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Salome Beaufort
5. Jahrgang / Slytherin
Beiträge: 205 | Punkte: 322 | Zuletzt Online: 08.08.2026
Geburtsdatum
29. Mai 1995
Registriert am:
24.05.2020
Beschreibung


Name: Salome Jocelyn Lilian Beaufort
Alter: 15
Geburtstag: 16.11.1979
Avatar: Elaine Carlin

Aussehen: Sie ist 1,65m groß, schlank und wirkt zierlich, hat durch das Boxen allerdings einiges an Muskeln und kann ordentlich zuschlagen. Sie hat längere dunkelbraune Haare und grün-gräuliche Augen, außerdem ein sehr hübsches Gesicht, was sie durchaus auszunutzen weiß.

Charakter: Salome ist extrem stolz und arrogant. Sie lässt sich ihre Gefühle so gut wie nie anmerken und zeigt es nie, wenn ihr etwas Angst macht. Hinter ihrer kalten Fassade tobt allerdings ein leidenschaftliches Feuer, das hervorkommt, wenn sie wütend wird. Sie ist ehrgeizig und lässt sich von nichts und niemandem einschüchtern. Feiges Verhalten verachtet sie, genauso wie übermäßige Emotionalität. Sie hat gelernt, sich immer im Griff zu haben, und hält sich daran. Sie lässt sich nur höchst ungern etwas sagen, der einzige Mensch auf der Welt, auf den sie immer hört, ist ihr strenger und meist abwesender Vater. Ihre Familienehre bedeutet ihr alles, sie ist stolz auf ihren Blutstatus und sieht auf jeden Nicht-Reinblüter verächtlich herab. Sie ist intelligent und redet nicht viel, jedes ihrer Worte wägt sie sorgfältig ab. Abreagieren tut sie sich beim Sport, bei dem all ihre unterdrückten Emotionen hochkommen. Immer mal wieder hat sie seltene, aber gefürchtete Ausbrüche, wenn alles, was sie unterdrückt und wegschiebt, hochkommt. In solchen Momenten sollte man nicht in ihrer Nähe sein. Vor den Lehrern und anderen Erwachsenen macht sie auf lieb, unschuldig und strebsam. Diejenigen, die mit ihr in einem Haus sind, wissen allerdings, dass das nur eine Fassade ist, um sich gute Noten und Bewertungen zu sichern und keine Schwierigkeiten zu bekommen. Sie kann sehr fies und gemein sein, wenn man sie provoziert oder ihr auf die Nerven geht, gibt sich im Allgemeinen aber nicht damit ab, Schwächere fertig zu machen, ohne dass man ihr einen guten Grund dafür gibt. Wenn sie es doch einmal tut, dann so, dass sie nie Ärger dafür bekommt. Sie lernt viel, aber nicht aus Freude daran, sondern aus Ehrgeiz und um den Ansprüchen ihrer Familie gerecht zu werden. Sie wurde zwar materiell sehr von dieser verwöhnt, hat aber nie wirkliche Liebe erfahren, sondern nur einen extrem hohen Erwartungsdruck.


Blutstatus: Reinblut
Familie: Ihre Eltern sind ehemalige Todesser, die sich ähnlich wie die Malfoys herausgeredet und -gekauft haben. Sie ist Einzelkind und entstammt einer langen Linie stolzer Reinblüter.

Haustier: Ein Virginia-Uhu, dem sie keinen Namen gegeben hat
Hobbies: Boxen
Berufswunsch: Im Bereich Magisches Recht als Anwältin



Zauberstab: Tannenholz, Einhornhaar, 10 Zoll, unnachgiebig
Patronus: Sie lernt nie, einen zu beschwören, da sie Glücksgefühle nicht zulassen kann.
Irrwicht: Sie selbst, weinend und schluchzend.


Haus: Slytherin
Jahrgang: 5.
Posten / Beruf: Sie strebt an, im nächsten Jahr Vertrauensschülerin zu werden.
Quidditch: Interessiert sie nicht, sie hat allerdings eine sehr subtile Art, mit den Kontakten ihrer Familie in diesem Bereich anzugeben, indem sie nebenbei Namen berühmter Quidditchspieler fallen lässt, die bei ihrer Familie zu Besuch waren.


Lieblingsfach: Astronomie
Hassfach: Wahrsagen
Wahlfächer: Wahrsagen, Arithmantik und Alte Runen

Freunde: Sie hat einige Mädchen zum Schein um sich versammelt, aber keine wirklichen Freunde, denen sie sich anvertrauen würde.
Feindes: Alle Schlammblüter, Halbblüter und Blutsverräter. Seit diesem Jahr ist sie mit Draco Malfoy verlobt, den sie hasst und verachtet, auch wenn eine gewisse Anziehung besteht.


Wichtige Ereignisse der Vergangenheit: Die strenge Reinblut-Erziehung ihrer Eltern.

Was passiert mit dem Charakter, sollte er gelöscht werden? (nur bei OCs):
Ihre Eltern lösen die Verlobung mit Draco auf, nachdem Lucius Malfoy im Ministerium so versagt. Sie wechselt die Schule nach Durmstrang.
Geschlecht
keine Angabe
    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Kerker" geschrieben. 26.07.2026

      Ich lachte höhnisch. "Um deine Ehre ganz sicher nicht, da gibt es nichts mehr, worum man sich sorgen könnte. Um die Ehre Slytherins und aller anderen Reinblüter, die du mit deinem Verhalten ins Lächerliche ziehst, aber durchaus." Ich war seltsam erleichtert, als Draco den Zauber von Wilson löste, aber auch überrascht. Dafür, dass er sonst ein solcher Feigling war, der sich eine Konfrontation normalerweise nicht ohne seine beiden Bodyguards traute, war das erstaunlich mutig von ihm. Vielleicht traute er Wilson einfach nicht zu, eine Gefahr für ihn darzustellen. Und ich würde mich sicher auch nicht auf seine Unterstützung verlassen, dafür wusste ich zu wenig über Wilsons magische Fähigkeiten, und vielleicht hatte Draco ihn ja außerdem mit noch anderen Zaubern attackiert und wehrlos gemacht, die ich nicht mitbekommen hatte. Dracos Schlussfolgerung, wieso ich mich eingemischt hatte, war so absurd, dass ich ihn für einen Moment nur fassungslos ansah. "Erst riskierst du das Ansehen deiner Familie, dann das unseres Hauses, und nun kommst du mit solchen Unterstellungen? Hast du denn gar kein Fitzelchen Ehrgefühl mehr?", fauchte ich ihn an. Wieder spürte ich dieselbe Welle Wut über mich hinwegspülen wie schon bei meinen letzten Auseinandersetzungen mit Draco, nur war diesmal niemand hier, der mich bremsen würde. Meinen Zauberstab hielt ich zwar immer noch auf ihn gerichtet, allerdings war mir eine andere Methode deutlich lieber. Mit einer schnellen, geübten Bewegung von zahllosen Boxtrainingseinheiten ließ ich meine Faust in Dracos Magengrube donnern.

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Kerker" geschrieben. 14.07.2026

      Dracos helles Haar leuchtete mir schon von weitem entgegen, und ich hätte am liebsten wieder umgedreht, bevor ich mich noch zu einer Dummheit hinreißen ließ. Aber leider versperrte er den einzigen direkten Weg zur Eingangshalle, und so musste ich wohl oder übel an ihm vorbei. Beim Näherkommen erkannte ich erst, dass er nicht alleine war, sondern jemand vor ihm auf dem Boden lag. War ja klar, dass er wieder irgendwen fertig machte, um sich überlegen zu fühlen. Aber das war nicht mein Problem, und ich wollte schon den Blick abwenden und einfach weitergehen, als ich erkannte, um wen es sich bei der Person auf dem Boden handelte. Abrupt kam ich kurz hinter Draco zum Stehen, und ohne groß darüber nachzudenken, zog ich meinen Zauberstab und rief "Draco!" Mein Blick huschte kurz zu Wilson, der offenbar eine Ganzkörperklammer abbekommen hatte, konzentrierte sich dann aber auf Draco. "Ernsthaft? Bist du so feige, dass du es mit anderen nur aufnehmen kannst, wenn sie verflucht auf dem Boden liegen?" Ich trat einen Schritt näher, sodass wir uns direkt gegenüber standen und mein Zauberstab auf Dracos Nasenwurzel zielte. "Du bist wirklich erbärmlich. Mach, dass du davon kommst, bevor ich noch beschließe, dir zu zeigen, wie es für dich mit einer richtigen Gegnerin wäre."

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Gemeinschaftsraum" geschrieben. 14.07.2026

      Nach dem Gespräch mit Jayden hatte ich tagelang schlechte Laune, und brauchte dementsprechend besonders viel Zeit mit meinem Boxsack, um mich abzureagieren. So auch heute, und weil ich ein wenig übertrieben hatte, war ich jetzt spät dran für den Unterricht. Ich duschte mich noch schnell ab, griff mir meine Tasche mit meinen Büchern und meinen Zauberstab und eilte aus dem Raum.

      -> Kerker

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Leerstehende Klassenzimmer" geschrieben. 16.05.2026

      "Was ist denn dein Vorschlag?", fauchte ich zurück. "Dass wir uns weiter verstecken sollen?" Das Ganze hier wuchs sich zu einem handfesten Streit aus, den ich eigentlich nicht geplant hatte. Mit jemandem wie Wilson zu streiten war wirklich unter meiner Würde. Ich schaffte es jedoch auch nicht, aufzuhören. "Ja", bestätigte ich ihm stur seine Frage. "Wie gesagt, ihr gehört nicht hierher." Ich war eigentlich der Meinung, dass ich gute Argumente gebracht hatte, doch Wilson schien diesen gegenüber nicht zugänglich zu sein. Irritiert beobachtete ich, wie er seine Tasche packte und sich dabei in Rage redete. Er redete so schnell, dass ich gar nichts einwerfen konnte, auch als er mich indirekt beleidigte. Mehr als ein "Das will ich auch gar nicht verstehen!", konnte ich ihm nicht hinterher rufen, bevor er an der Tür war. Zu meiner Überraschung drehte er sich jedoch noch einmal kurz um, erwidern konnte ich aber nichts mehr. Nachdem er so ärgerlich geworden war, hatte ich nicht damit gerechnet, dass er auf weiteren Treffen für unsere Aufgabe beharren würde. Als er gegangen war, fühlte ich mich irgendwie mies, wusste aber nicht, wieso. Schließlich packte ich ebenfalls meine Sachen, verließ den Raum und ließ meine schlechte Laune an Violet und Rosalie aus.

      -> Slytherin Gemeinschaftsraum

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Leerstehende Klassenzimmer" geschrieben. 15.05.2026

      "Oh doch!", widersprach ich Wilson vehement. "Wenn man anderen genug Angst einjagt, kommen sie nämlich gar nicht mehr auf die Idee, einen angreifen zu wollen." Nicht, dass ich oder irgendwer aus meinem Umfeld Angst vor Muggeln hätte. Eher rechtschaffene Wut darüber, dass diese uns in die Verborgenheit zwingen durften. "Ach, bitte, wo seid ihr denn unterdrückt!", entfuhr es mir. "Ihr dürft inzwischen doch alles tun. Hier zur Schule gehen, im Ministerium arbeiten, Zauberstäbe kaufen, eigene Geschäfte eröffnen..." Dass ich davon nicht begeistert war, hörte man mir wohl an. Wobei es mir ja nicht um die einzelnen Menschen ging. Ich hatte eigentlich nichts gegen Wilson, auch wenn ich natürlich von Natur aus misstrauisch ihm gegenüber war, aber das war ich gegenüber allen. Aber seine Art gehörte hier nun einmal nicht her, sondern in die Muggelwelt. "Aber ja, ich stimme dir soweit zu, dass wir uns gegenseitig unterdrücken. Das Geheimhaltungsabkommen kommt schließlich von überängstlichen Zauberern, die wegen ihrer Feigheit alle anderen zwingen, sich zu verstecken." Damit gab ich fast wortwörtlich die Meinung meines Vaters zu dem Ganzen wider, der damit natürlich Recht hatte. Dann brachte Wilson aber ein Argument, das mich kurz verstummen ließ, weil er damit schon irgendwie Recht hatte. "Granger ist eben eine Ausnahme", behauptete ich schließlich. "Und unsere Abstammung ist eben der große Unterschied! Sie entscheidet alles!" Ich schüttelte den Kopf. "Vielleicht kommt es dir nicht so vor, aber das liegt daran, dass du eben kein Teil von dem Ganzen bist. Wegen meiner Abstammung habe ich Zugang zu unglaublich viel Wissen und Macht, den du nie erlangen wirst. Über meine Familie kann ich nach meinem Abschluss Zugang zu jedem Posten erhalten, den ich möchte oder den meine Familie für notwendig hält. Ich kenne Zaubersprüche und Magiearten, von denen du nur träumen kannst, und noch viel mehr liegt in den Bibliotheken meiner Familie verborgen. Ich werde mir nie Sorgen über meine Finanzen machen müssen, und ich weiß immer, wohin ich gehöre." Ich sah Wilson eindringlich an. "Verstehst du nicht? Du bist in dieser Welt nur ein Gast, aber du wirst nie dazugehören. In der Muggelwelt ginge es dir vermutlich wesentlich besser."

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Leerstehende Klassenzimmer" geschrieben. 15.05.2026

      Leider wollte Wilson es einfach nicht einsehen. Seine Erwiderung klang vollkommen absurd. Nett, ja, aber absurd. "Und wie soll das funktionieren, wenn wir uns vor den Muggeln verstecken, weil die sonst auf so Ideen kommen, wie uns zu verbrennen?", gab ich verärgert zurück. "Die einzige Möglichkeit, den Muggeln zu helfen, ist es, sie zu unterdrücken. Sonst versuchen sie es umgekehrt. Und aus lauter Angst davor unterdrücken wir uns jetzt selbst." Dass Wilson aber auch so verbohrt sein musste! Seine nächsten Worte trafen mich aus irgendeinem Grund, obwohl er Recht hatte. Genau das hatte ich schließlich gemeint. "Nun... ja", gab ich zu. "Ich hatte eben nicht damit gerechnet", verteidigte ich mich dann. "Es ist ja nicht gerade so, dass ihr für eure großartigen Fähigkeiten und Taten bekannt seid." Eigentlich sollte ich mich vor ihm wirklich nicht verteidigen müssen, aber trotzdem hatte ich das Bedürfnis dazu.

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Leerstehende Klassenzimmer" geschrieben. 15.05.2026

      "Also würdest du es weiter versuchen, auch wenn die Person das gar nicht möchte", stellte ich fest. "Und vielleicht auch der Meinung ist, gar keine Hilfe zu brauchen. So wie Spiderman." Ich wartete Wilsons Antwort gar nicht ab, sondern sprach gleich weiter. "Weil das nämlich genau das ist, was wir Slytherins tun. Wir wissen, dass wir stärker sind als Muggel, und dass es für diese besser wäre, wenn wir die Herrschaft übernehmen, statt uns an dieses Geheimhaltungsabkommen zu halten. Wenn die Muggel von Zauberern beherrscht würden, anstatt dass wir uns vor ihnen verstecken, müssten sie sich zum Beispiel nicht mehr gegenseitig aufschneiden." Triumphierend sah ich Wilson an. Ich war mir nicht sicher, wieso es mir plötzlich wichtig war, dass er diesen Punkt einsah und mir zustimmte. Bei meinen letzten Worten hätte ich mir allerdings gewünscht, dass er nicht so einfach zustimmte, auch wenn es vollkommen absurd war. Ein Teil von mir wünschte sich, ich könnte meine Worte zurücknehmen. "Nun ja, zumindest bist du in Arithmantik nicht so schlecht, wie ich befürchtet hatte", sagte ich stattdessen.

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Leerstehende Klassenzimmer" geschrieben. 15.05.2026

      Wilson wurde plötzlich vorsichtig, und sein Blick war wachsam. Er wirkte nicht mehr ganz so offen wie bisher, und ich war mir nicht sicher, ob mir diese Veränderung gefiel. "Und wenn diese Person nicht möchte, dass du ihr hilfst, obwohl sie offensichtlich Hilfe braucht? Was tust du dann?", hakte ich nach. Seine Worte erinnerten mich unwillkürlich an unser letztes Zusammentreffen. Hatte er mich etwa so gesehen, als jemanden, der am Boden lag, und seine Hilfe benötigte? Die Vorstellung gefiel mir ganz und gar nicht. Trotzdem rang mir seine Haltung einen gewissen Respekt ab. Schlau war sie in seiner Position definitiv nicht, denn er hatte auch so schon genug Feinde, ohne dass er sich einmischte. Aber zumindest war er kein Feigling, und bisher hatte ich auch nicht den Eindruck gewonnen, dass er sich, wie so mancher Gryffindor, für Aufmerksamkeit und Effekthascherei in riskante Situationen stürzte, also schien er zumindest etwas zu überlegen, bevor er handelte. Als Wilson weitersprach, starrte ich ihn überrascht an und wusste erst nicht, was ich sagen sollte. Damit hätte ich nie gerechnet. Ich bezweifelte, dass irgendjemand so von mir dachte, wenn ich ehrlich war. In Slytherin waren wir schließlich nicht miteinander befreundet, weil wir die Gesellschaft der anderen so schätzten, sondern weil die Umstände und Familienzugehörigkeiten uns zusammen hielten. Wenn ich es recht überlegte, traf das eigentlich auf die ganze Reinblut-Gesellschaft zu. Sicher gab es angenehmere und weniger angenehmere Gesprächspartner, aber es war kein Hauptkriterium. Deswegen hatte ich mir auch nie die Mühe gemacht, mich irgendwie angenehm zu verhalten, solange es mir nicht anderweitig einen Vorteil brachte, und ich wusste, dass die Freundinnen, die ich hatte, mehr wegen meiner Familie und aus Angst vor mir meine Nähe suchten, als weil sie mich mochten. Dass Wilson nun so offen davon sprach, dass er die Gespräche mit mir schätzte, kam gänzlich unerwartet und löste ein seltsam warmes Gefühl in meiner Brust aus. Auch wenn das gänzlich falsch war. "Warum hätten wir uns auch unterhalten sollen", gab ich leise zurück, auch wenn ich diesen Moment eigentlich noch etwas bewahren wollte.

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Leerstehende Klassenzimmer" geschrieben. 15.05.2026

      Ich versuchte mir auszumalen, was Muggel wohl unter Reparieren verstanden, wenn es um Krankheiten und Verletzungen ging. Allerdings reichte meine Fantasie dafür nicht aus, und ich beschloss, dass es letztendlich auch keine Rolle spielte, ich würde mich von den Muggeln schließlich garantiert nicht aufschneiden lassen. Wilson konnte das ja gerne tun, wenn er Muggel so toll fand. Also zog ich nur eine Augenbraue hoch und erwiderte ansonsten nichts dazu, denn jeder Idiot würde merken müssen, wie absurd das alles klang. "Da gebe ich dir ausnahmsweise einmal Recht", erwiderte ich bei Wilsons Argument. "Es zeugt von Charakterschwäche und mangelndem Ehrgefühl, seine Stärke gegen Schwächere einzusetzen. Was soll das auch bringen? Umgekehrt sehe ich es nicht als Pflicht an, jemandem, der schwächer ist, zu helfen. Das ist schließlich nicht mein Problem." Ich hielt inne, weil mir etwas einfiel. "Also findest du es in Ordnung, wenn jemand, der stärker ist, den Schwächeren hilft, auch wenn diese nicht unbedingt danach gefragt haben, aber offensichtlich auf diese Hilfe angewiesen sind?", fragte ich lauernd. "So wie Spiderman und eure Polizisten?" Vielleicht kamen Wilson und ich ja doch auf einen grünen Zweig, allerdings bezweifelte ich, dass er mit mir in dieser Hinsicht wirklich einer Meinung sein wollen würde. "Glaubst du etwa ich?", gab ich schnippisch zurück. Ich wusste ja selbst nicht, wieso ich dieses Gespräch hier führte. Vielleicht, weil es das erste richtige Gespräch seit einer ganzen Weile war. Salome und Violet waren zu feige, um etwas anders zu tun, als mir in allem zuzustimmen, und nach der Sache mit Draco hatte ich außer ihnen nicht mehr wirklich irgendwelche Freunde. Aileen war mit ihrem eigenen Kram beschäftigt, und von Jonathan hielt ich mich lieber fern.

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Leerstehende Klassenzimmer" geschrieben. 02.05.2026

      "Nicht faszinierend. Lächerlich ungenügend", widersprach ich Wilson. Ein Leben ohne Magie musste wirklich schrecklich sein. Als Wilson mir schilderte, worum es sich bei einer Operation handelte, weiteten sich meine Augen. "Ihr Muggel schneidet einander auf? Das ist einfach nur barbarisch. Wie soll das denn helfen?" Kein Wunder, dass die Todesser der Meinung waren, dass die Muggel zu ihrem eigenen Wohl beherrscht gehörten, wenn sie solche Dinge trieben. "Tja, der Grüne Kobold hat sich eben weiter entwickelt", blieb ich stur bei meiner Meinung. "Ist ja nicht seine Schuld, wenn alle anderen lieber rückständig bleiben wollen. Da gilt nun mal das Recht des Stärkeren." Sollten die anderen Muggel halt auch ein Serum entwickeln, nach allem, was Wilson bisher erzählt hatte, konnte das kaum schaden. "Vielleicht hat die Person ja ein Recht darauf, keine Hilfe zu wollen?", gab ich unwirsch zurück. "Und überhaupt, was bildet sich Spiderman eigentlich ein, wissen zu wollen, was für andere gut ist und was nicht?" Ich fand es interessant, dass Wilson Magie als übernatürliche Kraft bezeichnete, wo sie doch absolut natürlich war - es bekam sie nur nicht jeder. "Also sind sie ziemlich unnütz", stellte ich fest. "Und auch in der wirklichen Welt haben sie gegen Zauberer und Hexen keine Chance." Immerhin entschuldigte sich Wilson sofort für sein Fehlverhalten, setzte dann aber trotzdem noch einmal nach. "Natürlich gibt es ein Richtig und Falsch!", widersprach ich ihm. "Und du hast mich bisher auch nicht widerlegt." Ich hob trotzig das Kinn. "Und das, obwohl du einen unfairen Vorteil hast, weil du alle anderen Comics gelesen hast, und ich nur einen."

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Leerstehende Klassenzimmer" geschrieben. 02.05.2026

      "Ihr lasst das von selber heilen?" Ich rümpfte die Nase. "Wie primitiv und umständlich." Ich konnte mir gar nicht vorstellen, wie lange das dauern mochte. Ich selbst hatte mir noch nie einen Knochen gebrochen, aber Jonathan hatte ab und zu Brüche und war dann immer zu Onkel Leigh und Tante Maida gegangen, um sie heilen zu lassen, was ich ein paar mal mitbekommen hatte. "Was bedeutet es, zu operieren?" Ich wusste auch nicht, was eine Grundschule sein sollte, aber da fragte ich nicht nach, denn vermutlich war das einfach das Wort für eine Muggelschule. "Diese Schurken werden ja nicht ohne Grund solche Dinge tun", widersprach ich ihm. "In einer perfekten Welt wäre das schließlich nicht nötig. Also muss es vorher schon etwas gegeben haben, was nicht in Ordnung war." Bei meinen Eltern war es ja auch so gewesen, wenn alles bereits in Ordnung gewesen wäre, hätten sie keine Todesser werden müssen, um die Dinge gerade zu rücken. "Also haben sie etwas Schlimmes durchgemacht", warf ich ein. "Und ihnen hat niemand geholfen. Warum sollten sie jetzt also Rücksicht auf andere nehmen? Spiderman ist wohl einfach zu spät dran." Ich grinste. "Was auch typisch Gryffindor ist." Ich schüttelte den Kopf. "Also in diesem Comic hier nehmen diese Polizisten nur Leute gefangen und sperren sie ein. Und das kriegen sie auch nur hin, weil Spiderman die Arbeit für sie übernimmt. Die Polizisten sind bestenfalls unnütz." Bei Wilsons Unterstellung wurde mein Gesicht finster. "Wer sagt denn, dass ich mich dafür interessiere! Ich wollte dir nur beweisen, dass du Unrecht hast. Was ich hiermit ja auch getan habe." Als ob ich mich für irgendetwas von den Muggeln interessieren würde!

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Leerstehende Klassenzimmer" geschrieben. 02.05.2026

      "Ja, hast du, aber was wird dann gemacht?", fragte ich ungeduldig. "Ohne Magie können Muggel den Knochen ja nicht wieder zusammenfügen oder nachwachsen lassen." Es erschien mir reichlich sinnlos, einen Schaden anzuschauen, den man nicht beheben konnte. Eigentlich hatte ich nicht vorgehabt, groß mit Wilson zu diskutieren, aber seine Meinung war nun einmal einfach falsch! "Er versucht aber nicht, diese Not richtig zu lösen", widersprach ich ihm. "Er fängt Verbrecher und liefert sie diesen Muggel-Auroren aus. Er kümmert sich aber nicht darum, was die Verbrecher eigentlich wollen, ob sie nicht vielleicht sogar Recht haben, und ob diese Auroren nicht sogar genauso schlimme Verbrecher sind, nur dass ihre Taten erlaubt sind. Oder wieso dürfen die Leute angreifen, sonst aber niemand?" Ich erwiderte Wilsons forschenden Blick mit einem wütenden Funkeln. "Ja. Na und? Deswegen hatte ich ihn doch mitgenommen!" Ich konnte nicht ganz verhindern, so zu klingen, als wollte ich mich rechtfertigen.

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Leerstehende Klassenzimmer" geschrieben. 29.04.2026

      "Was für Technik denn?", fragte ich mit gerümpfter Nase und eher rhetorisch. Ich konnte mir nichts vorstellen, was Magie auch nur annähernd ersetzen konnte, gerade im medizinischen Bereich. Muggel waren wirklich erbärmliche Geschöpfe. Als ich gerade gehen wollte, hielt mich Wilson zurück. "Oh. Ja." Ich griff in meine Tasche und zog den Comic heraus. Ich war erleichtert, ihn auf diese doch recht einfache Art wieder loszuwerden, ohne dass ihn jemand bei mir entdeckt hatte, aber irgendwie auch enttäuscht. Immerhin war der Comic eine gute Ablenkung gewesen. "Ich hatte übrigens Recht", verkündete ich und ließ den Comic vor Wilson auf den Tisch fallen. "Spiderman ist ein Idiot und kein Held. Er verhält sich wie ein typischer Gryffindor: Stürzt sich in Gefahren, ohne zu überprüfen, ob er überhaupt die Fähigkeiten hat, diese zu bewältigen, und ob sein Einschreiten nicht alles nur noch verschlimmert. Und anstatt dass er sich um das System kümmert, das dafür sorgt, dass Leute ungehindert Verbrechen begehen können, kümmert er sich nur um einzelne Verbrecher und vertraut weiter auf eben dieses System. Während der Grüne Kobold alles grundlegend ändern will."

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Leerstehende Klassenzimmer" geschrieben. 28.04.2026

      "So eine Geburt muss für euch Muggel ja wirklich gruselig sein", bemerkte ich, während ich mir vorstellte, wie das Ganze wohl ohne Magie wäre, die verlorenes Blut ersetzen, Wunden heilen und Krankheiten beseitigen konnte. "Was machen denn eure Heiler überhaupt ohne Magie?" Ich konnte mir nicht vorstellen, welches Fachwissen da noch weiterhelfen konnte. Wilson schien es nicht darauf anzulegen, Mitleid für den Tod seiner Eltern zu erhalten, was nach dem letzten Jahr mit Draco, der wegen jeder Kleinigkeit eine riesige Show abzog, sehr erfrischend war. Von mir hätte er allerdings auch keines erhalten, leicht hatte es schließlich niemand im Leben, und Mitleid würde seine Eltern auch nicht wieder zurückbringen. Wilson bekam die Berechnung für mich tatsächlich ganz gut hin, er würde also glücklicherweise kein riesiger Klotz am Bein sein. Ich hatte also keinen Grund, mich zu beschweren, wollte aber auch nicht länger bleiben als nötig, und es gab bald Abendessen. "Gut, dann sind wir für heute fertig", beschloss ich also und begann, meine Sachen einzupacken.

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Leerstehende Klassenzimmer" geschrieben. 28.04.2026

      "Das klingt jetzt nicht weniger umständlich", kommentierte ich, dann fiel mir etwas ein. "Ach, stimmt ja. Ihr könnt nicht apparieren, richtig?" Wie anstrengend so ein Muggelleben klang. Ich starrte Wilson irritiert an. "Wieso sollte eine Geburt denn im Krankenhaus stattfinden?", fragte ich. "Das ist doch nichts, was die Hauselfen nicht mit ihrer Hausmagie bewältigen können. Und die meisten Zauberer und Hexen auch." Das St. Mungos war schließlich für magische Krankheiten und Unfälle gedacht, nicht für vollkommen natürliche Prozesse. Aber selbst dabei brauchten Muggel offenbar Hilfe. Ich hielt inne, als Wilson plötzlich die Todesdaten seiner beiden Eltern diktierte. Ich kannte es ja schon, dass aufgrund des letzten Krieges einige Klassenkameraden einen, sehr selten auch zwei Elternteile verloren hatten. Aber der Krieg hatte die Muggel ja kaum betroffen, deswegen hatte ich damit nun wirklich nicht gerechnet. Und nach einem kurzen überprüfenden Blick bestätigte sich mir auch, dass Wilsons Mutter einen Tag nach seiner Geburt gestorben war. Deswegen gingen Muggel dafür wohl ins Krankenhaus, auch wenn es wohl nicht viel gebracht hatte. Ich nickte stumm und schrieb die Daten auf. Wilson klang nicht anders als sonst, und ich wusste nicht, wie ich darauf reagieren sollte, auch wenn es natürlich Fragen aufwarf. Aber die würden sich zum Teil dann klären, wenn wir die wichtigen Beziehungen durchgingen, was wir ja nicht mehr heute tun mussten. Ich räusperte mich. "Also, dann haben wir jetzt für den Anfang genug. Wenn ich jetzt die Daten von dir und deinen Eltern zusammen nehme..." Ich begann, ihm den ersten Teil seiner Geburtsrechnung vorzulegen und war in dem Moment ganz froh, mich darauf fokussieren zu können und ansonsten nicht weiter über Wilson nachdenken zu müssen.

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Leerstehende Klassenzimmer" geschrieben. 27.04.2026

      "Wir haben keine Mathematik als gesondertes Fach", erinnerte ich Wilson. Natürlich hatte ich aber die Grundlagen im Heimunterricht vor Hogwarts gelernt, und bei Arithmantik vertieft, wie die meisten. Bei Wilsons Erklärung runzelte ich die Stirn. "Klingt sehr umständlich. Die Wagen fahren also durch die Gegend, sammeln alle Kranken ein und fahren sie dann ins Krankenhaus? Wieso kommen die nicht selbst dahin?" Ich nickte bestätigend. "Ja, wo denn auch sonst?" Sicher nicht im St. Mungos. Offenbar hatte Jaydens Namen denselben Hintergrund wie meiner, nur dass bei ihm bei einem Namen aufgehört wurde. "Tyson Montigue Galahad Beaufort und Jocelyn Lilian Alfreda Beaufort, geborene Macmillan", zählte ich dann die Namen meiner Eltern auf. Dann fragte ich noch die Geburtsnamen von Wilsons Eltern ab und nannte die der meinen. "Sie leben beide noch, also gibt es keine Sterbedaten", fügte ich sachlich hinzu.

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Leerstehende Klassenzimmer" geschrieben. 27.04.2026

      "Gut zu wissen, dass du immerhin ein wenig rechnen kannst", stellte ich trocken fest auf Wilsons Bemerkung hin. Für unsere Aufgabe war das schließlich eine wichtige Fähigkeit. Ich schrieb mir die Daten auf, die er mir nannte, und hielt dabei kurz inne. "Was ist ein Krankenwagen?", fragte ich nach. Vermutlich wieder ein seltsames Muggelding. Vielleicht fuhren sie ihre Kranken ja damit durch die Gegend, um sie aufzumuntern? Und Schwangere offenbar auch. "Ich bin im Beaufort Manor geboren", fuhr ich dann fort und nannte die genaue Uhrzeit. "Namen deiner Eltern?"

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Leerstehende Klassenzimmer" geschrieben. 27.04.2026

      Ich schrieb Wilsons Namen und sein Geburtsdatum auf und verzichtete bei seiner Gegenfrage sogar auf den Hinweis, dass er das auch nachschlagen könnte. Im Gegensatz zu seiner Familie stand meine nämlich mit sämtlichen Namen, Geburts- und Sterbedaten in den Bibliotheksbüchern. "Salome Jocelyn Lilian Beaufort, geboren am 16. November 1979", antwortete ich ihm. "Wo bist du geboren, und zu welcher Uhrzeit?" Hier waren die Daten noch sehr einfach, schwieriger würde es werden, wenn es darum ging, den sozialen Hintergrund, die Religion und den Gesundheitszustand abzufragen, die bei einer ordentlichen arithmantischen Berechnung für eine andere Person ebenfalls mit einbezogen werden mussten. Ich wusste nicht, wie weit Professor Vektor das alles haben wollte, aber ich wollte meine Aufgabe gut machen, und nachdem Wilson auf dem persönlichen Austausch bestand, konnte ich die Gelegenheit zumindest nutzen, alles abzufragen, was ging.

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Leerstehende Klassenzimmer" geschrieben. 26.04.2026

      Ich war fest davon ausgegangen, dass Wilson nun klein beigeben würde. Stattdessen blieb er bei seiner Einstellung, und seine Entschlossenheit rang mir widerwillig etwas Respekt ab. Und immerhin würde ich auf diese Weise weniger Zeit bei den Leuten aus meinem Haus verbringen müssen, die mich entweder nervten oder, dank Draco, abschätzig beobachteten. "Na schön", brummte ich und ließ mich wenig elegant auf einen Stuhl fallen. "Wenn du unbedingt willst." Ich holte mir das Pergamentstück zurück und griff nach der Feder. "Also: Vollständiger Name und Geburtsdatum?"

    • Salome Beaufort hat einen neuen Beitrag "Leerstehende Klassenzimmer" geschrieben. 26.04.2026

      "Ja, habe ich", gab ich unumwunden zu. Von jemandem wie Wilson hatte ich keine sonderliche Arbeitsmoral erwartet. Noch dazu in einem Fach wie Arithmantik, das wirklich schwierig war. Aber er schien stur bleiben zu wollen. Genervt funkelte ich ihn an. "Wieso sollte ich mehr Zeit mit dir als unbedingt nötig verbringen wollen? Menschen wie ich und Menschen wie du verbringen keine Zeit zusammen, wir arbeiten nicht zusammen, und wir unterhalten uns nicht." Letzteres sagte ich mit deutlicher Vehemenz, als könnte ich unsere letzte Unterhalten so rückgängig machen. Ich schob das Pergament wieder zu ihm hin. "Also schreib jetzt endlich alles auf, damit wir dieses Treffen hinter uns bringen können."

Empfänger
Salome Beaufort
Betreff:


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