour hat bisher bei jeder Aufgabe versagt. Über Potter brauchen wir ja gar nicht reden."

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (West)" geschrieben. 03.09.2023

      Rosalie war erleichtert, dass Draco ihr zumindest vorerst zu glauben schien. Wenn ihr Wort weiterhin gegen Blaise' stand, war natürlich die Frage, wie lange das anhalten würde. Allerdings war ja auch nicht direkt etwas Anrüchiges geschehen, auch wenn es sich für eine noble Reinblüterin nicht gehörte, Jungs zu küssen, und Salome sicher ziemlich sauer auf sie wäre, wenn sie davon wüsste. Rosalie würde also bei ihrer Version bleiben. Wenn Blaise ihre Abmachung, niemandem etwas zu erzählen, gebrochen hatte, war es ja nicht einmal direkt falsch, ihn als Lügner zu bezeichnen. Bei Dracos Nachfrage zuckte sie wieder mit den Schultern. "Salome war ja mit dir unterwegs, und ich wollte nicht alleine nach Hogsmeade", lautete ihre einfache Erklärung. Dass Blaise und sie sich einen Spaß gemacht hatten, Draco und Salome durch das Schaufenster dieses schrecklich kitschigen Cafés zu beobachten, wo sie unfreiwillig ein offizielles Date abhalten mussten, verschwieg sie wohlweislich. Bei seiner nächsten Frage sah sie überrascht zu ihm, diesmal behielt sie ihr Pokerface nicht bei. "Ähm... Sicher, wieso nicht." Dass Draco mit ihr Schach spielen wollte, verwirrte sie, aber sie fand auch keinen Grund, Nein zu sagen. Und vielleicht würde es ja sogar Spaß machen. Wobei Salome vermutlich nicht begeistert davon wäre.

    • Rosalie Sanders hat einen neuen Beitrag "Zuschauertribünen (West)" geschrieben. 03.09.2023

      Rosalie musste sich ein zufriedenes Grinsen verkneifen, als Draco überrascht blinzelte. Endlich hatte sie ihn aus dem Konzept gebracht. Er schwieg für eine Weile, wobei er sich immerhin wieder aufrichtete, was Rosalie leise aufatmen ließ. Seine folgenden Worte ließen sie innerlich fluchen, doch nach außen hin verdrehte sie nur die Augen. "Klar, und es ist ja auch total unüblich, dass Jungs mit Eroberungen prahlen, die sie nie hatten", stellte sie mit gelangweilter Stimme fest. Dann zuckte sie mit den Schultern. "Aber gut, damit dein Bild von deinem Freund nicht gänzlich zerstört wird: Vielleicht hat er ja einfach nur übertrieben. Einen Hogsmeade-Ausflug am Valentinstag kann man schließlich zu so einigem hinbiegen, wenn man es nur genug will." Schließlich waren sie am Valentinstag zusammen in Hogsmeade gewesen, und sie würde nicht einmal lügen, wenn sie sagte, dass es kein Date gewesen war. Von außen konnte das aber natürlich anders aussehen. Sie wandte sich wieder dem Labyrinth zu, wo Fleur gerade gegen irgendeine Pflanze zu kämpfen schien.

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