Name: Emily Adams Alter: 16 Geburtstag: 08.03.1979 Avatar: Mitsou Jung Aussehen: Emily hat lange dunkelblonde Haare mit leichten Wellen, grüne Augen und ein breites, strahlendes Lächeln. Sie ist schlank und trainiert mit schönen weiblichen Rundungen bei ungefähr 1.70m. Am liebsten trägt sie helle und schicke Kleidung, die gleichzeitig möglichst bequem ist.
Charakter: Emily ist sehr fröhlich und harmoniesüchtig, sie versucht immer, zwischen allen zu vermitteln, und tritt entsprechend diplomatisch auf. Sie möchte jeden Streit in ihrer Umgebung so lösen, dass alle zufrieden sind. Sie ist gut darin, sich in andere hineinzuversetzen und kümmert sich gerne um andere, ist sehr lebhaft und kontaktfreudig. Außerdem ist sie ungern alleine und ihre größte Angst ist es, jemanden zu verlieren, der ihr wichtig ist. Sie umgibt sich gerne mit vielen Freundinnen, mit denen sie viel lacht und herumalbert. Sie versucht, bei allem etwas Positives zu finden und sich von nichts irgendwie runterziehen zu lassen. In ihren Bemühungen, allen zu helfen und für sie da zu sein, vergisst sie oft sich selbst. Außerdem kann sie nicht gut damit umgehen, wenn jemand schlecht auf sie zu sprechen oder sauer ist, weswegen sie öfter zu wenig Rücksicht auf ihre eigenen Gefühle nimmt in dem Versuch, eben das zu vermeiden. Sie hat aber auch eine große innere Stärke, die sie mit widrigen Umständen gut zurecht kommen lässt, weil sie fest daran glaubt, dass alles sich zum Besseren wenden wird. Cedrics Tod hat sie ziemlich erschüttert und ihre Verlustängste noch einmal verstärkt, weswegen sie aktuell etwas zu kämpfen hat. Sie sucht allerdings nach Möglichkeiten, konstruktiv mit ihren Ängsten umzugehen, ist aber dementsprechend zur Zeit ernsthafter als üblich. Ihre Mutter vermisst sie seit deren Tod sehr und sie versucht, so viel wie möglich über Muggel zu lernen, um ihr dadurch nahe zu sein. Sie ist außerdem sehr fleißig, da ihr gute Noten ebenso wichtig sind wie ihre Vorbildfunktion. Zudem hat sie eine etwas perfektionistische Ader, die besonders bei ihrer Schularbeit zum Vorschein kommt, aber auch ihre Freunde ab und zu etwas leiden lässt. Sie bemüht sich aber, sich so weit unter Kontrolle zu halten, dass sie damit niemanden nervt.
Blutstatus: Halbblut Familie: Ihr Vater ist Halbblut (Mutter Halbblut, Vater aus einer reinblütigen Familie, die nicht zu den Unantastbaren gehört), ihre Mutter war eine Muggel. Ihre Mutter ist bei einem Autounfall umgekommen, als Emily sechs Jahre alt war. Somit ist sie von ihrem Vater aufgezogen worden und war, als ihr Brief aus Hogwarts kam, mehr mit der Zaubererwelt vertraut als mit der Muggelwelt. Zu ihrem Vater hat sie ein enges und liebevolles Verhältnis. Ihr Vater arbeitet im Ministerium.
Haustier: Eine Zwergohreule namens Pip Hobbies: Sie macht einiges an Sport (Laufen, Fliegen, Schwimmen) und ist gerne mit ihren Freunden unterwegs. Berufswunsch: Sie wollte eigentlich später im Ministerium arbeiten, um die Beziehungen zwischen Muggeln und Zauberern zu verbessern. Durch das aktuelle Vorgehen des Ministeriums hinterfragt sie diesen Wunsch allerdings, und sucht stattdessen nach anderen Möglichkeiten, ihren Traum zu verwirklichen.
Zauberstab: Eschenholz, Einhornhaar, 10,5 Zoll, recht flexibel Patronus: (erst ab der sechsten Klasse) Delfin, kann sie noch nicht Irrwicht: Ihr toter Vater und ihre toten Freundinnen, abwechselnd
Haus: Hufflepuff Jahrgang: 6. Posten / Beruf: Vertrauensschülerin Quidditch: Schaut sie sehr gerne, spielt aber nicht selbst.
Lieblingsfach: Muggelkunde, Wahrsagen Hassfach: Sie versucht, jedem Fach etwas Positives abzugewinnen, also keins. Wahlfächer: Muggelkunde, Wahrsagen, Alte Runen
Freunde: Sie hat einige Freundinnen. Feinde: Eigentlich niemand, auch wenn sie sich mit den Slytherins schwer tut, aber sie versucht, auch zu diesen ein gutes Verhältnis aufzubauen.
Wichtige Ereignisse der Vergangenheit: Der Tod ihrer Mutter. Was passiert mit dem Charakter, sollte er gelöscht werden? (nur bei OCs): Sie würde ein Austauschjahr an einer Muggelschule machen und danach privat weiter unterrichtet werden.
Geschlecht
keine Angabe
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Eberkopf" geschrieben. 26.04.2026
Ich war erleichtert, als die Stimmung sich wandelte und deutlich produktiver wurde. Was Zacharias Problem heute war, verstand ich nicht so ganz, und ich konnte nachvollziehen, dass die anderen genervt waren. Dennoch warf ich den Zwillingen bei ihren Worten einen ermahnenden Blick zu, denn die Androhung von körperlicher Gewalt war deswegen noch lange nicht in Ordnung. Ich war tatsächlich einer Meinung mit Hermine, dass, wenn wir einen solchen Unterricht abhalten wollten, dieser Vorrang haben musste und mindestens einmal die Woche stattfinden sollte. Also nickte ich bekräftigend, hielt mich aber lieber weiterhin zurück.
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Eberkopf" geschrieben. 25.04.2026
Als Hermine Du-weißt-schon-wers Namen aussprach, zuckte ich heftig zusammen. Bisher hatte ich das nur bei Dumbledore erlebt, und dass er sich das traute, war nicht weiter verwunderlich. Als das Gespräch eine unschöne Wendung nahm, tat es ihr Harry allerdings gleich, und wieder konnte ich ein Zucken nicht verhindern. Allerdings war ich gleich darauf viel zu sehr von dem Gespräch eingenommen, das Zacharias auf sehr grobe Art angestoßen hatte. Als es um Cedric ging, biss ich mir auf die Lippe, um nicht selbst mit einer Antwort herauszuplatzen, die ich vermutlich bereuen würde. Ich wollte definitiv nicht wissen, was genau passiert war, mir reichten Dumbledores Aufführungen vom letzten Jahr. Zacharias kam mir in diesem Moment geradezu sensationsheischend vor, was in diesem Kontext absolut unangebracht war. Zum Glück konnte Harry sich gut selbst verteidigen. Dann schaltete sich Susan ein, und bei ihrer Frage weiteten sich meine Augen. Gespannt sah ich zu Harry zurück. Wenn das wirklich stimmte, war das eine beachtliche Leistung. Vermutlich konnte nicht einmal all unsere Lehrer einen gestaltlichen Patronus zustande bringen.
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Eberkopf" geschrieben. 01.03.2026
Schließlich wurde es still, und Hermine Granger, die mit mir Vertrauensschülerin war, ergriff das Wort. Während sie sprach, sah ich mich um, und entdeckte neben ihr noch Susan Bones, die ebenfalls Vertrauensschülerin war. Es beruhigte mich, nicht die Einzige zu sein, die trotz dieses Amtes gegen den expliziten Willen einer Lehrerin verstieß. Grundsätzlich konnte ich dem, was Hermine sagte, zustimmen, und da war ich nicht die Einzige. Ich schmunzelte bei Freds Ausruf, hörte dann aber weiter zu.
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Eberkopf" geschrieben. 06.02.2026
Timeskip zum Hogsmeade-Wochenende
Claire hatte mir von dem geheimen Treffen erzählt, dass im Eberkopf stattfinden sollte. Mein erster Instinkt war, jede Beteiligung an diesem Vorhaben rundherum abzulehnen. Aber dann hatte ich weiter darüber nachgedacht und mit Claire geredet, und zudem herausgefunden, dass es streng genommen nicht gegen die Regeln verstieß, auch wenn Umbridge sicher nicht begeistert sein würde. Und immer wieder waren mir die Worte meiner Therapeutin durch den Kopf gegangen, die mich ermutigt hätte, mich meinen Ängsten zu stellen und aktiv zu werden. Wenn ich Verteidigung lernen könnte, richtig lernen, dann konnte ich meinen Vater und meine Freundinnen beschützen und müsste vielleicht nicht mehr ständig Angst um sie haben. Und von wem konnte ich das wohl besser lernen als von Harry Potter? Schließlich hatte ich Claire mitgeteilt, dass ich dabei war, und jetzt befanden wir uns inmitten einer Traube von Leuten, die sich durch die Tür des Eberkopfes drängten. Ich entdeckte Fred ganz vorne, was keine sonderliche Überraschung war. Ohne recht zu wissen, wieso, zog ich den Kopf ein, als er anfing, die Menge zu zählen, um Butterbier zu bestellen, damit er mein Gesicht nicht sah. Als er dann allerdings Getränke verteilte und Geld einsammelte, kam ich nicht mehr drum herum. "Hey", begrüßte ich ihn nur und folgte dann schnell Claire zum Tisch, an dem Harry mit seinen Freunden bereits wartete.
Emily meldet sich ebenfalls für die DA an. Normalerweise würde sie bei einem derartigen Regelbruch nicht mitmachen, doch hat sich ihre Perspektive ziemlich verschoben, seitdem Umbridge gedroht hat, ihren Vater feuern zu lassen. Sie kennt Harry zwar nicht persönlich, ist jedoch zu dem Schluss gekommen, dass etwas faul sein muss, wenn das Ministerium so vehement versucht, ihn zu diskreditieren und sogar einfache Nachfragen zu verhindern. Außerdem war sie mit Cedric befreundet und sein Tod hat bei ihr ihre Verlustängste deutlich verschlimmert. Ihr Therapeut hat ihr geraten, sich von ihren Ängsten nicht beherrschen zu lassen, sondern aktiv zu werden, und sie selbst hat ebenfalls ein starkes Bedürfnis danach, etwas zu unternehmen. Als ihr ihre beste Freundin Claire also von der DA erzählt, beschließt sie nach einigem Überlegen schließlich, dabei zu sein.
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Abkürzungen" geschrieben. 05.01.2026
Als Fred lachte, konnte ich mein eigenes Lächeln auch nicht mehr unterdrücken. "Ganz sicher", bestätigte ich ihm schmunzelnd. "Immerhin gibst du mir mal in einem Punkt Recht", stellte ich amüsiert fest, und konnte auf seine folgende Aussage dann nur noch die Augen verdrehen. Dann machte er mich allerdings auf die Uhrzeit aufmerksam. Ich warf einen Blick auf meine Armbanduhr, und wurde blass. "Oh nein, ich muss los!", stellte ich geschockt fest. Ich wandte mich zum Ausgang dieser seltsamen Abkürzung um, drehte mich dann aber wieder zu Fred zurück. "Danke auf jeden Fall. Es hat gut getan, mit dir darüber zu reden", stellte ich fest. "Bis dann." Damit drehte ich mich nun wirklich um und machte mich in meinem schnellsten Laufschritt auf dem Weg zu meiner nächsten Stunde, denn sonst würde ich tatsächlich zum ersten Mal in meinem Leben zu spät kommen.
-> Eberkopf
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Abkürzungen" geschrieben. 05.01.2026
"Du weißt genau, dass ich das nicht gemeint habe!", schimpfte ich bei Freds Alternativvorschlägen. "Und außerdem, Pink ist eine sehr schöne Farbe und kann nichts dafür, dass Professor Umbridge ebenfalls Gefallen an ihr gefunden hat." Erst jetzt fiel mir auf, wie Fred mich ansah, und mir wurde bewusst, dass er das absichtlich gemacht hatte, um mich zu ärgern. Mal wieder. "Sei froh, dass ich weiß, dass du das nicht ernst meinst, sonst müsste ich dir jetzt Punkte für diese Beleidigungen abziehen", fügte ich deswegen an, lächelte dabei aber ergeben. So richtig böse sein konnte ich Fred für seine Scherze nicht, auch wenn sie nicht ganz mein Humor waren.
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Abkürzungen" geschrieben. 05.01.2026
Ich nickte und ließ das Thema damit fallen. Leider konnte ich genug von Freds Gesichtsausdruck erkennen, um zu wissen, dass er mich wohl durchschaut hatte. Dass er mich als Dame bezeichnete, während er so offensichtlich belustigt war, half mir nicht gerade. Aber dann wurde er wieder ernst, und ich entspannte mich wieder etwas. Auf seine Worte hin nickte ich. "Ja, in der Hinsicht hattest du wohl Recht", gab ich offen zu. "Also werde ich in Zukunft aufpassen." Zumindest würde ich sie nicht mehr offen hinterfragen, denn auch wenn mein Vater mich dazu ermutigt hatte, wollte ich nicht sinnlos seine Stelle riskieren. Es musste auch noch eine andere Möglichkeit geben, etwas zu tun. Freds Vorschlag kam dafür allerdings nicht in Frage, und dementsprechend schüttelte ich den Kopf. "Das wird nicht passieren, aber danke. Und ja, vielleicht hat sie es verdient, aber trotzdem. Und bitte nenn sie auch nicht Kröte." Ich fühlte mich sichtlich unwohl, wenn andere beleidigt wurden, und mochten sie es noch so sehr verdient haben.
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Abkürzungen" geschrieben. 05.01.2026
Fred schien nicht darüber reden zu wollen, was für mich in Ordnung war. Dennoch wollte ich das Ganze nicht einfach so stehen lassen. "Wenn du mal drüber reden willst, mir wurde gesagt, ich kann gut zuhören", bot ich ihm also mit einem sanften Lächeln an. Als er so offensichtlich andeutete, dass er seinen Vater belauscht hatte, musste ich schmunzeln, auch wenn ich das eigentlich nicht gutheißen konnte. "Zufällig, sicher doch." Freds Kompliment hätte mich wohl verlegen gemacht, hätte er es in seinem üblich schelmischen Tonfall von sich gegeben. Aber er klang genauso verärgert wie ich, und damit konnte ich es deutlich leichter übergehen. Dafür brauchte ich dann bei seinem nächsten Kommentar, den er tatsächlich wieder deutlich weniger ernst von sich gab, einen Moment, bis ich begriff, dass er wohl von mir sprach. Mit etwas Verspätung wurde ich rot und hoffte, dass er das bei den schlechten Lichtverhältnissen nicht bemerkte. "Ähm, ja. Darin bist du wohl wirklich gut", sagte ich nur dazu, weil mein Gehirn gerade keine schlagfertigere Entgegnung ausspucken wollte.
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Abkürzungen" geschrieben. 04.01.2026
Freds Worte und seine Haltung verrieten mir, dass er aus Erfahrung sprach. "Es klingt so, als würdest du da aus Erfahrung sprechen", stellte ich vorsichtig fest. "Wenn ja, tut mir das sehr leid." Ich legte ihm sanft meine Hand auf den Arm. In dem engen Gang, der nur von Freds Zauberstab erleuchtet wurde, kam mir diese Geste jedoch fast schon zu intim vor, weswegen ich meine Hand schnell wieder sinken ließ. "Das alles hat dir dein Vater erzählt?", fragte ich überrascht und wunderte mich, dass mein Vater davon bisher nie etwas erwähnt hatte. Irgendetwas davon musste er doch auch mitbekommen, erst Recht, nachdem er eine Muggelfrau geheiratet hatte. Nach dem, wie sich Umbridge mir gegenüber verhalten hatte, fiel es mir nicht schwer, seine Geschichte zu glauben. "Das ist wirklich unglaublich unfair!", schimpfte ich aufgebracht. "Als ob irgendwer etwas für seine Herkunft kann!" Trotz allem schaffte Fred es erneut, mich zum Lächeln zu bringen. "Ach, anderen Kopfzerbrechen zu bereiten, ist deine Aufgabe?", fragte ich amüsiert nach.
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Abkürzungen" geschrieben. 04.01.2026
Kurz hatte ich den Eindruck, dass Fred meine Einstellung eher negativ bewertete. Doch bevor ich mich rechtfertigen konnte, redete er auch schon weiter und stellte klar, wie er es meinte. Ich lächelte froh. "Du klingt ziemlich pessimistisch", bemerkte ich dann sanft. Dafür, dass Fred so ein Scherzbold war, betrachtete er die Welt erstaunlich negativ. Bei Freds vermutlich eher rhetorischer Frage musste ich dennoch den Kopf schütteln. "Also, ich weiß natürlich, dass es vielen darum geht", korrigierte ich mich dann. "Bisher bin ich allerdings davon ausgegangen, dass es im Ministerium nicht so ist. Nicht, seit der Krieg vorbei ist." Allerdings wusste ich auch, dass es als weniger schlimm galt, ein Halbblut zu sein, als ein Blutverräter zu sein, also wusste Freds Familie wohl noch einmal mehr, wo der Blutstatus noch galt. "Wieso Umbridge?", hakte ich dann aber nach. "Bisher hat sie den Blutstatus doch nie erwähnt, oder?" Darum war es bei unserem Gespräch immerhin nicht gegangen, und im Unterricht hatte sie bei mir auch noch nichts dergleichen gesagt. Als Fred sich verbeugte, lachte ich leise. "Ein widerwilliges Kompliment, weil du mir damit ganz schön Kopfzerbrechen bereitest", erwiderte ich grinsend.
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Abkürzungen" geschrieben. 03.01.2026
Ich schüttelte entschlossen den Kopf. "Nein, das glaube ich nicht. Ganz im Gegenteil, vermutlich sind das nur einige wenige, aber weil sie so auffallen, wirkt es so, als gäbe es so viele von ihnen. Die meisten Menschen würden so etwas nicht tun." Ich glaubte fest an das Gute in Menschen. Was Fred so erzählte, warf allerdings ein ganz neues Licht auf das von mir bisher eigentlich sehr geschätzte Ministerium. "Wirklich?", fragte ich geschockt. "Wieso? Nur wegen seinem Blutstatus?" Ich hatte gedacht, das würde zumindest in Behörden keine Rolle mehr spielen. Freds folgende Worte weckten ein Stück weit wieder den Trotz und die Empörung in mir, die ich nach dem Gespräch mit Umbridge empfunden hatte. Und als seine Augen dann so schalkhaft aufblitzten und er mich angrinste, verstand ich auch deutlich besser, wieso so viele Mädchen für Fred schwärmten. "Ja, dass du beim Ärger machen schwer zu erwischen bist, davon kann ich ja ein Lied singen", gab ich schmunzelnd zu.
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Abkürzungen" geschrieben. 03.01.2026
Ich nickte bestätigend. Die Abteilung kannte ich, da ich mich in meiner Berufsberatung bereits ausführlich mit sämtlichen Abteilungen des Ministeriums auseinander gesetzt hatte, die etwas mit Muggeln zu tun hatte. Professor McGonagall hatte damals allerdings bereits angemerkt, dass diese Abteilung äußerst klein war und vermutlich über kein weiteres Stellenkontingent verfügte. "Es ist wirklich schrecklich, dass es Menschen gibt, die so etwas tun", meinte ich zu Freds Erläuterung. Bei Fred klang es so, als hätte sein Fred im Ministerium einen ziemlich schweren Stand, was auch seine Einstellung zu diesem noch einmal mehr erklärte. Als Fred mehr über seinen Dad erzählte, musste ich lächeln. "Klingt sehr sympathisch", stellte ich fest. Leider war es keine weit verbreitete Einstellung unter Zauberern. Die meisten hielten sich für den Muggeln überlegen und setzten sich nicht damit auseinander, wie genial die Muggel ihre Magielosigkeit ausgeglichen hatten. Freds Einstellung gegenüber Umbridge löste Bewunderung und Besorgnis gleichermaßen bei mir aus. "Hast du denn keine Angst, dass dein Vater deinetwegen Ärger bekommt?", fragte ich nach. Zwar hatte mein Vater mir ebenfalls versichert, ich solle mich seinetwegen nicht einschüchtern lassen, ich konnte meine Sorge aber nicht so einfach abschütteln.
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Abkürzungen" geschrieben. 03.01.2026
Ich erwiderte Freds Lächeln, und für einen Augenblick fühlte sich alles halb so schlimm an. "Dein Dad arbeitet im Ministerium?", wiederholte ich überrascht. So, wie er über die Leute im Ministerium geredet hatte, hätte ich das nie gedacht. "In welcher Abteilung denn?" Ich fragte mich auch, was er wohl von Freds Verhalten und seinen Plänen mit dem Scherzartikelladen hielt, beschloss aber, das lieber nicht laut auszusprechen. Nicht, dass ich damit bei Fred ein unangenehmes Thema traf. Es gab Umbridges Warnung vor einem Umgang mit Fred auch noch einmal eine neue Dimension. Vielleicht hatte sie gar nicht ihn selbst gemeint, sondern die Weasleys generell. "Dann solltest du wohl auch aufpassen. Sie scheint dich ja schon im Visier zu haben", stellte ich besorgt fest.
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Abkürzungen" geschrieben. 03.01.2026
"Das werde ich mir merken", meinte ich lächelnd. Ich war zwar eigentlich nie zu spät dran, weil ich mich immer frühzeitig auf den Weg machte und meist als eine der Ersten im Unterricht war, aber das Wissen um diesen Gang würde sicherlich nicht schaden. Auch wenn ich es nie unterstützen würde, andere Menschen zu beleidigen, tat mir Freds Reaktion erstaunlich gut. Er zeigte die Wut, die ich selbst mir nicht ganz erlauben konnte. Als ich erzählte, dass Umbridge mir den Kontakt zu ihm hatte verbieten wollen, hatte ich eigentlich erwartet, dass Fred darüber lachen würde. Das tat er jedoch nicht, und seine Worte beunruhigten mich etwas. "Ich hoffe, du weißt, dass das für mich keine Rolle spielt", ging ich deswegen lieber sicher. Fred und ich waren zwar nicht wirklich befreundet, aber ich mochte ihn, und wollte nicht, dass er glaubte, ich würde so denken. Ich wartete geduldig ab, während Fred den Brief las. Seine Reaktion brachte mich zum Lächeln, und ich nickte zustimmend. "Ja, hat er. Ich mache mir trotzdem Sorgen um ihn." Oder gerade deswegen. Seine nächsten Worte erinnerten mich daran, was ich ihn hatte fragen wollen. "So etwas hast du letztens schon mal gesagt", merkte ich an, verzichtete aber darauf, seine genauen, ziemlich beleidigenden Worte zu wiederholen. "Woher wusstest du davon, dass es im Ministerium gerade so ist?" In den Zeitungen stand das schließlich nicht.
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Abkürzungen" geschrieben. 03.01.2026
Ich fand mich in einem dunklen Gang wieder, der gleich darauf von Freds Zauberstab erleuchtet wurde. Neugierig sah ich mich um. "Wohin führt das hier?", fragte ich, denn bis auf dass der Gang sehr schmal war, konnte ich nichts erkennen. Er verlor sich hinter dem Licht von Freds Zauberstab im Dunkeln. Freds Frage brachte mich dann aber wieder zum eigentlichen Thema zurück. Kurz zögerte ich, weil ich mir nicht sicher war, ob ich weitererzählen sollte, was in Umbridges Büro passiert war. Allerdings hatte ich ja auch Fragen an Fred, da wäre es nur fair, offen zu ihm zu sein. Und einem Teil von mir widerstrebte es auch zutiefst, vor Umbridges fiesem Verhalten klein beizugeben. "Sie hat gedroht, meinen Vater feuern zu lassen, wenn ich ihren Lehrplan weiter hinterfrage", erzählte ich also offen, wobei meine Augen vor Empörung funkelten, und fügte zur Erklärung an: "Mein Vater arbeitet im Ministerium." Ich schnitt eine Grimasse. "Außerdem hat sie mich ermahnt, mir einen besseren Umgang als dich zu suchen." Diese Erklärung schuldete ich Fred wohl, damit er verstand, wieso ich nicht unbedingt vor Umbridges Augen mit ihm hatte reden wollen. Ich griff in meine Tasche und zog den Brief hervor, den mein Vater mir geschickt hatte, um ihn Fred zu reichen. "Ich habe daraufhin meinem Vater geschrieben, um ihn vorzuwarnen, dass er Ärger kriegen könnte, und er hat mir das geantwortet. Das Ministerium scheint von freier Meinungsäußerung generell nicht mehr viel zu halten." Die Enttäuschung darüber war mir deutlich anzuhören. Ich hatte immer davon geträumt, wie mein Vater im Ministerium zu arbeiten, und dass sich diese Institution jetzt so schändlich verhielt, tat mir in der Seele weh.
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Hufflepufftisch" geschrieben. 02.01.2026
Ich nickte erleichtert, als Fred meine Gedanken durchschaute. Aber mit Heimlichkeiten kannte er sich ja vermutlich aus, während es für mich sehr ungewohnt war, etwas hinter dem Rücken einer Lehrerin tun zu wollen. Wobei bisher auch niemand von der Lehrerschaft versucht hatte, meine Kontakte zu Mitschülern einzuschränken. Ich folgte Fred in einen Nebengang und ging zuerst davon aus, dass er in eines der Klassenzimmer wollte. Stattdessen zeigte er mir jedoch einen versteckten Eingang, der mir bisher nicht bekannt gewesen war. Ich war doch neugierig, was dahinter lag, und folgte Fred.
-> Abkürzungen
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Hufflepufftisch" geschrieben. 01.01.2026
Es lag zwar ein wenig Entfernung zwischen Fred und mir, weswegen ich es nicht sicher sagen konnte, er machte allerdings einen ungewöhnlich ernsten Eindruck auf mich. Ich beobachtete, wie mein Memo bei ihm ankam und er kurz darauf bereits eine Antwort schrieb. Als diese bei mir ankam, war ich erst recht überrascht. Ich zögerte und sah wieder zu Fred hinüber, der immer noch wartete. Worauf wollte er hinaus? Unschlüssig, was ich antworten sollte, drehte ich die Feder in meinen Fingern hin und her. Freds Worte kamen mir wieder in den Sinn, wie er sich über Speichellecker und Verräter im Ministerium aufgeregt hatte. Das deckte sich so ziemlich mit dem, was mein Vater geschrieben hatte, auch wenn er es natürlich freundlicher formuliert hatte. Kurz entschlossen packte ich meine Sachen ein und schickte Pip in die Eulerei, ehe ich aufstand und auf den Ausgang zuhielt. Bevor ich Fred jedoch ansprach, warf ich einen Blick zu Umbridge am Lehrertisch. Sie war zum Glück jedoch gerade in ein Gespräch vertieft und hatte mich wohl kaum im Blick. "Hey. Können wir irgendwo reden?", fragte ich Fred leise.
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Hufflepufftisch" geschrieben. 18.12.2025
Dass ein Memo vor mir landete, war erst einmal nichts Ungewöhnliches, und so wunderte ich mich nicht, weil ich mit einer Nachricht einer meiner Freundinnen rechnete. Ich fütterte Pip noch etwas Toast, ehe ich das Memo auffaltete. Als ich allerdings sah, von wem es kam, zog ich überrascht die Augenbrauen hoch und sah mich suchend nach ihm um. Ich entdeckte ihn schließlich am Eingang der Großen Halle, wo er stand und mich beobachtete. Schnell wandte ich mich wieder der Nachricht zu. Nach einem Moment der Unschlüssigkeit holte ich mein eigenes Memo-Papier hervor und schrieb eine Zeile, die ich gleich darauf zu Fred hinüberschickte.
So wie es aussieht, muss ich sowohl meine Meinung über Umbridge als auch meine Meinung über das Ministerium noch einmal überdenken.
Emily Adams hat einen neuen Beitrag "Hufflepufftisch" geschrieben. 12.12.2025
- Timeskip zum 05.09.1995 -
Am übernächsten Morgen brachte Pip mir die Antwort meines Vaters. Ich hatte nicht so schnell damit gerechnet und war entsprechend überrascht, als ein vollkommen erschöpfter Pip vor mir landete und fast in meine Milch kippte. "Du Armer, bist du etwa die Nacht durchgeflogen?", fragte ich besorgt und fütterte ihn schnell mit etwas Speck. Ich selbst sah allerdings wohl nicht viel besser aus, nachdem ich die letzten Nächte kaum hatte schlafen können. Dann band ich den Brief von Pips Bein los. Der Inhalt beunruhigte und beruhigte mich zu gleichen Teilen. Mein Vater berichtete, dass seit dem Trimagischen Turnier die Stimmung im Ministerium deutlich verändert war, auch wenn er mir das ursprünglich nicht hatte erzählen wollen. Nachdem jedoch Umbridge an meiner Schule unterrichtete, die er als nicht gerade anständige Person beschrieb, was für meinen Vater schon harte Worte waren, hielt er es für notwendig. Kritik an Vorgehensweisen war inzwischen stark unerwünscht, was ihm selbst sehr missfiel. Er fand es deswegen gut, dass ich Dinge hinterfragte, und versicherte mir, ich solle damit weitermachen und mir keine Sorgen um ihn machen, er würde zurechtkommen. Er schloss den Brief damit, dass er stolz auf mich war, was mich zum Lächeln brachte.